El Niño Pez

El Niño Pez

Lala lebt in einer der exklusivsten Wohngegenden von Buenos Aires und ist leidenschaftlich verliebt in das Hausmädchen Guayí, eine indigene 20-Jährige aus Paraguay. Gemeinsam träumen die beiden Mädchen davon, in Guayís Heimat zu leben, in einem Haus am See. Um sich diesen Traum irgendwann zu erfüllen, klauen sie alles, was sich im Haus in Portemonnaies und Brieftaschen finden lässt. Sie schrecken nicht einmal vor dem Verkauf eines Bildes zurück, und ihre „Ersparnisse“ sammeln sie in einem Schuhkarton.

Doch als der Karton voll ist, entweichen aus ihm, wie aus der Büchse der Pandora, auch Verlangen, Eifersucht und Wut. Ein schrecklicher Vorfall ist der Ausgangspunkt für Lalas Flucht zu ihrem gemeinsamen Traumziel. Während Lala auf Guayí wartet, ergründet sie die Vergangenheit, in dem das titelgebende Fischkind eine Rolle spielt. Dann erfährt sie, warum Guayí nicht nachkommen kann: Sie wurde in Buenos Aires verhaftet…

Gleich im Anschluss an ihren vielbeachteten Debütfilm XXY machte sich Lucía Puenzo an die Verfilmung ihres eigenen Romans. EL NIÑO PEZ ist ein temporeiches Roadmovie geworden, eine zarte Liebesgeschichte, aber auch eine Auseinandersetzung mit der Realität von Immigranten in Argentinien.

„El Niño Pez“ läuft am 2. und 4. Oktober.

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