Pepsi-Werbung

Die „American Family Association“ freut sich natürlich überhaupt nicht über diesen Spot und ruft unter www.boycottpepsico.com zum Boykott aller Pepsi-Produkte auf. Um Ihre Anhänger zu überzeugen, hat sie dort aufgelistet, wie Schwule und Lesben von Pepsi unterstützt werden. Uns wird man damit allerdings nicht überzeugen können, Pepsi zu boykottieren – eher im Gegenteil 😉

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4 Antworten zu Pepsi-Werbung

3 Kommentare
  1. Dennis 08. Apr 2010 15:28

    Ich finde es wirklich unglaublich, dass eine Organisation aufgrund dieser Vorfälle zum Boykott von Pepsi-Produkten aufruft. Allerdings fand letztens ja ein von Pepsi gesponsortes Festival in Uganda statt, bei welchem ein schwulenfeindlicher Rapper aufgetreten ist. Nun bekommt Pepsi anscheinend von beiden Seiten Kritik und darf sich aus dieser Situation erstmal herausarbeiten.

  2. Fenchurch 09. Okt 2009 18:29

    Naja, aber das ist doch nichts wirklich neues. Seit Proposition 8 gibt es nun mal in den USA einen offen ausgetragenen Konflikt zwischen Schwulen und fundamentalistischen Christen (wozu auch die AFA zählt – Infos zum weiteren Treiben dieser Organisation) – eben einen „culture war“, in dem jede Seite (mit nicht unerheblichem finaziellen Aufwand) versucht, die Gesetzgebung (insbesondere die Legalisierung der Homo-Ehe) im eigenen Sinne zu beeinflussen.

    Das schöne daran ist doch, dass man dort genau sieht, wer die eine und wer die andere Seite unterstützt. Das schafft ganz neue Feindbilder 😉

    Ich erinnere da an die Verhaftung zweier Schwuler in Utah, weil Sie sich auf einem öffentlichen Platz geküsst haben – der dummerweise von der Stadt an die Mormonen verkauft worden war:
    Zeitungsartikel und Überwachungsvideo.

    Und a propos: küssende Schwule kriegen auch ab und an Probleme mit Polizisten, denen noch nicht klar ist, dass inzwischen Küsse erlaubt sind, die früher mal verboten waren:
    In Texas, auf den Cayman-Inseln, und auch in Rom.

  3. scott 09. Okt 2009 18:03

    Ich hab mir gerade die verlinke Website (boycottpepsico.com) angeschaut! Das ist ja der größte Sch***dr***, den ich je gelesen habe!

    Die „American Family Association“ hält Pepsi für böse, weil Pepsi

    - im „culture war“ (Was soll eigentlich dieser Begriff? Seit wann herrscht zwischen hetero- und homosexuellen Menschen Krieg?) nicht neutral bleiben und die Homo-Aktivisten unterstützen
    - alle Mitarbeiter auf Schulungen schickt, die Toleranz vermitteln sollen
    - Werbung in schwulen Magazinen mit halbnackten Männern macht
    - die „National Gay and Lesbian Chamber of Commerce“, eine Lobby, die sich für die Homo-Ehe in den USA einsetzt, finanziell unterstützt hat

    Ich meine, Pepsi macht das sicher nicht nur aus Nächstenliebe, sondern auch um sich die Kaufkraft von Schwulen und Lesben zu sichern – aber die Ansichten von dieser scheinheiligen und pseudo-christlichen Organisation lösen bei mir übelsten Brechreiz aus!

1 Trackback
  1. [...] Fazit also: Doch nicht bei McDonalds essen. Lieber Pepsi trinken. [...]

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