180° – making of

Heute vor genau einem Monat war unsere große 180°-Party im AKK. Zeit für einen Blick hinter die Kulissen…

Lichttest - kurz vor der 180°-Party im AKK

Lichttest - kurz vor der 180°-Party im AKK

Eigentlich hätte man an dem Abend einfach ins AKK gehen können, an dem Kassentisch vorbei, rein in das Gebäude. Dort waren Leuchtgirlanden aufgehängt und bei der ersten Abbiegung hatte man die Auswahl zwischen der Garderobe und der Disco, die mit Technik und Musik beeindruckte. Unter der Treppe, die zu der Tanzfläche führte, gab es eine Theke mit Ausschank. Hatte man es gerne ruhig so konnte man die Tanzfläche schnell hinter sich lassen und sich auf den Weg zum Cafe machen dort gab es den Sekt oder einfach ein paar nichtalkoholische Getränke wie Kaffee.

Eigentlich eine gute Idee dort hinzugehen und Party zu machen, aber dies war die 180 Grad Party der Queerbeet am 24. April. Ich und viele andere Queerbeetler waren nicht als Besucher dort, sondern als Gastgeber, und wir hatten eine Menge Arbeit hinter uns, aber auch noch vor uns:

Unfair am Freitag abend anzufangen mit einer Backstagestory zur Organisation der Party. Denn angefangen hat das Ganze mit einer Idee, mit viel bürokratischem Kleinkram und viel Einsatz unseres Vorstands. Aber mein Bericht beginnt am Freitag abend, live am Ort des Geschehens, dem AKK. Denn dort begann das, was als grosses Discospektakel enden sollte. Wie stellt man sich die Arbeit für diese Party vor – was ist denn zu tun im AKK, um eine Party zu machen?

Aufbau: Boden abdecken

Aufbau: Boden abdecken

Zuerst muss dort jeder freie Fleck des Bodens ausgelegt werden mit Gummiboden, also mussten grosse schwere Rollen getragen werden (das überliess ich anderen) und kleine Fetzen perfekt in die übriggebliebenen Lücken gelegt werden (genau mein Aufgabenfeld). Danach wurden alle Schnittstellen mit Gaffer Tape überklebt, oder wie ich es nannte: „dieses Tape da“. Jetzt konnte der wirkliche Aufbau beginnen denn dies war nur das Vorspiel gewesen.

Aufbau: Traverse

Aufbau: Traverse zusammenstückeln

So sammelten sich schnell Metallgestelle, Bierbänke, Bierkisten, Bühnentische und viele schwere Truhen mit der Discobeleuchtung in der Halle an. Aus den Bierkisten und Bierbänken wurde natürlich (wie der Name schon vermuten lässt) die Theke gebaut. Obwohl das leichtsinnige erfahrene AKK Team die Bierbank-auf-Biertisch-Konstruktion auch ohne Absicherung verwenden würde, waren die unerfahrenen sicherheitsbewussten Queerbeetler eher dafür, die Bauteile mit Kabelbindern fest miteinander zu verbinden.

Aufbau: Bühne und DJ-Pult stehen jetzt auch

Aufbau: Bühne und DJ-Pult stehen jetzt auch

„Schnell“, also nach 4 Stunden war alles Grundlegende aufgebaut. Die zwei Bühnen und die Theke standen, und das grosse Gestell an der die Lichttechnik festgemacht war hang über der Halle und wartete auf seinen Einsatz. Für unseren DJ Novonic ging die Arbeit aber jetzt erst richtig los: die ganze Lichttechnik musste noch programmiert werden, damit sich während der Party alles gleichzeitig auf Knopfdruck leicht steuern lassen würde.

Am nächsten Tag wurde noch dekoriert, eigentlich eine simple Sache, für einige bedeutete es jedoch schon um 11 Uhr wieder vor Ort zu sein nach einer kurzen Nacht. Und später noch den Anfang der Demo zu verpassen.

Nach der Demo und einigen Stunden letzter Vorbereitungen war es soweit: Die Party konnte also losgehen.

» Party-Bericht lesen…

Nach getaner Arbeit

Nach getaner Arbeit

Aber die Arbeit ging weiter – sowohl während der Party als auch hinterher beim Aufräumen. Erst am Sonntag nachmittag konnten wir erschöpft auf eine fantastische Party zurückblicken 🙂

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