Artikel von Fenchurch

180°-CSD-Party am 3. Juni

Plakat zur 180°-Party

Plakat zur 180°-Party

Freikarten: falls du eine von insgesamt 15 Freikarten gewinnen willst, klick auf unserer facebook-Seite auf „gefällt mir“, tritt unserem Gayromeo-Club bei oder schreib uns eine Mail.*

180° to be continued: Nach der unvergesslichen 180°-Party im letzten Jahr heizen wir euch auch in diesem Jahr wieder kräfig ein: Mit Licht- und Soundtechnik vom feinsten organisiert die Queerbeet-Hochschulgruppe die offizielle Heat-Up-Party zum diesjährigen Christopher-Street-Day in Karlsruhe (www.csd-karlsruhe.de)

Egal ob richtig- oder andersrum: Feiert mit uns und macht mit uns in der AKK-Halle die Nacht zum Tag. Mit spektakulären Lichteffekten, einem DJ der euch keine Sekunde zum Ausruhen gönnt, und natürlich mit Getränken zu den üblichen studentenfreundlichen AKK-Preisen.

180° – die CSD-HeatUp-Party
am 3.6.2011 ab 22:00 Uhr
im AKK (Uni Campus Süd, Engesserstr. 17)

Eintritt: 5,- Euro
Happy Hour: bis 23 Uhr halber Eintritt
Auf dem Unigelände kann abends kostenlos geparkt werden.

180°-Party vom letzten Jahr

180°-Party vom letzten Jahr

So eine Party macht hinter den Kulissen ganz schön viel Arbeit. Damit die Party mindestens so gut wird, wie im letzten Jahr, brauchen wir natürlich auch in diesem Jahr wieder viele freiwillige Helfer. Also schreib uns, wenn du Lust hast, bei der Party aktiv mitzumachen. Helfer zahlen natürlich keinen Eintritt…

*der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Kein Kommentar zur Landtagswahl

Als vor etwa einem Jahr Stefan Mappus zum neuen Ministerpräsidenten gewählt wurde, habe ich an dieser Stelle (fast) kommentarlos ein paar Zitate von ihm gepostet.

Die gleiche Ehre möchte ich nun unserem zukünftigen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann zuteil werden lassen: 2003 schreibt er in einem offenen Brief an Kardinal Ratzinger (ja, genau den) als Reaktion auf dessen „Erwägungen zu den Entwürfen einer rechtlichen Anerkennung der Lebensgemeinschaften zwischen homosexuellen Personen“:

Homosexuelle und andere diskriminierte Minderheiten vom Rand in die Mitte der Gesellschaft zu holen, sehe ich als eine meiner Aufgaben an, die mir als demokratischer Politiker wie als Christ aufgegeben sind.

Dass Sie in diesem Zusammenhang sexuellen Beziehungen außerhalb der Ehe implizit die Menschlichkeit absprechen, geht bei allem Respekt vor Ihrer Position entschieden zu weit und ist wirklich schwer erträglich.

Gerade weil Homosexuelle eine kleine Minderheit sind, hat die Politik die Pflicht, dafür zu sorgen, dass sie im Rahmen der Verfassungs- und Rechtsordnung ihre Persönlichkeit frei entfalten können, solange sie nicht die Rechtsgüter anderer verletzen.

Na, da weht doch plötzlich ein ganz anderer Wind im Ländle…

Profifußballer outet sich

In Schweden erscheint am Dienstag die aktuelle Ausgabe des Fußballmagazins „Offside“. Darin outet sich der 20-jährige schwedische Fußballer Anton Hysén, der bis im vergangenen Jahr noch in der ersten Liga spielte. Titel der Ausgabe: „Var fan är alla andra?“ – zu Deutsch etwa: „Wo zum Teufel sind alle anderen?“

Zuvor hatte sich in Europa bisher nur Justin Fashanu als einziger aktiver Profispieler geoutet: 1990 titelte die englische Boulevardzeitung „The Sun“: „I am gay!“. Acht Jahre später beging er Selbstmord, weil er von einem 17-Jährigen beschuldigt wurde, ihn vergewaltigt zu haben.

Weiterlesen: bei der Frankfurter Rundschau und bei Spiegel online sind Artikel zum Thema erschienen.

Ein mögliches Szenario, was passieren könnte, wenn sich ein deutscher Profifußballer outen würde, zeigt das folgende (nicht ganz ernst gemeinte) Video – viel Spaß!

Artikel: Homo-Ehe – Heirat 2. Klasse?

Artikel zur Homo-Ehe in der Quappe

Artikel zur Homo-Ehe in der Quappe

Die Grüne Hochschulgruppe (GHG) hatte uns gebeten, einen Artikel für die Ausgabe Winter 2010 ihrer Zeitschrift „Quappe“ beizusteuern. Wer diesen Artikel in der gedruckten Ausgabe verpasst hat, kann nun hier den Artikel als PDF lesen.

Es geht um die noch verbesserungsfähige rechtliche Gleichstellung von homosexuellen Partnerschaften, für die wir ja auch bei unserer Demo vor einem Jahr demonstriert haben.

Die komplette Ausgabe findet man auf der GHG-Homepage.

Summer in the city

Welcome-Back-Party: Sonnenbaden im Januar

Welcome-Back-Party: Sonnenbaden im Januar

Welcome back! Unter diesem Motto hat der größte Queerbeet-Vorstand aller Zeiten eine Hawaii-Party nach der Weihnachtspause für die Queerbeet geschmissen. Das Z10 wurde dafür liebevoll zum Strand umdekoriert. Der Vorstand servierte dann in Baströckchen bei gefühlten 30 Grad im Schatten Cocktails und Hawaiitoast. Auf der Z10-Bühne konnte man sich unter hinreichend vielen 300-Watt-Strahlern in die „Sonne“ legen oder auch „Macarena“ tanzen.

So wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert – und wer nicht genug bekommen konnte, der konnte eigentlich gleich da bleiben, denn am nächsten Abend fand ja unser reguläres Café XXX statt, welches dann auch noch von der tollen Hawaii-Deko profitieren konnte.

An dieser Stelle ein dickes Lob an den Vorstand für diese tolle Idee und die Organisation. Wer nicht dabei war, hat wirklich was verpasst.

Die Schrillmänner im Café XXX am 12.12.

Die Schrillmänner im Café XXX

Die Schrillmänner im Café XXX

Nur einen Monat nachdem unser eigener Chor im Café XXX seinen ersten Auftritt hatte, ging es im Dezember gleich musikalisch weiter: im Café XXX beehrten uns diesmal die Schrillmänner mit einem kleinen vorweihnachtlichen Konzert.

Die Schrillmänner sind der „alteingesessene“ schwule Chor in Karlsruhe. Sie wurden bereits vor nunmehr 22 Jahren gegründet – übrigens auch ausgehend von der damaligen Schwulen Unigruppe. Seit dem Wechsel des Chorleiters vor drei Jahren sind die Schrillmänner inzwischen ebenfalls a cappella unterwegs. Eine kleine Kostprobe aus ihrem aktuellen Programm durften wir erleben.

Weihnachtsmann?

Weihnachtsmann?

Das Repertoire reichte von der Renaissance bis in die Gegenwart; mal eher ernst, mal verliebt, mal ausgelassen fröhlich, mal weihnachtlich, manchmal auch etwas schrill. Gab es früher bei den Schrillmännern noch kaum ein Lied ohne explizit schwulen Bezug, so hat sich das Ensemble in den letzten Jahren zu einem vielseitigeren Ensemble gewandelt, welches auch anspruchsvolle a-cappella Sätze mühelos meistert.

Nach dem Konzert konnten wir dann alle gemeinsam mit unserer alljährlichen Feuerzangenbowle auf ein gelungenes Konzert anstoßen. Wir bedanken uns bei den Schrillmännern für dieses besondere Schmankerl bei unserem letzten Café XXX im Jahr 2010, und freuen uns auf ihren nächsten Auftritt – gerne auch wieder bei uns im Z10.

Chorkonzert im Café XXX am 28.11.

Der erste Auftritt des Queerbeet-Chors im Café XXX

Queerbeet-Chor beim Auftritt

Am 28. November war es endlich soweit: Der Chor der Queerbeet hatte seinen ersten Auftritt im Café XXX.

Gemeinsam mit dem A-cappella Sextett „Singflut“ haben wir ein kleines Chorkonzert im Z10 veranstaltet. Beide Ensembles wurden erst in diesem Jahr gegründet (der Queerbeet-Chor im März), und beide standen zum ersten Mal auf der Bühne. Da war das Lampenfieber natürlich bei allen Beteiligten deutlich zu spüren.

Kein freier Platz im Z10

Konzertpublikum im Café XXX

Um so mehr freuten wir uns, dass so viele Zuhörer ins Z10 gekommen waren. Das Café war brechend voll. So gefüllt habe ich das Café XXX seit ich mit dabei bin noch nie erlebt (und das sind jetzt immerhin schon acht Jahre).

Den Anfang machte der Queerbeet-Chor mit dem „Titelsong“ des Konzerts: Jam-da-ba-dam-dam-daa!

Weiterlesen und Ausschnitte anhören…

Aus dem Abseits – schwule Fußballer

Ein schwuler Amateurfußballer outet sich. Reaktion der Mannschaft:

„Das ist kein Unterschied… Nur die Schwulenwitze lassen wir jetzt weg.“

Zwei Fachjournalistik-Studenten aus Bremen haben als Bachelorarbeit einen Film über homosexuelle Amateur-Fußballer gedreht:

Bei 11freunde.de gibt’s ein Interview mit den Machern.

The kids are all right – im Kino

Die typische Hollywood-Regenbogenfamilie: Mutter 1, Mutter 2, Tochter, Sohn und Samenspender…

Ab heute im Kino. -> offizielle Homepage

It gets better

09.07. Justin Aaberg (15), 09.09. Billy Lucas (15), 13.09. Cody Barker (17), 22.09. Tyler Clementi (18), 25.09. Harrison Chase Brown (15), 27.09. Seth Walsh (13), 28.09. Asher Brown (13), 29.09. Raymond Chase (19), 30.09. Caleb Nolt (14), 05.10. Zach Harrington (19), 12.10. Aiyisha Hassan (19), 20.10. Felix Sacco (17)

Neun von zehn schwulen oder lesbischen Schülern wurden in der Schule gemobbt. Mehr als 30% von ihnen haben einen Selbstmordversuch hinter sich.

In den letzten Wochen wurden vermehrt Selbstmorde von schwulen und lesbischen Teenagern bekannt – oder solchen die dafür gehalten wurden. Sie wurden gemobbt – in der Schule, der Kirche, zu Hause – und sahen keine Perspektive für ihr weiteres Leben. Um dagegen etwas zu tun, wurden unter dem Motto „It gets better“ mittlerweile mehr als 2,000 Videos unter www.itgetsbetterproject.com veröffentlicht – und bereits über 10 Millionen mal angesehen.

Die wichtige Message in jedem von ihnen: Egal wie schlimm es ist, und wie aussichtlos die Lage auch sein mag: Es wird besser werden. Ihr werdet Leute kennenlernen, die so sind wie ihr, und die euch so lieben, wie ihr seid. Gebt euch selbst die Chance, das zu erleben.

Auch Prominente wie Adam Lambert, Hillary Clinton und Barack Obama haben Videos beigesteuert. Die meisten Videos wurden aber von jungen und älteren Schwulen und Lesben aufgenommen, die erzählen, wie sie selbst Mobbing erlebt, und/oder Selbstmordversuche überlebt haben. Und dass das Leben besser wird!

www.itgetsbetterproject.com – einfach mal ein bisschen stöbern…