Artikel von Fenchurch

CDU-Theater in Meersburg

Anlässlich des Plans der Bundesregierung, die Gleichstellung der Homo-Ehe weiter vorantreiben zu wollen, musste sich der CDU-Ortsverband von Meersburg (am Bodensee) die Meinungen einiger CDU-Mitglieder dazu auf seiner Hauptversammlung anhören. Dramatis Personae:

  • Werner Leicht, Initiator der Diskussion (findet Homosexuelle sind
    krank, pervers und an den rückläufigen Bevölkerungszahlen schuld)
  • Horst-Peter Schieber (ist „auch nicht dafür, dass so Schwule rum rennen“)
  • Steffen Rötzer (will „Strömungen, die man nicht haben will, an den Rand
    drängen“ – gemeint ist wohl die Homosexualität)
  • Adrian Künstler, jugendlicher Held (spricht sich deutlich gegen diese
    Intoleranz in der CDU aus)
  • Martin Frick, Vorstandsvorsitzender (darf das Thema im Vorstand weiterdiskutieren)

Happy End: Applaus für Künstler, unseren Helden…

Weiterlesen „CDU-Theater in Meersburg“

Feuerzangenbowle im Café XXX am 13.12.

Plakat Feuerzangenbowle

Alles ist nur erstunken und erlogen. Wahr ist nur die Feuerzangenbowle. Wahr nur die Erinnerungen, die wir in uns tragen. Wahr nur die Träume, die wir spinnen, Sehnsüchte, die uns treiben, damit wollen wir uns beschreiben.

(Dr. Johannes Pfeiffer in: „Die Feuerzangenbowle“)

In diesem Sinne wird’s in unserem Café XXX im Dezember noch ein bisschen wärmer als sonst: wir spielen mit dem Feuer und werden zusammen literweise Feuerzangenbowle zubereiten und zu uns nehmen. Dazu brauchen wir natürlich auch wieder viele heiße Gäste und Gästinnen, die beim Trinken helfen.

Natürlich gibt’s außerdem auch diesmal wieder das übliche reichhaltige Angebot an warmen und kalten Getränken und Snacks zu studentenfreundlichen Preisen. Also: Einfach vorbeikommen! Egal ob schwul, lesbisch, bi-, trans- oder intersexuell. Ihr seid herzlich willkommen! Auch, wenn ihr heterosexuell seid!

Weiterlesen „Feuerzangenbowle im Café XXX am 13.12.“

Café XXX im November

Café XXX November (1) Zum gemütlichen Ausklang unserer „Queer-Woche“ fand heute wieder unser monatliches Café XXX statt. Es war gut besucht, aber nicht ganz so rappelvoll wie im Oktober. So blieb dem Barteam genügend Zeit, unseren Regenbogen-Cocktail zu üben, damit wir ihn zum Queer-Schlonz am Donnerstag perfekt beherrschen. Nebenher konnten wir beobachten, wie der Besucherzähler unseres Blogs im Laufe des Abends immer weiter nach oben stieg, bis er schließlich mit 261 Seitenaufrufen an einem Tag alle bisherigen Rekorde gebrochen hatte.

Café XXX November (2)Von der Möglichkeit, die zahlreichen im Z10 vorhandenen Brett- und Kartenspiele auszuprobieren, wurde diesmal von Anfang an rege Gebrauch gemacht. Bei Outburst, Ligretto und Skat konnten sich unsere Erstsemster (und nicht nur die) von der schönen, aber auch anstrengenden Queer-Woche etwas erholen.

Wir freuen uns schon auf das nächste Café XXX mit euch – insbesondere auf unser Dezember-Special: Die Feuerzangenbowle.

Queer-Schlonz am 12.11.

Queer-Schlonz am 12.11. im AKK

Queer-Schlonz am 12.11. im AKK

Schwarz-Weiß ist tot, es lebe bunt! Bunte Leute, bunte Hunde, bunte Drinks, bunte Musik – alles egal, Hauptsache bunt! Ganz genau wie unsere Regenbogen-Flagge!

Im Gedenken an die legendären queer Schlonze vor 10 Jahren meldet sich die Queerbeet Hochschulgruppe nun zurück – und ihr seid alle willkommen: möglichst zahlreich, und möglichst bunt! Für Heteros. Für Homos. Für alle Schattierungen, die es sonst noch gibt. Selbst für Asexuelle. Und ihre Freundinnen und Freunde. Nur die Spießer bleiben draußen!

Wer unserem Motto entsprechend mit bunten Klamotten oder einem bunten Accessoire erscheint, erhält von uns einen Welcome-Drink geschenkt!

Also nochmal zum Mitschreiben:

Was? schlecht organisierte nächtliche Zusammenkunft (schlonz)
Wann? am 12.11. ab 20:00
Wo? im alten Stadion der Uni

BVG-Urteil: Ungleichbehandlung verfassungswidrig

Grund zum Feiern! Vorgestern hat das Bundesverfassungsgericht ein Urteil vom 7. Juli 2009 veröffentlicht. Darin wird festgehalten, dass die Ungleichbehandlung von Verheirateten und eingetragenen Lebenspartnern nur dann verfassungsgemäß ist, wenn ein „hinreichend gewichtiger Differenzierungsgrund vorliegt“. Weiter heißt es: „Zur Begründung der Ungleichbehandlung reicht hier die bloße Verweisung auf die Ehe und ihren Schutz nicht aus.“

Seit das Lebenspartnerschaftsgesetz am 1. August 2001 in Kraft getreten ist, haben eingetragene Lebensparter zwar die gleichen Pflichte wie Verheiratete, aber lange nicht die gleichen Rechte. Insbesondere im Steuerrecht, beim Familienzuschlag und bei der Hinterbliebenenversorgung wurden homosexuelle Paare bisher bewusst benachteiligt, oft mit dem Verweis auf den in der Verfassung geforderten „besonderen Schutz der Ehe“ (Art. 6, Abs. 1 GG) und der fadenscheinigen Argumentation, dass die heterosexuelle Ehe ja auf die Zeugung und Aufzucht von Kindern ausgelegt sei. Damit ist jetzt Schluss!

Weiterlesen „BVG-Urteil: Ungleichbehandlung verfassungswidrig“

Nachgelesen: Alle Ziele erreicht?

Schon gewusst?

Eigentlich haben die Homosexuellen mit der rechtlichen Gleichstellung und der gesellschaftlichen Akzeptanz ihre Ziele erreicht.

Das schrieb Philipp Gut gestern in einem Essay in der „Welt“ mit dem Titel „Der Kult um die Schwulen“.

Von Ächtung und Diskriminierung kann, nüchtern betrachtet, keine Rede mehr sein. Einst verlacht und verfolgt, üben Homosexuelle heute selbstverständlich alle erdenklichen Bürgerrechte aus.

Hat er recht, der gute Herr Gut? Oder eher nicht? Weiterlesen…

Hochschulgruppen-Messe Wintersemester 2009/2010

Stand der Queerbeet bei der HSG-Messe

Stand der Queerbeet bei der HSG-Messe

Am Mittwoch, den 14. Oktober 2009, fand am KIT eine Messe der Hochschulgruppen statt, auf der sich viele der unterschiedlichen studentischen Gruppen vorstellen. Auch die Queerbeet war auf der Messe mit einem Stand vertreten – mit aktuellen Infos über ihre Arbeit für Schwule und Lesben an der Uni, die geplanten Aktionen und Veranstaltungen, aber auch über die Karlsruher Szene allgemein.

Weiterlesen: HSG-Messe & anschließender Kaffeeklatsch

Pepsi-Werbung

Die „American Family Association“ freut sich natürlich überhaupt nicht über diesen Spot und ruft unter www.boycottpepsico.com zum Boykott aller Pepsi-Produkte auf. Um Ihre Anhänger zu überzeugen, hat sie dort aufgelistet, wie Schwule und Lesben von Pepsi unterstützt werden. Uns wird man damit allerdings nicht überzeugen können, Pepsi zu boykottieren – eher im Gegenteil 😉

You don’t need to be afraid

Hach, wenn’s doch so einfach wär…

Homosexualität in der Bibel

Der Artikel „Volles Adoptionsrecht für homosexuelle Paare? Nicht mit der CDU!“ endete mit der Aussage, die CDU sei „zumindest für Schwule und Lesben unwählbar“. Hier Svetlas Kommentar dazu:

A propos unwählbar… tschuldigung ich bin grad sehr amüsiert, der Artikel ist ohne Frage super und auch deine Haltung finde ich richtig: selbstverständlich schneidet sich ein Homosexueller ins eigene Fleisch, wenn er schwarz wählt (sprechen ja schon für Heteros mehr als genug gute Gründe gegen diese Partei).
Nur sind unter uns doch auch genug, die sich trotz genau gleicher Argumentation für Kirche aussprechen… wäre am besten ein eigenes Thema geworden, aber ich find deinen Artikel nen guten Übergang, außerdem bin ich grad zu bequem um einen unter den abertausenden artikeln in denen uns Christen verwünschen, genauer gesagt den Tot an den Hals wünschen, zufällig auszusuchen.
Gibt es eigentlich noch eine Stelle in der Bibel, die sich an unsereins richtet, außer… ach was soll’s ich find grad ein paar belustigende, obwohl wenn man bedenkt, dass viel sie ernst nehmen wohl besser gesagt beängstigende…

Weiterlesen „Homosexualität in der Bibel“