Artikel von scott

CSD Rhein-Neckar in Mannheim 2010

CSD-Parade in Mannheim am 14.08.2010

Queerbeet beim CSD in Mannheim 2010

Beim diesjährigen CSD Rhein-Neckar in Mannheim war die Queerbeet mit einer eigenen Fußgruppe angemeldet. Wie schon beim CSD Stuttgart zwei Wochen zuvor zogen wir zusammen mit den anderen Gruppen aus Karlsruhe durch die Quadratestadt.

Während der Parade wurden wir vom SWR gefilmt. Zu sehen sind wir ungefähr von Sekunde 40 bis 47 in diesem Videobeitrag, der auch im Fernsehen ausgestrahlt wurde. Der Beitrag liefert eine sehr gute Zusammenfassung darüber, warum heute CSDs überhaupt noch notwendig sind, gemischt mit den Eindrücken von der CSD-Parade in Mannheim. Sehenswert!

CSD Stuttgart 2010

Queerbeet-Mitglieder vor unserem Banner beim CSD Stuttgart

Die Queerbeet beim CSD Stuttgart

Samstag, 31. Juli 2010, kurz vor 14:00 Uhr. Am Karlsruher Hauptbahnhof hat sich eine bunte Menge von knapp 30 Personen versammelt, um zu einem besonderen Ereignis aufzubrechen:
Es ist Christopher Street Day in Stuttgart!

Während einige die Parade nur sehen wollten, waren viele dem Aufruf von Queerbeet sowie Schwung Karlsruhe und Rosa Rauschen gefolgt, in unserer Karlsruher Fußgruppe mitzulaufen. Alle drei genannten Gruppen hatten diesen „Karlsruher Block“ innerhalb der CSD-Parade gemeinsam organisiert. Kurz nach 14:00 Uhr fuhr unser Zug los Richtung Stuttgart. Die Stimmung war schon jetzt super! Nach unserer Ankunft am Stuttgarter Hbf machte sich eine gut gelaunte Truppe von Karlsruher Schwulen & Lesben auf den Weg in die Böblinger Straße, in der bei Nummer 41 schon eine kleine Delegation mit unseren Schildern und Bannern auf uns wartete. Kurz vor Beginn der Parade trafen wir auch dort ein, was die auf uns Wartenden sichtlich erleichterte :-)

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Meile des Engagements / Frühstück im Schlossgarten

Dieses Wochenende stehen zwei gemeinsame Aktionen von Schwung Karlsruhe und Queerbeet an.

Samstag, 17. Juli:

Von 10:00 bis 17:00 Uhr sind wir auf der Meile des Engagements am Stand der Schwung Karlsruhe. Man findet uns auf dem Marktplatz, direkt am Rathaus.

Sonntag, 18. Juli:

Ab 11 Uhr findet das traditionelle Frühstück im Schlossgarten statt. Ihr findet uns an der „alten Eiche“ am See. Wer den Ort noch nicht kennt, folgt einfach dem Strahl aus Kacheln vom Schloß Richtung Majolika.

Was man mitbringen sollte:

  • Was zum frühstücken (Die Frühstückszutaten können, ja sogar sollen, mit den anderen ausgetauscht werden.)
  • Eine Decke zum darauf sitzen
  • Teller, Besteck, Becher, Getränke

Bilder von der Meile des Engagements:

Homophobe Reaktionen auf unsere Demo zur Gleichstellung

Unsere Demonstration "Schwule und Lesben ins Standesamt!" am 24. April hat nicht nur positives Feedback erhalten. Insbesondere die Reaktion eines Mannes per Telefon und per Brief zeigt deutlich, wie wichtig es auch heute noch ist, auf die Straße zu gehen.

Der Brief bestehend aus einem Zeitungsausschnitt und handschriftlichem Text

Anonymer Brief

In dem Brief kann man unter Anderem folgendes Lesen:

„Hochzeit im Bullenstall wäre richtig! [...] was für gehirnkranke und perverse Typen ihr seid. [...] Kastrieren sollte man euch, damit ihr auf andere Gedanken kommt. Verpißt euch! Ekelhaftes Pack!“

Die oben zitierten Textstellen sind im Vergleich zum Rest des Briefes noch harmlos. Wer könnte angesichts solcher Parolen behaupten, Schwule und Lesben seien überall sozial akzeptiert und hätten eigentlich keinen Grund, auf die Straße zu gehen? Es gibt immer noch Menschen, bei denen es offenbar nicht angekommen ist, dass Schwule und Lesben ganz normale Menschen sind. Auch bei ka-news.de, genauer gesagt im Kommentarteil des Artikels zur Demo, stolpert man über homophobe Äußerungen. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns nicht verstecken und (Regenbogen-)Flagge zeigen! Denn nur wir selbst können für unsere Rechte und eine tolerante Gesellschaft eintreten!

Aus demselben Grund hat sich die Schwung Karlsruhe und die Queerbeet dazu entschlossen, den Mitschnitt des Anrufs und den Brieftext zu veröffentlichen. Doch zuerst wollen wir noch kurz über den zeitlichen Ablauf informieren:

Zunächst rief der Mann am 26. April die Festnetznummer von Wolfgang, der die Demonstration bei der Stadt angemeldet hatte, an, um seine Meinung darüber kundzutun. Da zum Zeitpunkt des Anrufs niemand zu Hause war, wurde der Anruf auf ein Handy weitergeleitet und von der Mailbox aufgezeichnet. Am 28. April erhielt Wolfgang oben genannten, an ihn persönlich adressierten Brief.

Vor- und Nachnamen von Wolfgang hatte er vermutlich aus einem Artikel in der BNN, die Nummer des Festnetzanschlusses und die Postadresse aus dem Telefonbuch. Es gibt im Telefonbuch für Karlsruhe insgesamt fünf Personen mit dem gleichen Namen, aber nur bei einer Telefonnummer taucht dieser Name zusammen mit einem anderen Männernamen auf. Daher war es relativ einfach, den "richtigen" Wolfgang zu finden. Dennoch hat der anonyme Anrufer einigen Aufwand betrieben, um an die Kontaktdaten heranzukommen. Er hat sich wirklich Mühe gegeben, gezielt eine Einzelperson ausfindig zu machen, die er angreifen kann. Auf Grund der ähnlichen Wortwahl und der kurzen zeitlichen Abfolge können beide Vorfälle wohl derselben Person zugeordnet werden.

In Absprache mit Wolfgang veröffentlichen wir hier sowohl den Mitschnitt des Anrufs als auch den eingescannten Brieftext.
Mitschnitt und Brief verstecken sich hinter diesem Link »

180° – andersrum feiern im AKK

Disko (3)

Voller Erfolg: Die erste Party der Queerbeet

180° – das war das Motto unserer ersten großen Party im AKK. Nachdem es jahrelang nichts vergleichbares auf dem Karlsruher Campus gegeben hatte, entschloss sich unsere noch junge Hochschulgruppe, sich auf dieses Abenteuer einzulassen. Nicht zuletzt, weil uns Sebastian von Schrill im April dazu ermuntert hatte, einen Veranstaltung im Rahmen des Festivals 2010 zu organisieren. Übrigens: Schrill im April feierte in diesem Jahr sein Jubiläum zum 20-jährigen Bestehen. Der Verein hat auch (wie einige andere schwul-lesbische Vereine in Karlsruhe) Wurzeln im Unigelände. Von daher war es natürlich etwas ganz Besonderes, dass der Verein nach 20 Jahren zusammen mit unserer 2009 gegründeten Hochschulgruppe auf den Karlsruher Campus zurückkehrte!

Nach ausgiebiger Planung und viel Kopfzerbrechen war es dann am 24. April soweit: Um 20:00 Uhr öffneten sich die Pforten zum AKK, um die ersten Gäste zu empfangen. Die Stimmung bei den Helfern wurde etwas nervöser…
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Café XXX im April gut besucht

Es ist schon eine Weile her, dass wir hier etwas über das Café XXX berichtet haben. Deshalb wird es mal wieder Zeit, etwas darüber zu schreiben!

Dieses Mal war unser Barabend im Z10 wieder sehr gut besucht – das liegt wohl nicht zuletzt daran, dass am Montag das neue Semester begonnen hat. Aber überzeugt euch selbst:

24. April: 180° Party im AKK

Poster für die 180°-Party im AKK
Samstag, 24. April 2010

Konzert mit "But Not Grey"ab 21 Uhr (Einlass: 20 Uhr) • Eintritt: 5,–€

Disko mit DJ Novonicab 23 Uhr • Eintritt frei

Location: Altes Stadion (AKK)Lageplan bei Google Maps

Wie selbstverständlich ist das AKK für alle Studenten da, so ist es auch der Ort an dem so vieles auch für Schwule und Lesben begann: Kultur, Chöre, Tanz, Gruppen für Coming-Out und lockeres Beisammensein als Wurzel im Unigelände.

Bunt durchmischt sind auch die Verhältnisse, wenn es heißt:
Queer im AKK. Schwule und Lesben stellen eine beträchtlichen Anteil am Publikum, und die Chance, einen Gleichgesinnten oder eine Gleichgesinnte zu erwischen, ist deutlich erhöht. So sorgt die Queerbeet und das AKK für eine alternative, warme und natürlich auch feucht-fröhliche Stimmung.

JPDinardo

JPDinardo von "But Not Grey"

Es fängt an mit Kultur vom Feinsten:
"But Not Grey" spielen für uns ihr aktuelles Programm. Hinter dem verheißungsvollen Namen But Not Grey steckt ein noch recht junges Musikprojekt, an dem unter anderem JPDinardo beteiligt ist. Gianpaolo oder kurz JP ist ein junger Musiker aus Karlsruhe. Möglicherweise habt ihr ihn schon im Fernsehen gesehen – bei Stefan Raabs Castingshow SSDSDSSWEMUGABRTLAD. Er und sein Duo-Partner Martin Whylee, Absolvent an der Popakademie Mannheim, bilden sie das Projekt But Not Grey.

But Not Grey vermischt stilvoll bekannte Indie Rock und New Wave Songs von Bands wie z. B. The Killers, Depeche Mode oder Muse. Auch eigene Songs mit ausgefeilten Texten werden präsentiert, die mitunter von der Stimme her an Ian Curtis der Band Joy Division erinnern, ohne sein Plagiat zu sein.

Ein musikalischer Genuss der Extraklasse!

DJ Novonic aus Frankfurt

DJ Novonic

Weiter geht's mit Party vom Feinsten:
Bei der anschließenden Disko in der großen AKK-Halle wird DJ Novonic aus Frankfurt die Stimmung zum kochen bringen! Sein Spezialgebiet ist House & Elektro. Die Halle wird bis in die frühen Morgenstunden gerockt!

Damit zwischen dem feiern auch mal eine kleine Verschnaufpause eingelegt werden kann, gibt's einen Chill-Out-Bereich im AKK-Café.

Veranstaltet wird das Event von der Queerbeet-Hochschulgruppe Karlsruhe in Zusammenarbeit mit dem AKK und Schrill im April.

Pink Pieces Volume 3.1

Poster für die vierte Pink Pieces im Club Liebstöckel

Bist du ein pinkes Stück?

PINK Pieces 3.1 — Das vierte pinke Stück

Am Samstag, den 13. März 2010 startet, mit Glanz, Gloria und viel frohlocken, die März-Ausgabe des pinken Stücks.

„This superb party for gays, lesbians and friends is distilled from sophisticated ingredients only: a nice location, finest house music, pink specials and good mood. Pink Pieces – with a tradition of more than 3 months – is said to bring good karma to you!”

Es erwartet dich wieder feinste House-arbeit von DJ Harry D sowie einige pinke Specials, die dir den Abend versüßen werden! Bei bester Housemusik werden Klassiker und Neues so ver-house-t, dass jeder, egal ob jung oder alt, seinen Spaß an der Musik findet. Weiterlesen „Pink Pieces Volume 3.1“

Petition: Berücksichtigung der sexuellen Identität im Grundgesetz

Nachdem es der Bundesrat in seiner Sitzung vom 27. November verpasst hat, die Rechte von Schwulen und Lesben zu stärken, gibt es nun einen neuen Versuch:

Im Online-Petitionssystem des Bundestages wurde eine Petition zur Berücksichtigung der sexuellen Identität im Grundgesetz eingereicht, die ab 50.000 Mitzeichnungen im Petitionsausschuss des Bundestages öffentlich beraten wird. In der Petition heißt es:

[...] Die fehlende Berücksichtigung in Artikel 3 Absatz 3 des Grundgesetzes (GG) wirkt sich aber bis heute negativ auf die gesellschaftliche und rechtliche Situation von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender, transsexuellen und intersexuellen Menschen aus. Ein ausdrückliches Verbot der Diskriminierung aufgrund der sexuellen Identität im Grundgesetz schafft eine klare Maßgabe für den einfachen Gesetzgeber. Letztlich steht es für das deutliche Bekenntnis, dass Gesichtspunkte der sexuellen Identität eine ungleiche Behandlung unter keinen Umständen rechtfertigen können.

Die Petition kann noch bis zum 3. März mitgezeichnet werden, aktuell fehlen noch 45.719 Unterschriften (Stand: 03.02.2010), damit das Anliegen öffentlich im Petitionsausschuss des Bundestages beraten wird.

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Premiere des Queer-Krümel kommt gut an

Das Z10 war voll...

Unser erster Krümel war sehr gut besucht

Das hat es vorher noch nicht gegeben! Einen Queer-Krümel im Z10! Unter dem Motto
"Alle Lesben laufen in Latzhosen rum, alle Schwulen tragen rosa Handtaschen, alle Heteros trinken Bier und schauen Fußball. Wirklich? Findet’s raus!" wollten wir an diesem Abend diverse Klischees mal näher beleuchten. Dazu braucht's neben reichlich queerem Publikum selbstverständlich auch jede Menge heterosexuelle Männchen & Weibchen. Schließlich sollte unsere "Studie" zumindest in gewissem Umfang repräsentativ werden…

Mehr vom Queer-Krümel & die Auswertung des Fragebogens