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	<title>Queerbeet</title>
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	<description>Die Hochschulgruppe für Schwule, Lesben, Bi-, Trans- und Intersexuelle in Karlsruhe</description>
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		<title>Vorbildcharakter: Outing</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 16:12:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kepler</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Ist ein Outing heute noch nötig? Diese Frage stellt sich jeder und jedem immer wieder. Dieses mal wird sie von Anne Will und ihrer Freundin beantwortet: Anne Will? Genau die! Bekannt aus dem Fernsehen, insbesondere der Tagesschau, hat sich mit ihrer Freundin bereits im November 2007 geoutet.
Warum wird jetzt schon zu Vorgängen aus 2007 geschrieben? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist ein Outing heute noch nötig? Diese Frage stellt sich jeder und jedem immer wieder. Dieses mal wird sie von Anne Will und ihrer Freundin beantwortet: Anne Will? Genau die! Bekannt aus dem Fernsehen, insbesondere der Tagesschau, hat sich mit ihrer Freundin bereits im November 2007 geoutet.</p>
<p>Warum wird jetzt schon zu Vorgängen aus 2007 geschrieben? Es gibt dann doch einen aktuellen Anlass, den ich bei Spiegel Online gefunden hat: Die Lebensgefährtin Miriam Meckel hat ein Buch herausgegeben. Nein, kein speziell lesbisches. Dennoch ist das für den <a href="http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,682189,00.html">Spiegel</a> Grund genug, auch ein paar Hintergründe wieder ins Gedächtnis zu rufen; und für mich bietet es genug Anlass, zum Thema Outing ein paar Sätze zu schreiben.</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir wollten einfach in der Lage sein, auf eine öffentliche Veranstaltung zu gehen und am selben Tisch zu sitzen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Dieser Satz von Anne Will und Miriam Meckel beschreibt und fasst ganz gut zusammen, weswegen ein Outing immer noch nötig ist: Lesbische und auch schwule Paare in der Öffentlichkeit sind leider noch immer nicht so selbstverständlich, wie es eigentlich sein sollte. Die besondere Aufmerksamkeit der Medien macht es hier leider auch nicht leichter. Jedoch auch ohne Medien bedarf oft genug immer noch Überweindung, den Schritt zu gehen, der es einem jeder und jedem letztlich leichter macht, mit sich und seiner bzw. ihrer Umwelt klarzukommen.<br />
Bestärkt werden gleichgeschlechtlich liebende Menschen nicht zuletzt durch Vorbilder, die sich nicht zu schade sind, in der Öffentlichkeit zu sich zu stehen: Hier gibt es jetzt gleich zwei weiter Vorbilder, die als Rollencharakter für einen selbst dienen können.</p>
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		<title>Nächstes Café XXX: 14. März</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 08:30:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fenchurch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ankündigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ankündigung]]></category>
		<category><![CDATA[Café XXX]]></category>
		<category><![CDATA[Queerbeet]]></category>
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		<description><![CDATA[Lesbisch? Bi? Schwul? Transgender? Sonstwie normal? Immer am zweiten Sonntag im Monat lädt die Queerbeet-Hochschulgruppe ab 18:00 Uhr ganz léger zur nicht-kommerziellen Café-Bar-Bistro-Alternative &#187;Café XXX&#171; im Z10 ein.
Hier kannst Du in lockerer Atmosphäre Deinen Capuccino genießen, bei einem Desperados oder Bier vom Fass nette Leute kennen lernen oder ganz konventionell kickern.
Unabhängig vom studentischen Umfeld sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lesbisch? Bi? Schwul? Transgender? Sonstwie normal? Immer am zweiten Sonntag im Monat lädt die Queerbeet-Hochschulgruppe ab 18:00 Uhr ganz léger zur nicht-kommerziellen Café-Bar-Bistro-Alternative &raquo;Café XXX&laquo; im Z10 ein.</p>
<p>Hier kannst Du in lockerer Atmosphäre Deinen Capuccino genießen, bei einem Desperados oder Bier vom Fass nette Leute kennen lernen oder ganz konventionell kickern.</p>
<p>Unabhängig vom studentischen Umfeld sind wir aber einfach für alle da.<br />
<span id="more-242"></span></p>
<p>Das Café XXX findet statt im <a title="Homepage des Z10" href="http://www.z10.info">Studentenzentrum Z10</a>, Zähringerstr. 10,  Karlsruhe. Ab 18 Uhr, bis 24 Uhr, immer am zweiten Sonntag im Monat.<br />
Die nächsten Haltestellen sind das Durlacher Tor und der Kronenplatz. Parkplätze gibt es nah, kostenlos und legal im Uni-Gelände, z.B. der Reinhard-Baumeister-Platz mit Durchgang zur Kaiserstraße.</p>
<p>Die weiteren Termine gibt&#8217;s auf unserer <a title="Café XXX" href="/cafe-triple-x/">Café-XXX-Seite</a>!</p>
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		<title>Pink Pieces Volume 3.1</title>
		<link>http://queerbeet.org/2010/02/28/pink-pieces-die-vierte/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 17:53:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>scott</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karlsruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Szene]]></category>
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		<description><![CDATA[PINK Pieces 3.1 &#8212; Das vierte pinke Stück
Am Samstag, den 13. März 2010 startet, mit Glanz, Gloria und viel frohlocken, die März-Ausgabe des pinken Stücks.
„This superb party for gays, lesbians and friends is distilled from sophisticated ingredients only: a nice location, finest house music, pink specials and good mood. Pink Pieces – with a tradition [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1202" class="wp-caption alignright" style="width: 222px"><a href="http://queerbeet.org/2010/02/28/pink-pieces-die-vierte/flyer-13-maerz-2010/" rel="attachment wp-att-1202"><img src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/02/Pink-Pieces_Flyer_3.1_Front-212x300.jpg" alt="Poster für die vierte Pink Pieces im Club Liebstöckel" title="Pink Pieces Volume 3.1" width="212" height="300" class="size-medium wp-image-1202" /></a><p class="wp-caption-text">Bist du ein pinkes Stück?</p></div>
<p>PINK Pieces 3.1 &#8212; Das vierte pinke Stück</p>
<p>Am Samstag, den 13. März 2010 startet, mit Glanz, Gloria und viel frohlocken, die März-Ausgabe des pinken Stücks.</p>
<p>„This superb party for gays, lesbians and friends is distilled from sophisticated ingredients only: a nice location, finest house music, pink specials and good mood. Pink Pieces – with a tradition of more than 3 months – is said to bring good karma to you!”</p>
<p>Es erwartet dich wieder feinste House-arbeit von DJ Harry D sowie einige pinke Specials, die dir den Abend versüßen werden! Bei bester Housemusik werden Klassiker und Neues so ver-house-t, dass jeder, egal ob jung oder alt, seinen Spaß an der Musik findet.<span id="more-1201"></span></p>
<p>Das Liebstöckel verbindet dabei als Location genau das, was „PINK-Pieces“ auch ausdrücken will &#8211; die Liebe zum Detail, der Spaß an der Sache und das ausgelassene Frohlocken.</p>
<p>Der 13.03.10 sollte also fett im Kalender angestrichen werden.<br />
BE PINK! Bist du ein pinkes Stück?</p>
<p>Einlass ab 22:00 Uhr &#8211; VIPs gibt es nicht! Wir sind hier alle wichtig!</p>
<p>Club Liebstöckel, Kaiserstraße 21, KA</p>
<p>www.pink-pieces.de</p>
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		<title>Ist Homosexualität heilbar?</title>
		<link>http://queerbeet.org/2010/02/18/ist-homosexualitaet-heilbar/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 17:21:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fenchurch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>
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		<description><![CDATA[Viele Leute landen versehentlich auf unserem Blog, nachdem Sie in Suchmaschinen nach Begriffen wie &#8220;xxx&#8221; oder &#8220;Gayromeo&#8221; gesucht haben. Auf Platz vier der häufigsten Suchbegriffe findet sich traurigerweise &#8220;homosexualität heilbar&#8221;. Den derartig Hilfesuchenden möchte ich an dieser Stelle ein paar Gedanken mit auf den Weg geben&#8230;
Bevor man sich fragt, ob Homosexualität heilbar ist, sollte man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Leute landen versehentlich auf unserem Blog, nachdem Sie in Suchmaschinen nach Begriffen wie &#8220;xxx&#8221; oder &#8220;Gayromeo&#8221; gesucht haben. Auf Platz vier der häufigsten Suchbegriffe findet sich traurigerweise &#8220;homosexualität heilbar&#8221;. Den derartig Hilfesuchenden möchte ich an dieser Stelle ein paar Gedanken mit auf den Weg geben&#8230;</p>
<p>Bevor man sich fragt, ob Homosexualität heilbar ist, sollte man sich zunächst die Frage stellen: Warum sollte man überhaupt versuchen, Homosexuelle zu &#8220;heilen&#8221;?</p>
<p><span id="more-1191"></span><strong>&#8220;Homosexuelle sind krank.&#8221;</strong></p>
<p>Nein. Früher wurde Homosexualität zwar als Krankheit betrachtet, aber bereits 1968 war Homosexualität als Krankheitsbild umstritten. Seit 1992 ist Homosexualität von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) endgültig von der Liste der Krankheitsbilder (International Classification of Diseases &#8211; ICD) gestrichen. Als Krankheitsbild vorhanden sind nur noch <a title="ICD 10 Code F66" href="http://www.icd-code.de/suche/icd/code/F66.-.html">&#8220;Psychische und Verhaltensstörungen in Verbindung mit der sexuellen Entwicklung und Orientierung (ICD-10 F66)&#8221; </a>, insbesondere die sogenannte Ichdystone Sexualorientierung:</p>
<blockquote><p>Die Geschlechtsidentität oder sexuelle Ausrichtung (heterosexuell,<br />
homosexuell, bisexuell oder präpubertär) ist eindeutig, aber die<br />
betroffene Person hat den Wunsch, dass diese wegen begleitender<br />
psychischer oder Verhaltensstörungen anders wäre und unterzieht<br />
sich möglicherweise einer Behandlung, um diese zu ändern.</p></blockquote>
<p><strong>&#8220;Homosexualität ist unnatürlich.&#8221;</strong></p>
<p>Nein. Bei über 450 Tierarten wurde <a title="GEO: Homosexualität: War Flipper schwul?" href="http://www.geo.de/GEO/natur/tiere/287.html">homosexuelles Verhalten nachgewiesen</a> &#8211; von gelegentlichen Seitensprüngen bis zu fast lebenslangen Binddungen. Aber widerspricht das nicht der Evolutionstheorie? Homosexuelle können sich doch nicht fortpflanzen, müssten also aussterben&#8230; Der Soziobiologe E. Wilson meint dazu: &#8220;Beteiligen sich Homosexuelle etwa an der Aufzucht der Kinder von Verwandten, dann fördern sie indirekt auch die Verbreitung des eigenen Erbguts.&#8221;</p>
<p><strong>“Homosexualität ist Sünde.”</strong></p>
<p>Auch wenn die katholische Kirche uns das weismachen will &#8211;  ob man Homosexualität als Sünde betrachtet, ist eine Frage der Interpretation von <a title="Religious Tolerance: A very brief glance at major passages that appear to discuss homosexuality" href="http://www.religioustolerance.org/homglance.htm">nur wenigen Bibelstellen</a>. Dazu muss man wissen, dass zu der Zeit, in der die Bibel geschrieben wurde, unser heutiges Konzept von Homosexualität nicht existierte: eine liebevolle(!) Beziehung(!) zweier erwachsener(!) Menschen. Nimmt man die Bibelstellen <a title="Zwischenraum: Hammerverse - Was sagt die Bibel zu Homosexualität?" href="http://www.zwischenraum.net/2007-06-08.htm">genauer unter die Lupe</a>, so stellt man fest, dass dort die Rede von Vergewaltigung, Pädophilie und heidnischen Ritualen ist &#8211; aber nicht von einer homosexuellen Beziehung im heutigen Sinne.</p>
<p><strong>&#8220;Homosexualität ist nicht normal.&#8221;</strong></p>
<p>Ja, Homosexuelle sind in der Tat eine Minderheit. Genauso geht es Linkshändern und Rothaarigen. All diese Personengruppen sind eben <em>anders</em> als die Mehrheit. Früher wurden Linkshänder &#8220;geheilt&#8221; indem sie auf die Benutzung der rechten Hand umerzogen wurden. Inzwischen weiß man, dass diese Behandlung bei den Betroffenen zu psychischen Problemen, schlechteren Schulleistungen, Gedächtnis- oder Sprachstörungen geführt hat. Und warum wurde diese &#8220;Umerziehung&#8221; überhaupt versucht? Nur weil Linkshändigkeit nicht die gesellschaftliche Norm war. Genauso geht es uns heute mit der sexuellen Orientierung&#8230;</p>
<p><strong>&#8220;Aber ich will meine / mein Kind soll seine Homosexualität trotzdem loswerden!&#8221;</strong></p>
<p>Warum? Liegt das vielleicht daran, dass Homosexualität im konkreten sozialen Umfeld (Familie, Freunde, Kirchengemeinde, Dorfgemeinschaft) nicht akzeptiert wird? Man sollte sich klarmachen, dass in diesem Fall das Problem nicht beim Homosexuellen zu suchen ist, sondern beim homophoben Umfeld. Die naheliegenden Lösung dieses Problems wäre entweder die Konfrontation mit dem Umfeld und die Bekämpfung der Homophobie, oder der Wechsel des Umfelds, zum Beispiel durch einen Wohnsitzwechsel. Auch wenn ein Outing den Verlust von Freundschaften zur Folge hat: Freunde, die einen Menschen nicht mit allen seinen Eigenarten (insbesondere der sexuellen Orientierung) akzeptieren, sind keine Freunde. Wenn Eltern mit der Homosexualität des Kindes ein Problem haben, hilft vielleicht die Elternbroschüre <a title="Sozialnetz Hessen: Da fiel ich aus allen Wolken - Neue Broschüre für Eltern homosexueller Kinder" href="http://projekte.sozialnetz.de/homosexualitaet/news/elternbroschuere.html">&#8220;Da fiel ich aus allen Wolken&#8221;</a> des hessischen Sozialministeriums.</p>
<p><strong>&#8220;Ich aber unbedingt heterosexuell werden! Wer kann mir helfen?&#8221;</strong></p>
<p>Wer jetzt immer noch den Wunsch hat, seine/ihre sexuelle Ausrichtung zu verändern, dem kann man nur raten sich an einen der vom LSVD gelisteten <a title="LSVD: Liste von Therapeutinnen und Therapeuten" href="http://www.lsvd.de/link/therap_liste.php">Therapeuten</a> zu wenden, die alle angeben, sich den Problemen von Lesben und Schwulen vorurteilsfrei zu widmen. Wer allerdings hofft, dass diese tatsächlich die sexuelle Ausrichtung verändern können, der wird enttäuscht werden: Führende Psychologen sind der Ansicht, dass sogenannte <a title="Wikipedia: Konversionstherapie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Konversionstherapie">reparative Therapien</a> nicht nur nicht zum Erfolg führen, sondern potentiell schädigende Wirkung für die Therapierten haben. In einer <a title="BMC Psychiatry: The response of mental health professionals to clients seeking help to change or redirect same-sex sexual orientation" href="http://www.biomedcentral.com/1471-244X/9/11">Studie zum Verhalten von Psychologen</a> gaben nur 4% der Therapeuten an, sie würden auf Nachfrage versuchen, die sexuelle Ausrichtung eines Patienten zu ändern. Ziel einer sogenannten <a title="Wikipedia: Gay Affirmative Psychotherapy" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gay_Affirmative_Psychotherapy">affirmativen Therapie</a> ist vielmehr, dass der Betroffene seine sexuelle Ausrichtung erforscht, akzeptiert, und in sein Leben integriert.</p>
<p><strong>&#8220;Aber ich habe gehört, neuste wissenschaftliche Erkenntnisse behaupten, dass eine Heilung möglich ist.&#8221;</strong></p>
<p>Vertreter der sogenannten Ex-Gay-Bewegung behaupten, sie könnten helfen, eine vorhandene homosexuelle in eine heterosexuelle Orientierung zu ändern. Wer psychisch halbwegs gesund bleiben will, sollte sich von derartigen &#8220;Behandlungen&#8221; unbedingt fernhalten! Unter <a title="Beyong ExGay: Ex-Gay Harm - Let Me Count the Ways" href="http://www.beyondexgay.com/article/harm1">beyondexgay.com</a> wird sehr gut zusammengestellt, welchen Schaden solche &#8220;Therapien&#8221;  anrichten: Viele Patienten haben nach jahrelanger Behandlung zwar nicht ihre Homosexualität, dafür aber ihre geistige Gesundheit, ihre Freunde, ihren Partner, ihren Glauben, ihren Job und jede Menge Geld verloren. Grund genug, um <a title="ExGay-Observer: Englischer Therapietester gründet Task Force gegen Exgay-Bewegung" href="http://exgay-observer.blogspot.com/2010/02/englischer-therapietester-grundet-task.html">aktiv gegen Psychologen vorzugehen</a>, die mit solch &#8220;wertlosen Therapien Menschenleben zerstören&#8221;.</p>
<p>Diese Gruppen berufen sich oft auf <a title="Zwischenraum: Spitzerstudie, Amsterdam-Studie, etc. - was steht dort wirklich (nicht)?" href="http://www.zwischenraum.net/wirklich_spitzer.htm">wissenschaftliche Studien</a>, deren Aussagen dann jedoch fehlinterpretiert werden, wie zum Beispiel:</p>
<blockquote><p>Die neue &#8220;Spitzer-Studie&#8221; [...], an der 200 hochmotivierte Personen mit dem Wunsch nach Veränderung teilnahmen, zeigt: Vor der therapeutischen Begleitung sehnten sich 78% (Männer) bzw. 81% (Frauen) erotisch-sexuell nach einem Menschen gleichen Geschlechts, nach der Therapie waren dies nur noch 8% [...] bzw. 4%&#8221;.</p></blockquote>
<p>Die zitierte Studie befasst sich jedoch in Wirklichkeit nicht mit allen Personen, die eine solche Therapie versucht haben, sondern nur solche &#8220;die beanspruchen, ihre sexuelle Orientierung von homosexuell nach heterosexuell geändert zu haben&#8221; &#8211; also denen, bei denen die Therapie nach eigenen Angaben erfolgreich war. Es konnten in den ganzen USA gerade einmal 200 &#8220;Geheilte&#8221; gefunden werden &#8211; diejenigen, bei denen eine Therapie nicht erfolgreich war, wurden in der Studie überhaupt nicht erwähnt.</p>
<p>Es werden auch gerne <a title="Zwischenraum: Grotesk - Ex-Gay-Literatur und die Wissenschaftler, auf die sie sich beruft" href="http://www.zwischenraum.net/grotesk.htm">international anerkannte Organisationen zitiert</a><br />
und dabei die Aussagen verdreht. So wird beispielsweise eine Aussage des Alfred Adler Instituts</p>
<blockquote><p>wenn ein Klient den Wunsch äußert, seine sexuelle Orientierung zu ändern, dann dient uns diese Äußerung als Leitlinie für den weiteren [...] therapeutischen Prozeß.</p></blockquote>
<p>dahingehend interpretiert, dass der &#8220;weitere therapeutische Prozeß&#8221; eine Änderung der sexuellen Orientierung zum Ziel habe &#8211; dem widerspricht das zitierte Institut entschieden:</p>
<blockquote><p>&#8220;Leider hat [...] nur zwei Sätze zitiert, nicht unseren ganzen Brief [...] Dann würde deutlich herauskommen, dass wir gerade keine grundsätzliche Therapiebedürftigkeit annehmen&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>&#8220;Ich glaube das alles nicht.&#8221;</strong></p>
<p>Vielleicht erscheint ja dieser sehr gute und ausführliche <a title="SZ-Magazin: Natürlich schwul" href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/1731/1/1">Artikel im Magazin der Süddeutschen Zeitung</a> glaubwürdiger&#8230;</p>
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		<title>L für Alle!</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 14:38:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kepler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mein Lieblingsnewsdienst hat über einen Bericht berichtet (für die Naturwisenschaftler unter den Mitlesern: gewissermassen schon die Ableitung), nachdem Verhüterli größer gemacht werden sollten, allerdings nur in der Beschreibung, nicht in der Realität.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,678194,00.html
Das deckt sich ja subjektiv auch mit GR, wo ja auch unter L kaum was angegeben wird  
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Lieblingsnewsdienst hat über einen Bericht berichtet (für die Naturwisenschaftler unter den Mitlesern: gewissermassen schon die Ableitung), nachdem Verhüterli größer gemacht werden sollten, allerdings nur in der Beschreibung, nicht in der Realität.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,678194,00.html">http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,678194,00.html</a></p>
<p>Das deckt sich ja subjektiv auch mit GR, wo ja auch unter L kaum was angegeben wird <img src='http://queerbeet.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Mappus neuer Ministerpräsident</title>
		<link>http://queerbeet.org/2010/02/12/mappus-neuer-ministerpraesident/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 15:40:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fenchurch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Mittwoch ist Stefan Mappus (CDU) zum neuen Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg gewählt worden. Nur damit ihr wisst, was da auf euch zukommt, gebe ich hier mal kommentarlos ein paar Zitate von Herrn Mappus wieder, die in der Stuttgarter Zeitung und auf Francescos Blog noch ausführlicher diskutiert werden:
Zum Beispiel 2009, als Brigitte Zypries (SPD) ein Adotionsrecht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwoch ist Stefan Mappus (CDU) zum neuen Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg gewählt worden. Nur damit ihr wisst, was da auf euch zukommt, gebe ich hier mal kommentarlos ein paar Zitate von Herrn Mappus wieder, die in der <a title="Stuttgarter Zeitung: Schwule befürchten Intoleranz" href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2314168_0_4431_-neuer-ministerpraesident-mappus-schwule-befuerchten-intoleranz.html">Stuttgarter Zeitung</a> und auf <a title="Francescos Blog: Herr Mappus – Was halten Sie eigentlich von Schwulen in der Politik?" href="http://francescop.wordpress.com/2009/10/27/herr-mappus-%E2%80%93-was-halten-sie-eigentlich-von-schwulen-in-der-politik/#more-961">Francescos Blog</a> noch ausführlicher diskutiert werden:</p>
<p>Zum Beispiel 2009, als Brigitte Zypries (SPD) ein Adotionsrecht für homosexuelle Paare gefordert hatte:</p>
<blockquote><p>
<strong>Geradezu unerträglich</strong> ist der Fall jener „Muster-Regenbogenfamilie“ aus dem Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg. Neben einem leiblichen Kind aus einer früheren heterosexuellen Beziehung hätten zwei lesbische Frauen ein zweites Kind mittels künstlicher Befruchtung in die Welt gesetzt, kurioserweise mit dem Samen eines homosexuellen Freundes.</p></blockquote>
<blockquote><p>Kinder sind denkbar ungeeignet für <strong>Experimente im Bereich der gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften</strong> und bedürfen dem besonderen Schutz der Gesellschaft. Die klassische heterosexuelle Familie, bestehend aus Vater und Mutter, sei immer noch die beste Basis um Kindern Orientierung, Schutz und Sicherheit zu vermitteln.</p></blockquote>
<p><span id="more-1193"></span></p>
<p>Oder zum CSD 2005 &#8211; wir erinnern uns: der damalige Sozialminister Andreas Renner (CDU) hatte die Schirmherrschaft für den CSD ins Stuttgart übernommen&#8230;</p>
<blockquote><p>Wenn wir vorher von der Schirmherrschaft gewusst hätten, hätten wir sicher davon abgeraten. [...] Ich gebe jetzt noch den Rat, da nicht hinzugehen – weder zur Eröffnungsgala noch zum Umzug.</p></blockquote>
<p>Nach Angaben von Mappus habe er und 90 Prozent der Fraktion ein Problem </p>
<blockquote><p>mit dem <strong>frivolen, karnevalesken zur Schau stellen von sexuellen Neigungen</strong>, wie es bei dieser Veranstaltung geschieht.
</p></blockquote>
<p>Der CSD versuche auf eine </p>
<blockquote><p><strong>abstoßende Art und Weise</strong> eine Woche lang Veranstaltungen durchzubringen, die wir ablehnen.
</p></blockquote>
<p>Auf <a title="Queer.de: Homo-Feind soll Ministerpräsident werden" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=11269">Queer.de</a> ist zu lesen</p>
<blockquote><p>In mehreren Debatten zu Homo-Ehen im Stuttgarter Landtag fiel die von Mappus geführte CDU-Fraktion durch polternde <strong>Zwischenrufe auf Stammtisch-Niveau</strong> und rückständige Auffassungen auf.</p></blockquote>
<p>Wenn ich da an die <a title="queerbeet.org: Gemeinderat: OB lässt nicht abstimmen" href="http://queerbeet.org/2010/01/26/gemeinderat-ob-laesst-nicht-abstimmen/">Gleichstellungs-Debatte im Karlsruher Gemeinderat</a> und die haarsträubenden Aussagen der dortigen CDU-Fraktion zurückdenke, will ich gar nicht wissen, wie schlimm es im Landtag zugeht&#8230;</p>
<p>Als Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion im Landtag ist Stefan Mappus übrigens mit dafür verantwortlich, das Baden-Württemberg als inzwischen einziges Bundesland von der Länderöffnungsklausel des Lebenspartnerschaftsgesetzes Gebrauch macht. Das bedeutet: Obwohl bundesweit die Standesämter für die Eintragung von Lebenspartnerschaften zuständig sind, macht Baden-Württemberg von einer Sonderregelung Gebrauch: hier sind die Gemeinden zuständig. Noch schlimmer:</p>
<blockquote><p>Das baden-württembergische Innenministerium hat in einem Schreiben an die Kommunen ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Eintragung einer Lebenspartnerschaft ein Rechtsinstitut eigener Art und <strong>nicht mit der Ehe vergleichbar</strong> ist, was im Verwaltungsvollzug zum Ausdruck kommen <strong>müsse</strong>.</p></blockquote>
<p>wie der Karlsuher OB Heinz Fenrich bei oben erwähnter <a title="queerbeet.org: Gemeinderat: OB lässt nicht abstimmen" href="http://queerbeet.org/2010/01/26/gemeinderat-ob-laesst-nicht-abstimmen/">Gleichstellungs-Debatte</a> verkündete.</p>
<p>Naja &#8211; da müssen wir jetzt durch. Anfang 2011 steht die nächste Landtagswahl an &#8211; hoffen wir, dass &#8220;MappiSchnappi, das kleine Krokodil&#8221; (wie er laut <a title="Basler Zeitung: Er sieht aus wie Strauss, er poltert wie Strauss" href="http://bazonline.ch/meinungen/standard/Er-sieht-aus-wie-Strauss-er-poltert-wie-Strauss/story/29898331">Basler Zeitung</a> liebevoll genannt wird) sich bis dahin so unbeliebt gemacht hat, dass die seit 1996 bestehende schwarz-gelbe Regierungskoalition nicht wiedergewählt wird. Die Hoffnung stirbt zuletzt&#8230;</p>
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		<title>Alles nur gelernt</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 15:44:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kepler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Verhaltensmuster von Frauen und Männern verstehen und anwenden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie verhält sich ein Mann? Wie verhält sich eine Frau? Hierzu habe ich bei <a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,670591,00.html">Spiegel Online im Unispiegel</a> einen interessante Zusammenfassung gefunden unter dem Titel &#8220;Im Körper des Feindes&#8221;. Der Titlel ist nun eher reißerisch gewählt, der Inhalt ist jedoch hochinteressant. Es geht hierbei im Artikel darum, daß Frauen erfahren, was einem Mann so alles widerfährt, und wie er sich verhält. Dieses Verhalten, diese Muster, lernen Frauen in einem Kurs, und, nach ein wenig Übung, schaffen sie es, sich so zu verhalten, daß sie nicht als Frau sondern als Mann wahrgenommen werden. Selbstverständlich ist noch eine eher männliche Kleidung, und etwas Verkleidung in Form von Kosmetik im Spiel, aber das dient nur als Basis.</p>
<p>Was hat das mit uns zu tun? Je nach persönlicher Geschichte habe ich schon den einen oder die andere kennengelernt, die aus den typischen Klischees ausbrechen, und sich so geben wie sie sein wollen, ja wie sie sind, und eben nicht so wie die Gesellschaft ihr Verhalten erwartet, sei es nun die Tunte oder die Transsexuelle. Also ist, das ist nun keine Überraschung, vieles vom eigenen Verhalten erlernt, vorgegeben von der Gesellschaft, von den Eltern, ja fast schon erwartet, und wird gerade im queeren Bereich ja auch reichlich hinterfragt und eben auch anhand der eigenen Realität geändert.</p>
<p>Und, damit das Blog auch endlich etwas Trans-Content erhält: Ich habe mir glaubhaft versichern lassen, daß Transsexuelle ihrem wahren Geschlecht entsprechend auch trainieren, um eben alte, für sie falsche, Verhaltensmuster hinter sich zu lassen.</p>
<p>Nur am Rande: &#8220;Im Körper des Feindes&#8221; ist ein, wie ich finde, cooler Film, &#8220;Face/Off&#8221; im Original, allerdings ohne queeren Anspruch, der dem Originalakrtikel seinen Titel lieh.</p>
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		<title>Die Queerbeet beim diesjährigen Unifest</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 00:46:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ubientephes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am diesjährigen Winterfest des KIT konnten wir nach anfänglichen Unklarheiten doch den &#8220;Stand ohne Gewissen&#8221; ergattern. Warum &#8220;Stand ohne Gewissen&#8221;? Ein kurzer Blick auf die Getränkeliste gibt Antworten: Jacky Cola, Vodka Lemon und Vodka Energy schenkten unsere fleissigen Thekenhelfer den Abend über in der Disko in der neuen Mensa aus. Somit hatten wir nicht nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1185" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/02/lcIMG_2068.jpg"><img class="size-medium wp-image-1185   " title="Unifest (2)" src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/02/lcIMG_2068-300x225.jpg" alt="... und zwei Stunden später" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">einiges los beim Uniwinterfest</p></div>
<p>Am diesjährigen Winterfest des KIT konnten wir nach anfänglichen Unklarheiten doch den &#8220;Stand ohne Gewissen&#8221; ergattern. Warum &#8220;Stand ohne Gewissen&#8221;? Ein kurzer Blick auf die Getränkeliste gibt Antworten: Jacky Cola, Vodka Lemon und Vodka Energy schenkten unsere fleissigen Thekenhelfer den Abend über in der Disko in der neuen Mensa aus. Somit hatten wir nicht nur einen sehr guten Ort, nein, auch aufgrund unserer Regenbogenfahnen, unseres Infomaterials und selbstverständlich unseres schön illuminierten Banners waren wir nicht zu übersehen.</p>
<p><span id="more-1180"></span></p>
<div id="attachment_1186" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/02/lcIMG_2066.jpg"><img class="size-medium wp-image-1186  " title="Unifest (3)" src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/02/lcIMG_2066-300x225.jpg" alt="heiteres Treiben beim Unifest" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Vodka- und Whiskeymixgetränke am Queerbeetstand</p></div>
<p>Apropos Infomaterial: Wenn nicht gerade alle fleissigen Thekenhelfer am Getränkeverkaufen waren, bot sich diese Situation hervorragend an, um ein paar Worte über das Thema Homo-, Bi-, A-, Trans-, Inter- oder Heterosexualität zu verlieren und eine Diskussion ins Rollen zu bringen. Auch wenn mancher verdutzt war (&#8220;Wie, du bist schwul/lesbisch? Das hätte ich jetzt nicht gedacht&#8221;), waren die Gesprächsergebnisse doch immer recht positiv <img src='http://queerbeet.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>An dieser Stelle auch noch mal ein großes Dankeschön an alle Helfer, insbesondere auch an das Abbauteam!
<a href='http://queerbeet.org/2010/02/04/die-queerbeet-beim-diesjaehrigen-unifest/lcimg_2043/' title='Unifest (1)'><img width="150" height="150" src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/02/lcIMG_2043-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Die Ruhe vor dem Sturm..." title="Unifest (1)" /></a>
<a href='http://queerbeet.org/2010/02/04/die-queerbeet-beim-diesjaehrigen-unifest/lcimg_2068/' title='Unifest (2)'><img width="150" height="150" src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/02/lcIMG_2068-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="... und zwei Stunden später" title="Unifest (2)" /></a>
<a href='http://queerbeet.org/2010/02/04/die-queerbeet-beim-diesjaehrigen-unifest/lcimg_2066/' title='Unifest (3)'><img width="150" height="150" src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/02/lcIMG_2066-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="heiteres Treiben beim Unifest" title="Unifest (3)" /></a>
<a href='http://queerbeet.org/2010/02/04/die-queerbeet-beim-diesjaehrigen-unifest/lcimg_2070/' title='Unifest (4)'><img width="150" height="150" src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/02/lcIMG_2070-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="dank fleissiger Hände Stand zusammengeklappt" title="Unifest (4)" /></a>
</p>
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		<title>Petition: Berücksichtigung der sexuellen Identität im Grundgesetz</title>
		<link>http://queerbeet.org/2010/02/03/petition-beruecksichtigung-der-sexuellen-identitaet-im-grundgesetz/</link>
		<comments>http://queerbeet.org/2010/02/03/petition-beruecksichtigung-der-sexuellen-identitaet-im-grundgesetz/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 13:15:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>scott</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Nachdem es der Bundesrat in seiner Sitzung vom 27. November <a title="Queerbeet: Bundesrat lehnt Änderung des Art. 3 GG ab" href="http://queerbeet.org/2009/12/03/bundesrat-gegen-aenderung-von-artikel-3-grundgesetz/">verpasst hat</a>, die Rechte von Schwulen und Lesben zu stärken, gibt es nun einen neuen Versuch:</p>

<p>Im Online-Petitionssystem des Bundestages wurde eine <a title="Link zur Petition auf bundestag.de" href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=9001">Petition zur Berücksichtigung der sexuellen Identität im Grundgesetz</a> eingereicht, die ab 50.000 Mitzeichnungen im Petitionsausschuss des Bundestages öffentlich beraten wird. In der Petition heißt es:</p>

<blockquote><p>[...] Die fehlende Berücksichtigung in Artikel 3 Absatz 3 des Grundgesetzes (GG) wirkt sich aber bis heute negativ auf die gesellschaftliche und rechtliche Situation von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender, transsexuellen und intersexuellen Menschen aus. Ein ausdrückliches Verbot der Diskriminierung aufgrund der sexuellen Identität im Grundgesetz schafft eine klare Maßgabe für den einfachen Gesetzgeber. Letztlich steht es für das deutliche Bekenntnis, dass Gesichtspunkte der sexuellen Identität eine ungleiche Behandlung unter keinen Umständen rechtfertigen können.</p></blockquote>
<p>Die Petition kann noch <strong>bis zum 3. März</strong> mitgezeichnet werden, aktuell fehlen noch <strong>45.719 Unterschriften</strong> (Stand: 03.02.2010), damit das Anliegen öffentlich im Petitionsausschuss des Bundestages beraten wird. [...]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem es der Bundesrat in seiner Sitzung vom 27. November <a title="Queerbeet: Bundesrat lehnt Änderung des Art. 3 GG ab" href="http://queerbeet.org/2009/12/03/bundesrat-gegen-aenderung-von-artikel-3-grundgesetz/">verpasst hat</a>, die Rechte von Schwulen und Lesben zu stärken, gibt es nun einen neuen Versuch:</p>
<p>Im Online-Petitionssystem des Bundestages wurde eine <a title="Link zur Petition auf bundestag.de" href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=9001">Petition zur Berücksichtigung der sexuellen Identität im Grundgesetz</a> eingereicht, die ab 50.000 Mitzeichnungen im Petitionsausschuss des Bundestages öffentlich beraten wird. In der Petition heißt es:</p>
<blockquote><p>[...] Die fehlende Berücksichtigung in Artikel 3 Absatz 3 des Grundgesetzes (GG) wirkt sich aber bis heute negativ auf die gesellschaftliche und rechtliche Situation von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender, transsexuellen und intersexuellen Menschen aus. Ein ausdrückliches Verbot der Diskriminierung aufgrund der sexuellen Identität im Grundgesetz schafft eine klare Maßgabe für den einfachen Gesetzgeber. Letztlich steht es für das deutliche Bekenntnis, dass Gesichtspunkte der sexuellen Identität eine ungleiche Behandlung unter keinen Umständen rechtfertigen können.</p>
</blockquote>
<p>Die Petition kann noch <strong>bis zum 3. März</strong> mitgezeichnet werden, aktuell fehlen noch <strong>45.719 Unterschriften</strong> (Stand: 03.02.2010), damit das Anliegen öffentlich im Petitionsausschuss des Bundestages beraten wird.</p>
<p><span id="more-1172"></span></p>
<p>Mitzeichnen kann die Petition faktisch jeder von euch, egal wie alt ihr seid, ob ihr aus Deutschland kommt oder nicht, denn die <a href="http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse/a02/grundsaetze/verfahrensgrundsaetze.html">Verfahrensgrundsätze für Petitionen</a> besagen:</p>
<blockquote><p>„3. Petenten</p>
<p>    (1) Das Grundrecht nach Artikel 17 GG steht jeder natürlichen Person und jeder inländischen juristischen Person des Privatrechts zu.</p>
<p>    (2) Geschäftsfähigkeit ist zur Ausübung des Petitionsrechts nicht erforderlich; es genügt, dass der Petent in der Lage ist, sein Anliegen verständlich zu äußern. Das Petitionsrecht ist von persönlichen Verhältnissen des Petenten wie Wohnsitz oder Staatsangehörigkeit unabhängig. […]“<a title="Artikel auf someabout.net" href="http://www.someabout.net/?p=5469" class="alignright">Quelle: http://www.someabout.net/?p=5469</a></p>
</blockquote>
<p>Wenn ihr es also noch nicht getan habt: Registriert euch beim Online-Petitionssystem des Bundestages und zeichnet die <a title="Link zur Petition auf bundestag.de" href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=9001">Petition zur Berücksichtigung der sexuellen Identität im Grundgesetz</a> mit! Eine Registrierung ist leider notwendig, da im Zweifelsfall überprüft werden muss, ob die Online-Mitzeichner auch tatsächlich existieren und nicht bloß Fake sind&#8230;</p>
<p>Die Petition wird im Netz von vielen unterstützt, darunter auch <a title="Artikel auf someabout.net" href="http://www.someabout.net/?p=5469">someabout.net</a>, <a title="Artikel auf Queer.de" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=11658">Queer.de</a> und <a title="Artikel auf gays.de" href="http://blog.gays.de/4421/petition-zur-beruecksichtigung-der-sexuellen-identitaet-im-grundgesetz/">Gays.de</a>. Falls ihr auch ein Blog habt, macht doch auf die Petition aufmerksam! Und sagt es auf jeden Fall weiter!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Premiere des Queer-Krümel kommt gut an</title>
		<link>http://queerbeet.org/2010/02/01/queer-kruemel-premiere-im-z10/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 13:14:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>scott</dc:creator>
				<category><![CDATA[Treffen]]></category>
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		<category><![CDATA[Krümel]]></category>
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		<category><![CDATA[Z10]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das hat es vorher noch nicht gegeben! Einen Queer-Krümel im Z10! Unter dem <a title="Werbung für den Queer-Krümel" href="http://queerbeet.org/2009/12/30/queer-kruemel-29-januar/">Motto</a><br /><strong>&#34;Alle Lesben laufen in Latzhosen rum, alle Schwulen tragen rosa Handtaschen, alle Heteros trinken Bier und schauen Fußball. Wirklich? Findet’s raus!&#34;</strong> wollten wir an diesem Abend diverse Klischees mal näher beleuchten. Dazu braucht&apos;s neben reichlich <em>queerem</em> Publikum selbstverständlich auch jede Menge <em>heterosexuelle</em> Männchen &#038; Weibchen. Schließlich sollte unsere &#34;Studie&#34; zumindest in gewissem Umfang repräsentativ werden...</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><div id="attachment_1168" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://queerbeet.org/2010/02/01/queer-kruemel-premiere-im-z10/kruemel-29-januar-2010-1/" rel="attachment wp-att-1168"><img src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/01/kruemel-29-januar-2010-1-300x225.jpg" alt="Das Z10 war voll..." title="Krümel am 29. Januar 2010 im Z10 (1)" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-1168" /></a><p class="wp-caption-text">Unser erster Krümel war sehr gut besucht</p></div>
<p style="text-align: justify;">Das hat es vorher noch nicht gegeben! Einen Queer-Krümel im Z10! Unter dem <a title="Werbung für den Queer-Krümel" href="http://queerbeet.org/2009/12/30/queer-kruemel-29-januar/">Motto</a> <br /><strong>&quot;Alle Lesben laufen in Latzhosen rum, alle Schwulen tragen rosa Handtaschen, alle Heteros trinken Bier und schauen Fußball. Wirklich? Findet’s raus!&quot;</strong> wollten wir an diesem Abend diverse Klischees mal näher beleuchten. Dazu braucht&apos;s neben reichlich <em>queerem</em> Publikum selbstverständlich auch jede Menge <em>heterosexuelle</em> Männchen &#038; Weibchen. Schließlich sollte unsere &quot;Studie&quot; zumindest in gewissem Umfang repräsentativ werden&#8230;</p>
</div>
<p><span id="more-1170"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Unsere regelmäßigen Queerbeet-Veranstaltungen wie z. B. der <a title="Infos zum Kaffeeklatsch" href="/kaffeeklatsch/">Kaffeeklatsch</a> oder das <a title="Infos zum Café XXX" href="/cafe-triple-x/">Café XXX</a> werden naturgemäß eher von <em>queerem Publikum</em> besucht (obwohl beide Veranstaltungen explizit auch für Heterosexuelle offen sind). Daher bot es sich an, das ganze auf einen Freitag Abend im Z10 zu legen. Die Idee, einen Queer-Krümel zu veranstalten, war geboren. Übrigens: Ein <dfn>Krümel</dfn> ist nichts anderes als eine Motto-Party im Z10. Das hängt mit dem Maskottchen des Z10, dem Krümelmonster, zusammen!</p>
<div><div id="attachment_1169" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://queerbeet.org/2010/02/01/queer-kruemel-premiere-im-z10/kruemel-29-januar-2010-2/" rel="attachment wp-att-1169"><img src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/01/kruemel-29-januar-2010-2-300x225.jpg" alt="Vorstand beim Fragebogen &amp; Kondome verteilen" title="Krümel am 29. Januar 2010 im Z10 (2)" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-1169" /></a><p class="wp-caption-text">Vorstand beim Fragebogen &#038; Kondome verteilen</p></div>
<p style="text-align: justify;">Der Plan ging auf: Neben den gewohnten Gesichtern fanden auch viele Leuten den Weg zu uns, die wir vorher (zumindest bei unseren Veranstaltungen) noch nicht gesehen hatten. Das Z10 wurde richtig voll! Diese Gelegenheit nutzten wir, um mit einem Fragebogen mehr über die Ansichten (insbes. unseres heterosexuellen Publikums) bzgl. Schwulen, Lesben und Transgendern zu erfahren. Für die Teilnahme gab&apos;s noch ein paar Kondome obendrauf &#8211; überreicht vom sexy Vorstand persönlich <img src='http://queerbeet.org/wp-includes/images/smilies/icon_rolleyes.gif' alt=':roll:' class='wp-smiley' /> </p>
</div>
<p style="text-align: justify;">Hier die Auswertung unseres Fragebogens:</p>
<ul>
<li>Insgesamt wurden 76 Stück ausgefüllt, davon 17 von Frauen, 57 von Männern und 2 von &quot;weiß nicht genau&quot;.</li>
<li>Knapp 59 % der Frauen kreuzten an, dass sie heterosexuell sind; von diesen waren wiederum die meisten rein zufällig im Z10, von den süßen Schwuppen aber angenehm überrascht <img src='http://queerbeet.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </li>
<li>Von den übrigen 41 % gaben die meisten an, &quot;für alles offen zu sein&quot; &#8211; nur 12 % gaben auf ihrem Fragebogen deutlich zu erkennen, dass sie definitiv und ausschließlich auf Frauen stehen.</li>
<li>Übrigens: Keine einzige Frau hat einen Haken bei &quot;Metrosexuell&quot; gesetzt <img src='http://queerbeet.org/wp-includes/images/smilies/icon_cool.gif' alt='8)' class='wp-smiley' /> </li>
<li>Bei den Herren der Schöpfung ergibt sich ebenfalls ein interessantes Bild: Etwa 50 % gaben an, rein heterosexuell veranlagt zu sein. Von diesen war die Mehrheit zufällig im Z10, wobei man anmerken muss, dass diejenigen, die nach eigenen Angaben absichtlich im Z10 waren, &quot;Bier&quot; als einen der Hauptgründe nannten. Zudem wurde von dieser Gruppe oft angekreuzt, &quot;wegen der heißen Lesben länger bleiben zu wollen&quot;. <img src='http://queerbeet.org/wp-includes/images/smilies/icon_cool.gif' alt='8)' class='wp-smiley' /> </li>
<li>Alle Jungs, die einen Haken bei Homosexuell (egal ob ausschließlich oder in Kombination) gesetzt hatten, waren absichtlich im Z10 und wussten offenbar schon vorher Bescheid, was sie erwartet. Dieses Ergebnis überascht jetzt auch nicht wirklich.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Nun noch zur Frage nach 3 Eigenschaften, die den Befragen einfallen zu&#8230;</p>
<ul>
<li>Schwulen
<ol>
<li>nett, freundlich</li>
<li>süß (sexy, heiß, gutaussehend)</li>
<li>tuckig (Sprechweise, Gang; überzogene, aufgedrehte Art)</li>
<li>eitel (in Bezug auf ihr Äußeres)</li>
</ol>
</li>
<li>Lesben
<ol>
<li>maskulin</li>
<li>nett, hilfsbereit</li>
<li>kurze Haare</li>
<li>emanzipiert</li>
</ol>
</li>
<li>Transgendern
<ol>
<li>fremd</li>
<li>kaum präsent</li>
<li>kenne niemanden persönlich</li>
</ol>
</li>
</ul>
<p>Jeweils auf dem 1. Platz ist diejenige Eigenschaft, die am häufigsten genannt wurde. Darüber darf sich jetzt jeder selbst eine Meinung bilden &#8211; und bei Interesse auch hier als Kommentar posten!</p>
]]></content:encoded>
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