Artikel in der Kategorie „Fundstücke“

Vorbildcharakter: Outing

Ist ein Outing heute noch nötig? Diese Frage stellt sich jeder und jedem immer wieder. Dieses mal wird sie von Anne Will und ihrer Freundin beantwortet: Anne Will? Genau die! Bekannt aus dem Fernsehen, insbesondere der Tagesschau, hat sich mit ihrer Freundin bereits im November 2007 geoutet.

Warum wird jetzt schon zu Vorgängen aus 2007 geschrieben? Es gibt dann doch einen aktuellen Anlass, den ich bei Spiegel Online gefunden hat: Die Lebensgefährtin Miriam Meckel hat ein Buch herausgegeben. Nein, kein speziell lesbisches. Dennoch ist das für den Spiegel Grund genug, auch ein paar Hintergründe wieder ins Gedächtnis zu rufen; und für mich bietet es genug Anlass, zum Thema Outing ein paar Sätze zu schreiben.

„Wir wollten einfach in der Lage sein, auf eine öffentliche Veranstaltung zu gehen und am selben Tisch zu sitzen.“

Dieser Satz von Anne Will und Miriam Meckel beschreibt und fasst ganz gut zusammen, weswegen ein Outing immer noch nötig ist: Lesbische und auch schwule Paare in der Öffentlichkeit sind leider noch immer nicht so selbstverständlich, wie es eigentlich sein sollte. Die besondere Aufmerksamkeit der Medien macht es hier leider auch nicht leichter. Jedoch auch ohne Medien bedarf oft genug immer noch Überweindung, den Schritt zu gehen, der es einem jeder und jedem letztlich leichter macht, mit sich und seiner bzw. ihrer Umwelt klarzukommen.
Bestärkt werden gleichgeschlechtlich liebende Menschen nicht zuletzt durch Vorbilder, die sich nicht zu schade sind, in der Öffentlichkeit zu sich zu stehen: Hier gibt es jetzt gleich zwei weiter Vorbilder, die als Rollencharakter für einen selbst dienen können.

L für Alle!

Mein Lieblingsnewsdienst hat über einen Bericht berichtet (für die Naturwisenschaftler unter den Mitlesern: gewissermassen schon die Ableitung), nachdem Verhüterli größer gemacht werden sollten, allerdings nur in der Beschreibung, nicht in der Realität.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,678194,00.html

Das deckt sich ja subjektiv auch mit GR, wo ja auch unter L kaum was angegeben wird 😉

Alles nur gelernt

Wie verhält sich ein Mann? Wie verhält sich eine Frau? Hierzu habe ich bei Spiegel Online im Unispiegel einen interessante Zusammenfassung gefunden unter dem Titel „Im Körper des Feindes“. Der Titlel ist nun eher reißerisch gewählt, der Inhalt ist jedoch hochinteressant. Es geht hierbei im Artikel darum, daß Frauen erfahren, was einem Mann so alles widerfährt, und wie er sich verhält. Dieses Verhalten, diese Muster, lernen Frauen in einem Kurs, und, nach ein wenig Übung, schaffen sie es, sich so zu verhalten, daß sie nicht als Frau sondern als Mann wahrgenommen werden. Selbstverständlich ist noch eine eher männliche Kleidung, und etwas Verkleidung in Form von Kosmetik im Spiel, aber das dient nur als Basis.

Was hat das mit uns zu tun? Je nach persönlicher Geschichte habe ich schon den einen oder die andere kennengelernt, die aus den typischen Klischees ausbrechen, und sich so geben wie sie sein wollen, ja wie sie sind, und eben nicht so wie die Gesellschaft ihr Verhalten erwartet, sei es nun die Tunte oder die Transsexuelle. Also ist, das ist nun keine Überraschung, vieles vom eigenen Verhalten erlernt, vorgegeben von der Gesellschaft, von den Eltern, ja fast schon erwartet, und wird gerade im queeren Bereich ja auch reichlich hinterfragt und eben auch anhand der eigenen Realität geändert.

Und, damit das Blog auch endlich etwas Trans-Content erhält: Ich habe mir glaubhaft versichern lassen, daß Transsexuelle ihrem wahren Geschlecht entsprechend auch trainieren, um eben alte, für sie falsche, Verhaltensmuster hinter sich zu lassen.

Nur am Rande: „Im Körper des Feindes“ ist ein, wie ich finde, cooler Film, „Face/Off“ im Original, allerdings ohne queeren Anspruch, der dem Originalakrtikel seinen Titel lieh.

Gedanken zu GayRomeo

„Mein Erstprofil bei Romeo war langweilig und öde
ein Passbild stellte ich hinein, der Text war – naja – blöde…“

Hier ein paar Gedanken, wie man im „blauen Katalog“ sein Profil etwas aufpolieren kann… Aber das wissen die meisten von Euch ja sowieso schon 😉

Pepsi-Werbung

Die „American Family Association“ freut sich natürlich überhaupt nicht über diesen Spot und ruft unter www.boycottpepsico.com zum Boykott aller Pepsi-Produkte auf. Um Ihre Anhänger zu überzeugen, hat sie dort aufgelistet, wie Schwule und Lesben von Pepsi unterstützt werden. Uns wird man damit allerdings nicht überzeugen können, Pepsi zu boykottieren – eher im Gegenteil 😉

You don’t need to be afraid

Hach, wenn’s doch so einfach wär…

Olivia Jones bei der NPD

Das Video ist zwar schon alt, aber immer wieder gut!

Travestiekünstler Olivia Jones entlarvt die NPD! Mit ihrer Erscheinung und naiven Fragen wie „Warum sollte man diese Partei wählen?“ bringt sie so manches „braune Häschen“ ins Schwitzen 8)

Details zum Video

GayRomeo Fußtapsen – einfach zum Kreischen!

Alternative Fußtapsen für's GayRomeo

Neue Fußtapsen für's GayRomeo

Nachdem mich schon einige Leute gefragt haben, wo ich denn die lustigen Tapsen in meinem GayRomeo-Profil herhabe, will ich nun auch dem Rest der Welt dieses Geheimnis verraten:

Klick einfach mal diesen Link an!

Außerdem habe ich gerade neue Tapsen entdeckt!

Have fun!

8)

It’s a football thing

Für alle, die das kürzlich gepostete YouTube-Video auch zu schrill fanden:

It’s OK to be GAY

…dennoch muss niemand deswegen gleich so schrill auftreten wie die Herrschaften in diesem Video! 🙄

P.S.: Der rosa Rahmen ist Absicht 😯

P.P.S.: Dieses Video ist keine BBC-Dokumentation über Schwule, sondern «a rather humorous view on homosexuality» (Youtube-Beschreibung)