Artikel in der Kategorie „Gesellschaft“

CSD Karlsruhe am 2. Juni 2012

CSD Karlsruhe am 2. Juni 2012

CSD Karlsruhe am 2. Juni 2012

Nachdem wir in diesem Jahr erleben durften, wie großartig ein CSD in der eigenen Stadt ist, solltet Ihr Euch schonmal den Termin für’s nächste Jahr rot im Kalender anstreichen: Am 2. Juni werden wir Karlsruhe wieder mit einer großen Demoparade durch die Innenstadt auf uns aufmerksam machen. Natürlich wird es auch wieder jede Menge Veranstaltungen rund um den CSD geben.

So ein CSD organisert sich aber nicht von allein – also überlegt Euch, ob ihr nicht hinter den Kulissen mithelfen wollt, damit auch dieser CSD ein voller Erfolg wird: schaut mal auf der Homepage des CSD und meldet Euch beim CSD-Team.

Demo vor dem Rathaus

Demo im April 2010

Übrigens: das gleiche Team hat bereits 2010 die
Demo „Schwule und Lesben ins Standesamt“ in Karlsruhe organisiert. Gestern war es dann endlich soweit: Der Landtag hat beschlossen die Standesämter in Baden-Württemberg ab dem 1.1.2012 auch für eingetragene Lebenspartnerschaften zu öffnen.

Trotzdem ist es wichtig, weiter für vollständige Gleichberechtigung zu demonstrieren: Im Steuerrecht, im Erbschaftsrecht und im Adoptionsrecht werden homosexuelle Paare nach wie vor benachteiligt. Also: Macht mit beim CSD! Es lohnt sich…

Singer/Songwriterin ANICA veröffentlicht erste CD

Nachdem sie bereits am 13. Februar bei uns im Café XXX aufgetreten ist veröffentlicht nun die die 24-Jährige Singer und Songwriterin ANICA ihre erste CD mit dem Titel „Thank You“ und feiert das Erscheinen am 5.11.2011 in der FLUX Wechselbar in der Karlsruher Oststadt, in der sie auch schon im Rahmen des diesjährigen CSDs gespielt hat.

„Für viele lesbische Frauen ist meine Musik besonders interessant, da ich aus ihrer Perspektive heraus auf die Welt und mein Umfeld, meine Beziehungen, mein Leben blicke. Das „you“ in meinen Texten, über das ich mit romantischer Intention schreibe, ist ebenfalls weiblich und das macht meine Songs wohl auch für die queere Szene sehr passend!“, so ANICA in einem Interview auf www.regioactive.de/anica.

Vielleicht deshalb, vielleicht auch einfach weil ihre lebendigen Akustikpopsongs ins Ohr gehen, gut gemacht sind und zum Mitwippen oder Träumen einladen, wächst die bunte Fangemeinde um die Karlsruher Musikerin stetig.

Die Bruchsaler Band Letters from Dave eröffnet den Abend um 21 Uhr und später gibt es dann Musik von ANICA und Band in völlig neuer Besetzung – unter anderem mit Kontrabass und Akkordeon!

Der Eintritt ist frei und die CD ist an diesem Abend zum ersten Mal für 6,- € erhältlich.

Elternabend für Eltern schwuler und lesbischer Kinder

Das Coming-out Ihres Kindes bedeutet, dass auch Sie als Eltern mit dem Thema Homosexualität konfrontiert sind: Wie gehen wir damit in unserer Familie und im Freundeskreis um? Wie sieht die Zukunft unseres Kindes aus? Ist das vielleicht nur eine pubertäre Phase?

Vielleicht hat sich Ihr Kind in den letzten Jahren von Ihnen immer weiter entfernt und Sie hatten Angst den Kontakt zu verlieren. Doch mit dem Coming-out hat Ihr Kind Mut gezeigt und den ersten Schritt auf Sie zu gemacht, nutzen Sie diese Chance!

Bei dieser Veranstaltung wollen wir versuchen, all Ihre Fragen zu beantworten, Ihnen Hilfestellung zu geben und verschiedene Themen gemeinsam zu diskutieren. Bei all dem soll der Erfahrungsaustausch mit anderen Eltern nicht zu kurz kommen.

Termin: Mittwoch, 13.04.2011
um 19 Uhr
Ort: Volkshochschule, Kaiserallee 12e, 76133 Karlsruhe, Raum 7, EG
Referenten: Viridiana Alcántara, Andreas Müller und Markus Elbert
Kostenlos, keine Anmeldung erforderlich

Diese Veranstaltung wird in Zusammenarbeit von der Sozial- und Jugendbehörde der Stadt Karlsruhe, Volkshochschule Karlsruhe, Schrill im April und der Schwung – Schwule Bewegung Karlsruhe e.V. durchgeführt.

Café XXX mit Chor am 10. April, Schrill im April

Der erste Auftritt des Queerbeet-Chors im Café XXX

Queerbeet-Chor beim Auftritt

Am kommenden Sonntag, 10.4., ist es mal wieder soweit:

Es ist Café XXX und es singt dort der Queerbeet-Chor, der damit auch das Programm von Schrill im April bereichert.

Das Café XXX hat geöffnet ab 18 Uhr, der Chor tritt um 20 Uhr auf. Nach dem Chor haben wir noch weiter geöffnet bis ca. 24 Uhr.

„Singen macht Spaß. Im März 2010 haben wir deshalb den Queerbeet-Chor gegründet. Gesungen wird alles was Spaß macht – Mikros oder Instrumente brauchen wir dazu nicht. Derzeit sind wir etwa 15 Sängerinnen und Sänger.“

Eine Kostprobe der Sangeskunst geht auf http://queerbeet.org/chor/ direkt ins Ohr.

Unser monatliches Café und Bistro im Studierendenzentrum Z10 (Zähringerstraße 10). Immer am 2. und 4. Sonntag im Monat, ab 18:00 Uhr. Bei großer Auswahl zu moderaten Preisen trifft man alle möglichen Leute, ungezwungen, locker und mit einem Barteam, das immer gut drauf ist! Weiterlesen „Café XXX mit Chor am 10. April, Schrill im April“

Kein Kommentar zur Landtagswahl

Als vor etwa einem Jahr Stefan Mappus zum neuen Ministerpräsidenten gewählt wurde, habe ich an dieser Stelle (fast) kommentarlos ein paar Zitate von ihm gepostet.

Die gleiche Ehre möchte ich nun unserem zukünftigen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann zuteil werden lassen: 2003 schreibt er in einem offenen Brief an Kardinal Ratzinger (ja, genau den) als Reaktion auf dessen „Erwägungen zu den Entwürfen einer rechtlichen Anerkennung der Lebensgemeinschaften zwischen homosexuellen Personen“:

Homosexuelle und andere diskriminierte Minderheiten vom Rand in die Mitte der Gesellschaft zu holen, sehe ich als eine meiner Aufgaben an, die mir als demokratischer Politiker wie als Christ aufgegeben sind.

Dass Sie in diesem Zusammenhang sexuellen Beziehungen außerhalb der Ehe implizit die Menschlichkeit absprechen, geht bei allem Respekt vor Ihrer Position entschieden zu weit und ist wirklich schwer erträglich.

Gerade weil Homosexuelle eine kleine Minderheit sind, hat die Politik die Pflicht, dafür zu sorgen, dass sie im Rahmen der Verfassungs- und Rechtsordnung ihre Persönlichkeit frei entfalten können, solange sie nicht die Rechtsgüter anderer verletzen.

Na, da weht doch plötzlich ein ganz anderer Wind im Ländle…

Schwul-lesbische Kultur beim Kulturfrühstück

Das Kulturfrühstück findet am Freitag, den 25. März um 10:00 Uhr
im Café Besitos am Marktplatz statt.

Dr. Susanne Asche

Dr. Susanne Asche

Seit nunmehr 21 Jahren gibt es in Karlsruhe ein schwul-lesbisches Kulturfestival, Anlass genug, dieses Thema beim nächsten Kulturfrühstück näher zu beleuchten.
„Schrill im April“ hat sich in den zwei Jahrzehnten seines Bestehens zu einer festen Größe im Karlsruher Festivalkalender entwickelt. Bestand das Publikum in den Anfangsjahren fast ausschließlich aus Schwulen und Lesben, gesellten sich im Laufe der Jahre auch verstärkt Heterosexuelle dazu.

Weiterlesen „Schwul-lesbische Kultur beim Kulturfrühstück“

Profifußballer outet sich

In Schweden erscheint am Dienstag die aktuelle Ausgabe des Fußballmagazins „Offside“. Darin outet sich der 20-jährige schwedische Fußballer Anton Hysén, der bis im vergangenen Jahr noch in der ersten Liga spielte. Titel der Ausgabe: „Var fan är alla andra?“ – zu Deutsch etwa: „Wo zum Teufel sind alle anderen?“

Zuvor hatte sich in Europa bisher nur Justin Fashanu als einziger aktiver Profispieler geoutet: 1990 titelte die englische Boulevardzeitung „The Sun“: „I am gay!“. Acht Jahre später beging er Selbstmord, weil er von einem 17-Jährigen beschuldigt wurde, ihn vergewaltigt zu haben.

Weiterlesen: bei der Frankfurter Rundschau und bei Spiegel online sind Artikel zum Thema erschienen.

Ein mögliches Szenario, was passieren könnte, wenn sich ein deutscher Profifußballer outen würde, zeigt das folgende (nicht ganz ernst gemeinte) Video – viel Spaß!

Artikel: Homo-Ehe – Heirat 2. Klasse?

Artikel zur Homo-Ehe in der Quappe

Artikel zur Homo-Ehe in der Quappe

Die Grüne Hochschulgruppe (GHG) hatte uns gebeten, einen Artikel für die Ausgabe Winter 2010 ihrer Zeitschrift „Quappe“ beizusteuern. Wer diesen Artikel in der gedruckten Ausgabe verpasst hat, kann nun hier den Artikel als PDF lesen.

Es geht um die noch verbesserungsfähige rechtliche Gleichstellung von homosexuellen Partnerschaften, für die wir ja auch bei unserer Demo vor einem Jahr demonstriert haben.

Die komplette Ausgabe findet man auf der GHG-Homepage.

Ich glaub, ich steh im Wald…

Ich glaub, ich steh im Wald und warum ist es hier so dunkel?!?

Das oder zumindest so etwas Ähnliches dachten sich wohl einige unerschrockene Mitglieder, als sie am 19.02.2011 auf dem Parkplatz des Schlosses Hohenbaden (http://www.schloss-hohenbaden.de) in Baden-Baden standen.

Nach einer kurzen Begrüßung und einigen Sicherheitshinweisen durch den anwesenden Vorstand konnte die erste Nachtwanderung der Queerbeet beginnen.

Gruppenbild vor der Wanderung

Die unerschrockenen Wanderer

Die Wanderstrecke führte uns direkt in die Dunkelheit durch einen als „Deutschen Urwald“ deklarierten Bannwald direkt durch die Battertfelsen auf ca. 563 m Höhe (http://www.battertfelsen.de).

Um die Atmosphäre und den Ausblick auf die beleuchtete Stadt von Baden-Baden und die Umgebung besser genießen zu können, wurde größtenteils auf die Verwendung von Taschenlampen bei der Wanderung verzichtet.

Weiterlesen: Nachtwanderung zum Schloss Hohenbaden

Aus dem Abseits – schwule Fußballer

Ein schwuler Amateurfußballer outet sich. Reaktion der Mannschaft:

„Das ist kein Unterschied… Nur die Schwulenwitze lassen wir jetzt weg.“

Zwei Fachjournalistik-Studenten aus Bremen haben als Bachelorarbeit einen Film über homosexuelle Amateur-Fußballer gedreht:

Bei 11freunde.de gibt’s ein Interview mit den Machern.