Artikel in der Kategorie „Politik“

Obama für Homo-Ehe

Obama: „I think same sex couples should be able to get married.“

Hier der komplette Bericht von abcnews.
Weiterlesen „Obama für Homo-Ehe“

CSD Karlsruhe am 2. Juni 2012

CSD Karlsruhe am 2. Juni 2012

CSD Karlsruhe am 2. Juni 2012

Nachdem wir in diesem Jahr erleben durften, wie großartig ein CSD in der eigenen Stadt ist, solltet Ihr Euch schonmal den Termin für’s nächste Jahr rot im Kalender anstreichen: Am 2. Juni werden wir Karlsruhe wieder mit einer großen Demoparade durch die Innenstadt auf uns aufmerksam machen. Natürlich wird es auch wieder jede Menge Veranstaltungen rund um den CSD geben.

So ein CSD organisert sich aber nicht von allein – also überlegt Euch, ob ihr nicht hinter den Kulissen mithelfen wollt, damit auch dieser CSD ein voller Erfolg wird: schaut mal auf der Homepage des CSD und meldet Euch beim CSD-Team.

Demo vor dem Rathaus

Demo im April 2010

Übrigens: das gleiche Team hat bereits 2010 die
Demo „Schwule und Lesben ins Standesamt“ in Karlsruhe organisiert. Gestern war es dann endlich soweit: Der Landtag hat beschlossen die Standesämter in Baden-Württemberg ab dem 1.1.2012 auch für eingetragene Lebenspartnerschaften zu öffnen.

Trotzdem ist es wichtig, weiter für vollständige Gleichberechtigung zu demonstrieren: Im Steuerrecht, im Erbschaftsrecht und im Adoptionsrecht werden homosexuelle Paare nach wie vor benachteiligt. Also: Macht mit beim CSD! Es lohnt sich…

Kein Kommentar zur Landtagswahl

Als vor etwa einem Jahr Stefan Mappus zum neuen Ministerpräsidenten gewählt wurde, habe ich an dieser Stelle (fast) kommentarlos ein paar Zitate von ihm gepostet.

Die gleiche Ehre möchte ich nun unserem zukünftigen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann zuteil werden lassen: 2003 schreibt er in einem offenen Brief an Kardinal Ratzinger (ja, genau den) als Reaktion auf dessen „Erwägungen zu den Entwürfen einer rechtlichen Anerkennung der Lebensgemeinschaften zwischen homosexuellen Personen“:

Homosexuelle und andere diskriminierte Minderheiten vom Rand in die Mitte der Gesellschaft zu holen, sehe ich als eine meiner Aufgaben an, die mir als demokratischer Politiker wie als Christ aufgegeben sind.

Dass Sie in diesem Zusammenhang sexuellen Beziehungen außerhalb der Ehe implizit die Menschlichkeit absprechen, geht bei allem Respekt vor Ihrer Position entschieden zu weit und ist wirklich schwer erträglich.

Gerade weil Homosexuelle eine kleine Minderheit sind, hat die Politik die Pflicht, dafür zu sorgen, dass sie im Rahmen der Verfassungs- und Rechtsordnung ihre Persönlichkeit frei entfalten können, solange sie nicht die Rechtsgüter anderer verletzen.

Na, da weht doch plötzlich ein ganz anderer Wind im Ländle…

Artikel: Homo-Ehe – Heirat 2. Klasse?

Artikel zur Homo-Ehe in der Quappe

Artikel zur Homo-Ehe in der Quappe

Die Grüne Hochschulgruppe (GHG) hatte uns gebeten, einen Artikel für die Ausgabe Winter 2010 ihrer Zeitschrift „Quappe“ beizusteuern. Wer diesen Artikel in der gedruckten Ausgabe verpasst hat, kann nun hier den Artikel als PDF lesen.

Es geht um die noch verbesserungsfähige rechtliche Gleichstellung von homosexuellen Partnerschaften, für die wir ja auch bei unserer Demo vor einem Jahr demonstriert haben.

Die komplette Ausgabe findet man auf der GHG-Homepage.

„Miłość nie wyklucza” – wie web 2.0 die gesellschaftliche Debatte verändert

„Miłość nie wyklucza”, Liebe schließt nicht aus! Das ist eine neue Aktion in Polen, die sich für Schwulenrechte, insbesondere für die Einführung einer eingetragenen Lebenspartnerschaft einsetzt. Die Forderungen für eine Ausgestaltung dieser eingetragenen Lebenspartnerschaft lesen sich ziemlich vorsichtig, da die Aktion außergewöhnlich klar feststellt, dass sie im sehr katholischen Polen keine Anerkennung seitens der Kirche will; sie weiß genau, dass sie gegen das Denkmuster eingefahrener Kirchentreuer in Polen nicht ankommt, darum fasst sie sich mit ihren Forderungen möglichst praktisch: Weiterlesen „„Miłość nie wyklucza” – wie web 2.0 die gesellschaftliche Debatte verändert“

„Arschf*****!“ Aktionstag gegen Sexismus und Homophobie am KIT

Bevor Du Dir diesen Artikel durchliest, solltest Du wissen, dass wir normalerweise nicht so vulgär drauf sind. Ich möchte mich schon im Vorraus für die Ausdrucksweise entschuldigen ;-)

Am Donnerstag fand in der Mittagspause der Aktionstag gegen Sexismus und Homophobie initiiert vom neuen Queer-Referat statt. Dazu haben wir Informationsflyer vor dem AKK verteilt. Der Clou: Um die Aufmerksamkeit möglichst vieler Leute zu gewinnen, tat ein Teil von uns so, als hätte sich spontan eine homophobe, sexistische Gruppe zusammengefunden, die das Flyerverteilen durch Zurufe über Megaphone stören möchte! Weiterlesen „„Arschf*****!“ Aktionstag gegen Sexismus und Homophobie am KIT“

offener Brief an Westerwelle aus Südafrika

warum Toleranz nicht ausreicht und sich zu outen, überall auf der Welt, so wichtig ist…

hier lesen

Fernsehbeitrag: Homo-Ehe in BaWü

Gestern wurde in dem Satiremagazin „extra 3″ im NDR ein kleiner Beitrag zur Diskrimierung bei der Eintragung von Lebenspartnerschaften in Baden-Württemberg gezeigt – mit einem Lesbenpaar aus Bretten:

PS: Danke an Anya für den Hinweis :-)

Und zum gleichen Thema: ein Artikel auf Spiegel-Online vom 9. August (also kurz nach dem CSD Stuttgart). Na also; so langsam dringt die Thematik auch zu den Mainstream-Medien durch…

3:2 für die Lebenspartnerschaft

Das Bundesverfassungsgericht hat diese Woche ein Urteil vom 21. Juli 2010 veröffentlicht, nach der die Ungleichbehandlung von eingetragenen Lebenspartnern und Ehegatten bei der Erbschaft- und Schenkungsteuer verfassungswidrig ist – und zwar rückwirkend seit Einführung der eingetragenen Lebenspartnerschaft im August 2001.

Das Urteil wurde in den vergangenen Tagen in der Presse breit diskutiert, u.a. bei Spiegel, Zeit, Welt, FAZ, taz und Financial Times (diese hat auch noch weitere Pressestimmen zusammengestellt). Der einzige nennenswerte negative Kommentar findet sich in der FAZ: „die Überzeugung der Bürgermehrheit ist in der Demokratie entscheidend – nur nicht wenn das Bundesverfassungsgericht spricht.“ Soll wohl heißen: Die Mehrheit der Deutschen will Schwule und Lesben diskriminieren, aber das böse Verfassungsgericht ist halt undemokratisch und interessiert sich nicht dafür, was die Mehrheit will…

Hörenswert ist auch das Interview mit Dorothee Bär von der CSU-Bundestagsfraktion im Deutschlandfunk. Man bekommt fast Mitleid, wenn sie zur ebenfalls nötigen Neuregelung der Einkommensteuer ausgequetscht wird:

DLF: Sie sagen einerseits, wir warten jetzt erst mal ab, was Karlsruhe sagt. Andererseits sagen Sie jetzt, wir können ja nicht anders, als uns immer wieder Karlsruhe zu beugen. Hat die CSU denn da keine eigene Position?

Bär: Das hat ja damit nichts zu tun. [...] Wir sind ja gezwungen, dann auf die Urteile des Bundesverfassungsgerichts auch einzugehen. [...] Wenn es nach uns gegangen wäre, wäre das sicherlich nicht in dieser Art und Weise in den Koalitionsvertrag gekommen.

Das Bundesverfassungsgericht hat jedenfalls nun schon zum dritten Mal die eingetragene Lebenspartnerschaft gestärkt und den Weg zur völligen Gleichstellung weiter geebnet:
Weiterlesen „3:2 für die Lebenspartnerschaft“

Adoption für homosexuelle Ehepaare

In Mexiko City ist es seit gestern für Homo-Ehepaare gesetzlich erlaubt, Kinder zu adoptieren! :D

weiterlesen hier:
http://www.queer.de/detail.php?article_id=12603
http://www.jornada.unam.mx/2010/08/17/index.php?section=politica&article=002n1pol