Artikel in der Kategorie „Politik“

„Miłość nie wyklucza” – wie web 2.0 die gesellschaftliche Debatte verändert

„Miłość nie wyklucza”, Liebe schließt nicht aus! Das ist eine neue Aktion in Polen, die sich für Schwulenrechte, insbesondere für die Einführung einer eingetragenen Lebenspartnerschaft einsetzt. Die Forderungen für eine Ausgestaltung dieser eingetragenen Lebenspartnerschaft lesen sich ziemlich vorsichtig, da die Aktion außergewöhnlich klar feststellt, dass sie im sehr katholischen Polen keine Anerkennung seitens der Kirche will; sie weiß genau, dass sie gegen das Denkmuster eingefahrener Kirchentreuer in Polen nicht ankommt, darum fasst sie sich mit ihren Forderungen möglichst praktisch: Weiterlesen „„Miłość nie wyklucza” – wie web 2.0 die gesellschaftliche Debatte verändert“

„Arschf*****!“ Aktionstag gegen Sexismus und Homophobie am KIT

Bevor Du Dir diesen Artikel durchliest, solltest Du wissen, dass wir normalerweise nicht so vulgär drauf sind. Ich möchte mich schon im Vorraus für die Ausdrucksweise entschuldigen 😉

Am Donnerstag fand in der Mittagspause der Aktionstag gegen Sexismus und Homophobie initiiert vom neuen Queer-Referat statt. Dazu haben wir Informationsflyer vor dem AKK verteilt. Der Clou: Um die Aufmerksamkeit möglichst vieler Leute zu gewinnen, tat ein Teil von uns so, als hätte sich spontan eine homophobe, sexistische Gruppe zusammengefunden, die das Flyerverteilen durch Zurufe über Megaphone stören möchte! Weiterlesen „„Arschf*****!“ Aktionstag gegen Sexismus und Homophobie am KIT“

offener Brief an Westerwelle aus Südafrika

warum Toleranz nicht ausreicht und sich zu outen, überall auf der Welt, so wichtig ist…

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Fernsehbeitrag: Homo-Ehe in BaWü

Gestern wurde in dem Satiremagazin „extra 3″ im NDR ein kleiner Beitrag zur Diskrimierung bei der Eintragung von Lebenspartnerschaften in Baden-Württemberg gezeigt – mit einem Lesbenpaar aus Bretten:

PS: Danke an Anya für den Hinweis 🙂

Und zum gleichen Thema: ein Artikel auf Spiegel-Online vom 9. August (also kurz nach dem CSD Stuttgart). Na also; so langsam dringt die Thematik auch zu den Mainstream-Medien durch…

3:2 für die Lebenspartnerschaft

Das Bundesverfassungsgericht hat diese Woche ein Urteil vom 21. Juli 2010 veröffentlicht, nach der die Ungleichbehandlung von eingetragenen Lebenspartnern und Ehegatten bei der Erbschaft- und Schenkungsteuer verfassungswidrig ist – und zwar rückwirkend seit Einführung der eingetragenen Lebenspartnerschaft im August 2001.

Das Urteil wurde in den vergangenen Tagen in der Presse breit diskutiert, u.a. bei Spiegel, Zeit, Welt, FAZ, taz und Financial Times (diese hat auch noch weitere Pressestimmen zusammengestellt). Der einzige nennenswerte negative Kommentar findet sich in der FAZ: „die Überzeugung der Bürgermehrheit ist in der Demokratie entscheidend – nur nicht wenn das Bundesverfassungsgericht spricht.“ Soll wohl heißen: Die Mehrheit der Deutschen will Schwule und Lesben diskriminieren, aber das böse Verfassungsgericht ist halt undemokratisch und interessiert sich nicht dafür, was die Mehrheit will…

Hörenswert ist auch das Interview mit Dorothee Bär von der CSU-Bundestagsfraktion im Deutschlandfunk. Man bekommt fast Mitleid, wenn sie zur ebenfalls nötigen Neuregelung der Einkommensteuer ausgequetscht wird:

DLF: Sie sagen einerseits, wir warten jetzt erst mal ab, was Karlsruhe sagt. Andererseits sagen Sie jetzt, wir können ja nicht anders, als uns immer wieder Karlsruhe zu beugen. Hat die CSU denn da keine eigene Position?

Bär: Das hat ja damit nichts zu tun. [...] Wir sind ja gezwungen, dann auf die Urteile des Bundesverfassungsgerichts auch einzugehen. [...] Wenn es nach uns gegangen wäre, wäre das sicherlich nicht in dieser Art und Weise in den Koalitionsvertrag gekommen.

Das Bundesverfassungsgericht hat jedenfalls nun schon zum dritten Mal die eingetragene Lebenspartnerschaft gestärkt und den Weg zur völligen Gleichstellung weiter geebnet:
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Adoption für homosexuelle Ehepaare

In Mexiko City ist es seit gestern für Homo-Ehepaare gesetzlich erlaubt, Kinder zu adoptieren! 😀

weiterlesen hier:
http://www.queer.de/detail.php?article_id=12603
http://www.jornada.unam.mx/2010/08/17/index.php?section=politica&article=002n1pol

CSD Rhein-Neckar in Mannheim 2010

CSD-Parade in Mannheim am 14.08.2010

Queerbeet beim CSD in Mannheim 2010

Beim diesjährigen CSD Rhein-Neckar in Mannheim war die Queerbeet mit einer eigenen Fußgruppe angemeldet. Wie schon beim CSD Stuttgart zwei Wochen zuvor zogen wir zusammen mit den anderen Gruppen aus Karlsruhe durch die Quadratestadt.

Während der Parade wurden wir vom SWR gefilmt. Zu sehen sind wir ungefähr von Sekunde 40 bis 47 in diesem Videobeitrag, der auch im Fernsehen ausgestrahlt wurde. Der Beitrag liefert eine sehr gute Zusammenfassung darüber, warum heute CSDs überhaupt noch notwendig sind, gemischt mit den Eindrücken von der CSD-Parade in Mannheim. Sehenswert!

CSD Stuttgart 2010

Queerbeet-Mitglieder vor unserem Banner beim CSD Stuttgart

Die Queerbeet beim CSD Stuttgart

Samstag, 31. Juli 2010, kurz vor 14:00 Uhr. Am Karlsruher Hauptbahnhof hat sich eine bunte Menge von knapp 30 Personen versammelt, um zu einem besonderen Ereignis aufzubrechen:
Es ist Christopher Street Day in Stuttgart!

Während einige die Parade nur sehen wollten, waren viele dem Aufruf von Queerbeet sowie Schwung Karlsruhe und Rosa Rauschen gefolgt, in unserer Karlsruher Fußgruppe mitzulaufen. Alle drei genannten Gruppen hatten diesen „Karlsruher Block“ innerhalb der CSD-Parade gemeinsam organisiert. Kurz nach 14:00 Uhr fuhr unser Zug los Richtung Stuttgart. Die Stimmung war schon jetzt super! Nach unserer Ankunft am Stuttgarter Hbf machte sich eine gut gelaunte Truppe von Karlsruher Schwulen & Lesben auf den Weg in die Böblinger Straße, in der bei Nummer 41 schon eine kleine Delegation mit unseren Schildern und Bannern auf uns wartete. Kurz vor Beginn der Parade trafen wir auch dort ein, was die auf uns Wartenden sichtlich erleichterte 🙂

Weiterlesen & Bildergalerie vom CSD Stuttgart 2010 anschauen

Zweiteilige Veranstaltungen für Eltern homosexueller Kinder

Logo der Stadt KarlsruheWenn sich Töchter als lesbisch oder Söhne als schwul offenbaren, ist das für Eltern zunächst keine leichte Situation und sie haben viele Fragen. Wie gehen wir damit in unserer Familie und im Freundeskreis um? Wie sieht die Zukunft unseres Kindes aus? Und ist das vielleicht nur eine pubertäre Phase?

Bei einer zweiteiligen Veranstaltung für Väter und Mütter homosexueller Kinder am Freitag, 16. Juli, von 20 bis 22.30 Uhr und am Samstag, 24. Juli, von 14 bis 16.30 Uhr will das städtische Kinderbüro in Kooperation mit der Volkshochschule und den beiden Referenten Andreas Müller und Markus Elbert vom Verein Schwung – Schwule Bewegung Karlsruhe Hilfestellungen geben und verschiedene Aspekte des Themas gemeinsam diskutieren.

Eine Anmeldung für die Zusammenkünfte im Kinderbüro (Kaiserstraße 99) ist nicht erforderlich.

Rosa Rauschen feiert Jubiläum im Café XXX

Am 13. Juni ist wieder Café XXX. Wir haben ein besonderes Programm! Nein, nicht Fußball und Fernsehen, sondern schwules/lesbisches Engagement im Radio. Die Sendung Rosa Rauschen feiert Jubiläum, und tut dies bei uns.

Rosa Rauschen Logo

Rosa Rauschen

Live vom Café XXX und aus dem Z10 in den Karlsruher Äther gibt es Rosa Rauschen, das schwule Magazin im Querfunk, mit einer Sondersendung anläßlich dessen 15jährigen Bestehens. Es wird eine zweistündige Sondersendung geben zum Thema „Schwules und lesbisches Engagement in der heutigen Zeit“. Hierzu sind vier Gäste eingeladen, einer davon von der Queerbeet, die anderen von der Schwulen Bewegung Karlsruhe, vom lesbisch-schwulen Kulturfestival Schrill im April und vom Sportverein Uferlos.
Selbstverständlich gibt es die Möglichkeit, sich einzubringen, hierzu werden Saalmikrofone bereitgestellt.
Die Livesendung gibt es von 20 bis 22 Uhr frisch vom Podium, in der Zeit davor und danach gibt es vom Team von Rosa Rauschen ausgewählte Musik, sowie ein Best-Of aus den vergangenen 15 Jahren Sendebetrieb.

Wo zu empfangen? Im Querfunk, dem freien Radio Karlsruhe, 104,8 MHz.
Wann? Am 13.6.2010, 20-22 Uhr Livesendung, Café geöffnet ab 18 Uhr.
Miterleben? Im Café XXX im Z10 in der Zähringerstr. 10, Karlsruhe.