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	<title>Queerbeet &#187; Schwules</title>
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	<description>Die Hochschulgruppe für Schwule, Lesben, Bi-, Trans- und Intersexuelle in Karlsruhe</description>
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		<title>Elternabend für Eltern schwuler und lesbischer Kinder</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Apr 2011 21:51:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kepler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Coming-out Ihres Kindes bedeutet, dass auch Sie als Eltern mit dem Thema Homosexualität konfrontiert sind: Wie gehen wir damit in unserer Familie und im Freundeskreis um? Wie sieht die Zukunft unseres Kindes aus? Ist das vielleicht nur eine pubertäre Phase? Vielleicht hat sich Ihr Kind in den letzten Jahren von Ihnen immer weiter entfernt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.schwung-karlsruhe.de/wp-content/uploads/2011/03/Flyer_Elternabend_2011_April.pdf"><img src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2011/04/Flyer_Elternabend_2011_April-142x300.jpg" alt="" title="Flyer_Elternabend_2011_April" width="142" height="300" class="alignright size-medium wp-image-1611" /></a>Das Coming-out Ihres Kindes bedeutet, dass auch Sie als Eltern mit dem Thema <strong>Homosexualität</strong> konfrontiert sind: Wie gehen wir damit in unserer <strong>Familie</strong> und im <strong>Freundeskreis</strong> um? Wie sieht die Zukunft unseres Kindes aus? Ist das vielleicht nur eine pubertäre Phase?</p>
<p>Vielleicht hat sich Ihr Kind in den letzten Jahren von Ihnen immer weiter entfernt und Sie hatten <strong>Angst</strong> den Kontakt zu verlieren. Doch mit dem Coming-out hat Ihr Kind Mut gezeigt und den ersten Schritt auf Sie zu gemacht, nutzen Sie diese Chance!</p>
<p>Bei dieser Veranstaltung wollen wir versuchen, all Ihre Fragen zu beantworten, Ihnen Hilfestellung zu geben und verschiedene Themen gemeinsam zu diskutieren. Bei all dem soll der Erfahrungsaustausch mit anderen Eltern nicht zu kurz kommen.</p>
<blockquote>
<table style="border: none;">
<tbody>
<tr>
<td style="border: none;"><strong>Termin:</strong></td>
<td style="border: none;">Mittwoch, 13.04.2011<br />um 19 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: none;"><strong>Ort:</strong></td>
<td style="border: none;">Volkshochschule, Kaiserallee 12e, 76133&nbsp;Karlsruhe, Raum 7, EG</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: none; padding-right: 10px;"><strong>Referenten:</strong></td>
<td style="border: none;">Viridiana Alcántara, Andreas Müller und Markus Elbert</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: none;" colspan="2">Kostenlos, keine Anmeldung erforderlich</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<p>Diese Veranstaltung wird in Zusammenarbeit von der Sozial- und Jugendbehörde der Stadt Karlsruhe, Volkshochschule Karlsruhe, Schrill im April und der Schwung &#8211; Schwule Bewegung Karlsruhe e.V. durchgeführt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>„Arschf*****!“ Aktionstag gegen Sexismus und Homophobie am KIT</title>
		<link>http://queerbeet.org/2010/11/12/arschf-aktionstag-gegen-sexismus-und-homophobie-am-kit/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Nov 2010 11:05:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ubientephes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
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		<description><![CDATA[Bevor Du Dir diesen Artikel durchliest, solltest Du wissen, dass wir normalerweise nicht so vulgär drauf sind. Ich möchte mich schon im Vorraus für die Ausdrucksweise entschuldigen Am Donnerstag fand in der Mittagspause der Aktionstag gegen Sexismus und Homophobie initiiert vom neuen Queer-Referat statt. Dazu haben wir Informationsflyer vor dem AKK verteilt. Der Clou: Um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/11/P1060048k.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1502" title="Aktionstag gegen Sexismus und Homophobie (3)" src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/11/P1060048k-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Bevor Du Dir diesen Artikel durchliest, solltest Du wissen, dass wir normalerweise nicht so vulgär drauf sind. Ich möchte mich schon im Vorraus für die Ausdrucksweise entschuldigen <img src='http://queerbeet.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Am Donnerstag fand in der Mittagspause der Aktionstag gegen Sexismus und Homophobie initiiert vom neuen Queer-Referat statt. Dazu haben wir Informationsflyer vor dem AKK verteilt. Der Clou: Um die Aufmerksamkeit möglichst vieler Leute zu gewinnen, tat ein Teil von uns so, als hätte sich spontan eine homophobe, sexistische Gruppe zusammengefunden, die das Flyerverteilen durch Zurufe über Megaphone stören möchte! <span id="more-1496"></span>Abwechselnd wurden die Flyerverteiler teils sehr vulgär (&#8222;Arschf*****&#8220;, &#8222;Emanzen&#8220;, &#8222;An deinem Sch**** hängt doch Scheiße&#8220;) beschimpft, aber auch mit teils gesellschaftlich anscheinend salonfähigen Argumenten konfrontiert (&#8222;Ehegattensplitting für eingetragene <a href="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/11/P1060041k.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1501" title="Aktionstag gegen Sexismus und Homophobie (2)" src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/11/P1060041k-300x225.jpg" alt="" width="210" height="158" /></a>Lebenspartnerschaften? Seh&#8216; ich nicht ein, die kriegen ja keine Kinder&#8220;, &#8222;Ich hab nichts gegen Schwule, aber doch nicht in der Öffentlichkeit&#8220;, &#8222;Frauen können halt nicht einparken&#8220;, &#8222;Dass Frauen nicht in Führungspositionen sind hängt wohl damit zusammen, dass sie es nicht wollen&#8220;, &#8222;Jetzt wollen die Homos auch noch das Adoptionsrecht, denkt doch an die armen Kinder!&#8220;). Auch Bibelzitate schallten durch die Megaphone.</p>
<p>Diese Methode der Aufmerksamkeitsgewinnung erwies sich als voller Erfolg: Schon nach kurzer Zeit waren alle Flyer vergriffen (besonders viele Leute wollten einen Flyer, nachdem wir &#8222;nehmt ja nicht die rosa Flyer von den Schwuchteln und Emanzen!&#8220; riefen <img src='http://queerbeet.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  )</p>
<p><a href="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/11/P1060030k.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1500" title="Aktionstag gegen Sexismus und Homophobie (1)" src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/11/P1060030k-225x300.jpg" alt="" width="158" height="210" /></a>Einige Studis ließen sich auch auf eine Diskussion ein oder diskutierten untereinander über die Aktion. Eine Person kam sogar auf die vermeintlichen Störer zu &#8222;Findest du das eigentlich cool, was du da machst?!&#8220;, ein anderer warf einen Apfelbutzen.</p>
<p>Die Aktion fand im Rahmen der deutschlandweiten Aktionswoche gegen Sexismus und Homophobie an Hochschulen statt. Infos findest Du auch unter: <a title="kein-sexismus.de" href="http://www.kein-sexismus.de">www.kein-sexismus.de</a></p>
<p>Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit dem Aktionstag, großes Danke an das Queer-Referat, das Frauen-Referat und die Helfer!</p>
<p><strong>Update des Autors vom 6.12. 21.10 Uhr :</strong></p>
<p>Die vielen kontroversen Kommentare zum Artikel haben mich dazu bewogen, noch ein paar Sätze zu diesem Artikel, der Aktion bzw. der Planung zu verlieren.<br />
Ich hatte im Vorfeld der Aktion nicht gedacht, dass es so undurchsichtig wäre, diese Aktion (in unserem Sinne) &#8222;richtig&#8220; zu interpretieren. Es fand ja ein ständiger Wechsel zwischen den homophoben und sexistischen Äußerungen statt (auf &#8222;Jetzt wollen die Homos auch noch das Adoptionsrecht, denkt doch an die armen Kinder!&#8220; direkt &#8222;meine Freundin wollte doch tatsächlich meinen Autoschlüssel &#8211; Frau am Steuer, das wird teuer!&#8220;), was einerseits wegen der thematischen Änderung, andererseits z.T. wegen der Art des Gesagten auffällig war (dass meine Freundin meinen Autoschlüssel will, sag ich dann ja doch eher einem Kommilitonen als der versammelten Mannschaft vor dem AKK).<br />
Anscheinend war das aber nicht offensichtlich, banal oder doof genug, damit es alle erreicht. In der Planung haben wir uns wohl zu wenig Gedanken über jene gemacht, die keinen Flyer gekriegt haben (hier waren ja die blöden Sprüche mit dem Aktionshintergrund verknüpft) und auch über jene, die übermäßig intolerant sind (die also 100% sexistisch und homophob sind und die bei sowas null Komma nichts Auffälliges wahrnehmen) &#8211; diese Gruppen haben wir anscheinend unzureichend erreicht.</p>
<p><em>Alles in allem </em>führt das natürlich dazu, dass wir uns Gedanken darüber machen, wie sich sowas entweder besser in einer wechselnden, vorbeilaufenden Masse auflösen lässt (das war nämlich in der Planung die Schwierigkeit) oder welche weiteren Methoden für so eine Aktion geeignet sind. Gerne laden wir ein nach bzw. während den Kaffeeklatschen im kommenden Jahr mitzudiskutieren; jeder der Ideen für die nächste Aktion hat, ist natürlich eingeladen mitzuhelfen!</p>
<pre></pre>

<a href='http://queerbeet.org/2010/11/12/arschf-aktionstag-gegen-sexismus-und-homophobie-am-kit/p1060048k/' title='Aktionstag gegen Sexismus und Homophobie (3)'><img width="150" height="150" src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/11/P1060048k-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Der Platz vor dem AKK" title="Aktionstag gegen Sexismus und Homophobie (3)" /></a>
<a href='http://queerbeet.org/2010/11/12/arschf-aktionstag-gegen-sexismus-und-homophobie-am-kit/p1060030k/' title='Aktionstag gegen Sexismus und Homophobie (1)'><img width="150" height="150" src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/11/P1060030k-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="kein Sexismus an Hochschulen!" title="Aktionstag gegen Sexismus und Homophobie (1)" /></a>
<a href='http://queerbeet.org/2010/11/12/arschf-aktionstag-gegen-sexismus-und-homophobie-am-kit/p1060041k/' title='Aktionstag gegen Sexismus und Homophobie (2)'><img width="150" height="150" src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/11/P1060041k-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Die &quot;Störer&quot;" title="Aktionstag gegen Sexismus und Homophobie (2)" /></a>
<a href='http://queerbeet.org/2010/11/12/arschf-aktionstag-gegen-sexismus-und-homophobie-am-kit/p1060049k/' title='Aktionstag gegen Sexismus und Homophobie (4)'><img width="150" height="150" src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/11/P1060049k-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="keine Homophobie an Hochschulen!" title="Aktionstag gegen Sexismus und Homophobie (4)" /></a>

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		<title>CSD Rhein-Neckar in Mannheim 2010</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 22:51:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>scott</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beim diesjährigen CSD Rhein-Neckar in Mannheim war die Queerbeet mit einer eigenen Fußgruppe angemeldet. Wie schon beim CSD Stuttgart zwei Wochen zuvor zogen wir zusammen mit den anderen Gruppen aus Karlsruhe durch die Quadratestadt. Während der Parade wurden wir vom SWR gefilmt. Zu sehen sind wir ungefähr von Sekunde 40 bis 47 in diesem Videobeitrag, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1433" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/08/DSCF2252.jpg"><img src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/08/DSCF2252-300x225.jpg" alt="CSD-Parade in Mannheim am 14.08.2010" title="CSD in Mannheim 2010" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-1433" /></a><p class="wp-caption-text">Queerbeet beim CSD in Mannheim 2010</p></div>
<p style="text-align: justify;">Beim diesjährigen <a title="CSD Rhein-Neckar" href="http://www.csd-rhein-neckar.de/">CSD Rhein-Neckar</a> in Mannheim war die Queerbeet mit einer eigenen Fußgruppe angemeldet. Wie schon beim <a title="Wir beim CSD Stuttgart 2010" href="http://queerbeet.org/2010/08/11/csd-stuttgart-2010/">CSD Stuttgart zwei Wochen zuvor</a> zogen wir zusammen mit den anderen Gruppen aus Karlsruhe durch die Quadratestadt.</p>
<p style="text-align: justify;">Während der Parade wurden wir vom SWR gefilmt. Zu sehen sind wir ungefähr von Sekunde 40 bis 47 <a title="Video vom CSD in Mannheim am 14.08.2010 bei swr.de" href="http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/did=6773370/pv=video/nid=1622/7yf7dv/index.html">in diesem Videobeitrag,</a> der auch im Fernsehen ausgestrahlt wurde. Der Beitrag liefert eine sehr gute Zusammenfassung darüber, warum heute CSDs überhaupt noch notwendig sind, gemischt mit den Eindrücken von der CSD-Parade in Mannheim. Sehenswert!</p>

<a href='http://queerbeet.org/2010/08/17/csd-rhein-neckar-2010/mannheim-hbf/' title='Ankunft in Mannheim'><img width="150" height="150" src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/08/DSCF2195-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Queerbeet, Schwung &amp; Rosa Rauschen vor dem Mannheimer Hbf" title="Ankunft in Mannheim" /></a>
<a href='http://queerbeet.org/2010/08/17/csd-rhein-neckar-2010/die-zukunft-ist-bunt/' title='CSD in Mannheim 2010'><img width="150" height="150" src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/08/DSCF2235-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSD Mannheim" title="CSD in Mannheim 2010" /></a>
<a href='http://queerbeet.org/2010/08/17/csd-rhein-neckar-2010/queerbeet-csd-mannheim-2010-1/' title='CSD in Mannheim 2010'><img width="150" height="150" src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/08/DSCF2245-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSD-Parade in Mannheim am 14.08.2010" title="CSD in Mannheim 2010" /></a>

]]></content:encoded>
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		<title>CSD Stuttgart 2010</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 10:58:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>scott</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beim CSD Stuttgart am 31.07.2010 war Karlsruhe mit einer eigenen Fußgruppe vertreten, die gemeinsam von Queerbeet, Schwung Karlsruhe und Rosa Rauschen organisiert wurde. Passend zum Motto des CSDs "Schön wär's!" demonstrierten wir mit den Schildern, mit denen wir schon im April die Öffnung der Karlsruher Standesämter sowie die grundsätzliche Gleichstellung von Schwulen und Lesben in allen Lebensbereichen gefordert hatten. Hier findest du einen Bericht mit einer Bildergalerie vom CSD Stuttgart 2010.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1420" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/08/csd-stuttgart-2010-6.jpg"><img src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/08/csd-stuttgart-2010-6-300x200.jpg" alt="Queerbeet-Mitglieder vor unserem Banner beim CSD Stuttgart" title="Die Laufgruppe der Queerbeet" width="300" height="200" class="size-medium wp-image-1420" /></a><p class="wp-caption-text">Die Queerbeet beim CSD Stuttgart</p></div>
<p style="text-align: justify;">Samstag, 31. Juli 2010, kurz vor 14:00 Uhr. Am Karlsruher Hauptbahnhof hat sich eine bunte Menge von knapp 30 Personen versammelt, um zu einem besonderen Ereignis aufzubrechen:<br />Es ist Christopher Street Day in Stuttgart!</p>
<p style="text-align: justify;">Während einige die Parade nur sehen wollten, waren viele dem Aufruf von Queerbeet sowie <a title="Homepage der Schwung Karlsruhe e.V." href="http://www.schwung-karlsruhe.de/">Schwung Karlsruhe</a> und <a title="Homepage von Rosa Rauschen" href="http://www.rosarauschen.de/">Rosa Rauschen</a> gefolgt, in unserer Karlsruher Fußgruppe mitzulaufen. Alle drei genannten Gruppen hatten diesen &#8222;Karlsruher Block&#8220; innerhalb der CSD-Parade gemeinsam organisiert. Kurz nach 14:00 Uhr fuhr unser Zug los Richtung Stuttgart. Die Stimmung war schon jetzt super! Nach unserer Ankunft am Stuttgarter Hbf machte sich eine gut gelaunte Truppe von Karlsruher Schwulen &#038; Lesben auf den Weg in die Böblinger Straße, in der bei Nummer 41 schon eine kleine Delegation mit unseren Schildern und Bannern auf uns wartete. Kurz vor Beginn der Parade trafen wir auch dort ein, was die auf uns Wartenden sichtlich erleichterte <img src='http://queerbeet.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><span id="more-1414"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Passend zum diesjährigen CSD-Motto &#8222;Schön wär&#8217;s!&#8220; hatten wir die Schilder, mit denen wir schon einmal im April gegen die <a title="Demo: Schwule und Lesben ins Standesamt!" href="/2010/04/27/demo-schwule-und-lesben-ins-standesamt/">Ungleichbehandlung von Schwulen und Lesben in Karlsruhe</a> demonstriert hatten, nach Stuttgart mitgenommen. Kurz nach Beginn der Parade kam dann das einzige Negative an diesem CSD: Die Pius-Bruderschaft. Am Beginn der Strecke (auf dem Marienplatz) hatte sie sich wie erwartet zur Gegendemonstration versammelt. Diese konservativen Zeitgenossen konnten uns die Laune jedoch nicht verderben. Angesichts von 250.000 CSD-Besuchern, die am Straßenrand der Parade zujubelten, waren die 100 Pius-Brüder (und -Schwestern?) unwichtig. Es war ein tolles Gefühl, mitten in der Parade zu laufen und aller Welt zu zeigen, dass wir stolz darauf sind, wer bzw. was wir sind!</p>
<p style="text-align: jusitfy;">Mehr Infos &#038; Bilder von der Parade gibt&#8217;s in der nachfolgenden Bildergalerie:</p>

<a href='http://queerbeet.org/2010/08/11/csd-stuttgart-2010/ankunft-boeblinger-strasse/' title='Ankunft in der Böblinger Straße'><img width="150" height="150" src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/08/csd-stuttgart-2010-1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Queerbeet-Mitglieder kurz nach der Ankunft in der Böblinger Straße" title="Ankunft in der Böblinger Straße" /></a>
<a href='http://queerbeet.org/2010/08/11/csd-stuttgart-2010/aufstellung-csd-parade/' title='Aufstellung der CSD-Parade'><img width="150" height="150" src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/08/csd-stuttgart-2010-2-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Die Böblinger Straße kurz vor Beginn der Parade" title="Aufstellung der CSD-Parade" /></a>
<a href='http://queerbeet.org/2010/08/11/csd-stuttgart-2010/pius-bruderschaft/' title='Die Pius-Brüder auf dem Marienplatz'><img width="150" height="150" src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/08/csd-stuttgart-2010-3-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Die Pius-Brüder mit ihren Plakaten demonstrieren gegen den CSD" title="Die Pius-Brüder auf dem Marienplatz" /></a>
<a href='http://queerbeet.org/2010/08/11/csd-stuttgart-2010/beginn-der-parade/' title='Beginn der Parade'><img width="150" height="150" src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/08/csd-stuttgart-2010-4-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Die Interessengemeinschaft CSD Stuttgart e.V. führt die Parade an" title="Beginn der Parade" /></a>
<a href='http://queerbeet.org/2010/08/11/csd-stuttgart-2010/schwung-karlsruhe/' title='Die Laufgruppe der Schwung Karlsruhe e.V.'><img width="150" height="150" src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/08/csd-stuttgart-2010-5-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Die Schwung Karlsruhe mit ihrem Banner beim CSD Stuttgart 2010" title="Die Laufgruppe der Schwung Karlsruhe e.V." /></a>
<a href='http://queerbeet.org/2010/08/11/csd-stuttgart-2010/queerbeet/' title='Die Laufgruppe der Queerbeet'><img width="150" height="150" src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/08/csd-stuttgart-2010-6-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Queerbeet-Mitglieder vor unserem Banner beim CSD Stuttgart" title="Die Laufgruppe der Queerbeet" /></a>
<a href='http://queerbeet.org/2010/08/11/csd-stuttgart-2010/lieb-doch-wen-du-willst/' title='Lieb&#039; doch wen du willst!'><img width="150" height="150" src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/08/csd-stuttgart-2010-7-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Queerbeet-Mitglieder beim CSD Stuttgart" title="Lieb&#039; doch wen du willst!" /></a>
<a href='http://queerbeet.org/2010/08/11/csd-stuttgart-2010/rosa-rauschen/' title='Die Laufgruppe von Rosa Rauschen'><img width="150" height="150" src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/08/csd-stuttgart-2010-8-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Rosa Rauschen beim CSD Stuttgart 2010" title="Die Laufgruppe von Rosa Rauschen" /></a>
<a href='http://queerbeet.org/2010/08/11/csd-stuttgart-2010/gruppenfoto-auf-dem-schlossplatz/' title='Gruppenfoto vor der Abschluss-Kundgebung'><img width="150" height="150" src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/08/csd-stuttgart-2010-9-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Gruppenfoto der Karlsruher Laufgruppen Schwung und Queerbeet" title="Gruppenfoto vor der Abschluss-Kundgebung" /></a>
<a href='http://queerbeet.org/2010/08/11/csd-stuttgart-2010/abschlusskundgebung/' title='Abschlusskundgebung auf dem Schlossplatz'><img width="150" height="150" src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/08/csd-stuttgart-2010-10-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Abschlusskundgebung auf dem Schlossplatz" title="Abschlusskundgebung auf dem Schlossplatz" /></a>

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		<title>Zweiteilige Veranstaltungen für Eltern homosexueller Kinder</title>
		<link>http://queerbeet.org/2010/07/14/zweiteilige-veranstaltungen-fuer-eltern/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 19:39:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kepler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn sich Töchter als lesbisch oder Söhne als schwul offenbaren, ist das für Eltern zunächst keine leichte Situation und sie haben viele Fragen. Wie gehen wir damit in unserer Familie und im Freundeskreis um? Wie sieht die Zukunft unseres Kindes aus? Und ist das vielleicht nur eine pubertäre Phase? Bei einer zweiteiligen Veranstaltung für Väter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://queerbeet.org/2010/07/14/zweiteilige-veranstaltungen-fuer-eltern/logo-stadt-karlsruhe/" rel="attachment wp-att-1394"><img src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/07/Logo__Stadt_Karlsruhe_farbe.42-276x300.jpg" alt="Logo der Stadt Karlsruhe" title="Stadt Karlsruhe" width="184" height="200" class="alignright size-medium wp-image-1394" /></a>Wenn sich Töchter als lesbisch oder Söhne als schwul offenbaren, ist das für Eltern zunächst keine leichte Situation und sie haben viele Fragen. Wie gehen wir damit in unserer Familie und im Freundeskreis um? Wie sieht die Zukunft unseres Kindes aus? Und ist das vielleicht nur eine pubertäre Phase? </p>
<p>Bei einer zweiteiligen Veranstaltung für Väter und Mütter homosexueller Kinder am Freitag, 16. Juli, von 20 bis 22.30 Uhr und am Samstag, 24. Juli, von 14 bis 16.30 Uhr will das städtische Kinderbüro in Kooperation mit der Volkshochschule und den beiden Referenten Andreas Müller und Markus Elbert vom Verein <a href="http://www.schwung-karlsruhe.de">Schwung &#8211; Schwule Bewegung Karlsruhe</a> Hilfestellungen geben und verschiedene Aspekte des Themas gemeinsam diskutieren.</p>
<p>Eine Anmeldung für die Zusammenkünfte im Kinderbüro (Kaiserstraße 99) ist nicht erforderlich.</p>
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		<title>Rosa Rauschen feiert Jubiläum im Café XXX</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 10:47:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kepler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 13. Juni ist wieder Café XXX. Wir haben ein besonderes Programm! Nein, nicht Fußball und Fernsehen, sondern schwules/lesbisches Engagement im Radio. Die Sendung Rosa Rauschen feiert Jubiläum, und tut dies bei uns. Live vom Café XXX und aus dem Z10 in den Karlsruher Äther gibt es Rosa Rauschen, das schwule Magazin im Querfunk, mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 13. Juni ist wieder Café XXX. Wir haben ein besonderes Programm! Nein, nicht Fußball und Fernsehen, sondern schwules/lesbisches Engagement im Radio. Die Sendung <strong>Rosa Rauschen</strong> feiert Jubiläum, und tut dies bei uns.</p>
<div id="attachment_1365" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-1365" title="Rosa Rauschen" src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/06/rrlogo1-150x150.jpg" alt="Rosa Rauschen Logo" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Rosa Rauschen</p></div>
<p>Live vom Café XXX und aus dem Z10 in den Karlsruher Äther gibt es Rosa Rauschen, das schwule Magazin im Querfunk, mit einer Sondersendung anläßlich dessen 15jährigen Bestehens. Es wird eine zweistündige Sondersendung geben zum Thema &#8222;Schwules und lesbisches Engagement in der heutigen Zeit&#8220;. Hierzu sind vier Gäste eingeladen, einer davon von der Queerbeet, die anderen von der Schwulen Bewegung Karlsruhe, vom lesbisch-schwulen Kulturfestival Schrill im April und vom Sportverein Uferlos.<br />
Selbstverständlich gibt es die Möglichkeit, sich einzubringen, hierzu werden Saalmikrofone bereitgestellt.<br />
Die Livesendung gibt es von 20 bis 22 Uhr frisch vom Podium, in der Zeit davor und danach gibt es vom Team von Rosa Rauschen ausgewählte Musik, sowie ein Best-Of aus den vergangenen 15 Jahren Sendebetrieb.</p>
<p>Wo zu empfangen? Im Querfunk, dem freien Radio Karlsruhe, 104,8 MHz.<br />
Wann? Am 13.6.2010, 20-22 Uhr Livesendung, Café geöffnet ab 18 Uhr.<br />
Miterleben? Im Café XXX im Z10 in der Zähringerstr. 10, Karlsruhe.</p>
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		<title>Coming-Out-Bericht aus der freien Wildbahn</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 16:29:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#8222;Coming-Out? Ist das denn noch ein Thema?&#8220; mag sich der eine oder die andere fragen. Ja, es ist immer noch Thema, und zwar ganz konkret dieses Mal bei Spiegel Online unter der Rubrik Mein erstes Mal. Das &#8222;erste Mal&#8220; ist hier die Teilnahme an einem CSD. Die wird im Bericht geschildert, und natürlich mit der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Coming-Out? Ist das denn noch ein Thema?&#8220; mag sich der eine oder die andere fragen. Ja, es ist immer noch Thema, und zwar ganz konkret dieses Mal bei Spiegel Online unter der Rubrik <a href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/leben/0,1518,699292,00.html">Mein erstes Mal</a>. Das &#8222;erste Mal&#8220; ist hier die Teilnahme an einem CSD. Die wird im Bericht geschildert, und natürlich mit der ganzen Vorgeschichte, eben dem Coming-Out, sowohl dem inneren, wie dem äußeren, versehen.</p>
<p>Alles nix neues, oder etwa doch?</p>
<p>Neu ist, daß sich dieser Artikel letztlich an alle Jugendlichen richtet (die den Spiegel bzw. dessen Onlineteil lesen), und nicht nur an die lesbischen bzw. schwulen, für die es ja Geschichten dieser Art in nahezu jedem Coming-Out-Ratgeber gibt. Mit ein bisschen Phantasie hilft das den interessierten, heterosexuellen Jugendlichen, sich ein bisschen in Lebenslage und -wirklichkeit von Schwulen und Lesben hinzuversetzen. Und den queeren Jugendlichen, wie es neuerdings so schön heißt, so sie ihre &#8222;queerness&#8220; noch nicht entdeckt haben, mag es auf die Sprünge helfen, zu entdecken, was sie bewegt.</p>
<p>Auch interessant sind ein paar der Kommentare am Ende des Artikels, die Leser hinterlassen haben. Hier sind verschiedene Reaktionen, negative wie positive, dabei, alle, wie ich finde, oberhalb der Gürtellinie (Stand bei 8 Kommentaren). Es gibt also für Schwule und Lesben immer noch so einiges zu tun und zu erreichen.</p>
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		<title>Schwul in der Öffentlichkeit?</title>
		<link>http://queerbeet.org/2010/04/06/schwul-in-der-oeffentlichkeit/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Apr 2010 22:22:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kepler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier eine neue Episode zum Thema: &#8222;Schwul in der Öffentlichkeit&#8220;. Wie tolerant ist &#8222;man&#8220;, wenn man unerwartet eine schwule Handlung sieht in der Öffentlichkeit? Und ich meine harmlose Dinge, wie etwa einen Kuss. Und wie sieht es aus, wenn es quasi halböffentlich ist? Konkret geschah folgendes: Im Kino in der Sneak-Preview kam &#8222;Dorian Gray&#8220;, eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier eine neue Episode zum Thema: &#8222;Schwul in der Öffentlichkeit&#8220;.</p>
<p>Wie tolerant ist &#8222;man&#8220;, wenn man unerwartet eine schwule Handlung sieht in der Öffentlichkeit? Und ich meine harmlose Dinge, wie etwa einen Kuss. Und wie sieht es aus, wenn es quasi halböffentlich ist? </p>
<p>Konkret geschah folgendes: Im Kino in der Sneak-Preview kam &#8222;Dorian Gray&#8220;, eine Verfilmung von &#8211; wer hätte es anders erwartet &#8211; &#8222;Das Bildnis des Dorian Gray&#8220;, eines Romans von Oscar Wilde. Die Geschichte ist hoffentlich bekannt, die Verfilmung mehr oder weniger stark daran angelehnt.<br />Einen Kinobesuch werte ich dabei als halb-öffentlich, da ja jede/r hin kann, aber nur geplant, nicht einfach so zufällig.</p>
<p>Auf den ersten Blick: Jung, hübsch, charmant, männlich, schwere Kindheit &#8211; der Protagonist kann ja fast nur schwul sein. So sah es jedenfalls ein Zwischenrufer, der einige Szenen lautstark und für alle vernehmbar mit &#8222;schwul&#8220; kommentierte. Ein hörbares kollektives Atemgeräusch bei der einzigen schwul angehauchten Szene: Dorian zeigt sich bei dem Maler seines Gemäldes erkenntlich mit einer &#8222;Genusserfahrung&#8220;, einem Kuss. Im Film wird noch mehr angedeutet, aber das war es auch schon: eine Andeutung. Der Phantasie sind da kaum Grenzen gesetzt, doch jede/r muss sich bewusst werden: das ist die eigene Phantasie.</p>
<p>Hier sind aus meiner Sicht zweierlei Dinge zu klären:</p>
<p>Was erwartet man, wenn man eine Sneak-Vorstellung besucht? Der Reiz liegt zum einem im Glücksspielcharakter, welcher Film wird es wohl werden? Zum zweiten kann die Sneak auch als Erweiterung des Horizonts angesehen werden, es kommen oft Filme, die es sonst schwer in die deutschen Kinos geschafft hätten, allemal in die Mainstream-Kinos. Wem der Film zu blöd ist, der kann ja gehen &#8211; ist schon vorgekommen, dieses Mal jedoch nicht.</p>
<p>Wie geht man mit unerwarteten Ereignissen um? Abwertend, beleidigend, Augen verschließend, nicht wahr haben wollend? Das ist bei dem Zwischenruf passiert. Kann es am Alter liegen? Die Sneak ist FSK 18, dies ist wohl der Bequemlichkeit, aber natürlich auch dem Überraschungseffekt von Seiten des Kinobetreibers geschuldet. Das Alter sollte also ausscheiden. Ich möchte hier auch keinen Leitfaden für das Unerwartete geben &#8211; weder ginge es, noch würde es hier helfen. Statt dessen möchte ich die Frage an den Lesenden bzw. die Lesende geben, wie würdest Du reagieren?</p>
<p>Und die Moral von der Geschichte? Schwul in der Öffentlichkeit ist leider immer noch nicht so selbstverständlich, wie es wünschenswert wäre. Das zeigt sich nun nicht nur bei diesem einen Kinobesuch, sondern natürlich auch bei aktuellen politischen und gesellschaftlichen Ereignissen, z.B. einer Gemeinderatssitzung, oder der Notwendigkeit einer Demonstration für Gleichstellung. Gleichzeitig würde vermehrte erkennbare Präsenz von Schwulen und Lesben in der Öffentlichkeit helfen, und zwar hier bei uns z.B. in der Fußgängerzone, beim Einkauf, eigentlich bei jeder Gelegenheit.</p>
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		<title>Vorbildcharakter: Outing</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 16:12:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kepler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ist ein Outing heute noch nötig? Diese Frage stellt sich jeder und jedem immer wieder. Dieses mal wird sie von Anne Will und ihrer Freundin beantwortet: Anne Will? Genau die! Bekannt aus dem Fernsehen, insbesondere der Tagesschau, hat sich mit ihrer Freundin bereits im November 2007 geoutet. Warum wird jetzt schon zu Vorgängen aus 2007 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist ein Outing heute noch nötig? Diese Frage stellt sich jeder und jedem immer wieder. Dieses mal wird sie von Anne Will und ihrer Freundin beantwortet: Anne Will? Genau die! Bekannt aus dem Fernsehen, insbesondere der Tagesschau, hat sich mit ihrer Freundin bereits im November 2007 geoutet.</p>
<p>Warum wird jetzt schon zu Vorgängen aus 2007 geschrieben? Es gibt dann doch einen aktuellen Anlass, den ich bei Spiegel Online gefunden hat: Die Lebensgefährtin Miriam Meckel hat ein Buch herausgegeben. Nein, kein speziell lesbisches. Dennoch ist das für den <a href="http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,682189,00.html">Spiegel</a> Grund genug, auch ein paar Hintergründe wieder ins Gedächtnis zu rufen; und für mich bietet es genug Anlass, zum Thema Outing ein paar Sätze zu schreiben.</p>
<blockquote><p>&#8222;Wir wollten einfach in der Lage sein, auf eine öffentliche Veranstaltung zu gehen und am selben Tisch zu sitzen.&#8220;</p></blockquote>
<p>Dieser Satz von Anne Will und Miriam Meckel beschreibt und fasst ganz gut zusammen, weswegen ein Outing immer noch nötig ist: Lesbische und auch schwule Paare in der Öffentlichkeit sind leider noch immer nicht so selbstverständlich, wie es eigentlich sein sollte. Die besondere Aufmerksamkeit der Medien macht es hier leider auch nicht leichter. Jedoch auch ohne Medien bedarf oft genug immer noch Überweindung, den Schritt zu gehen, der es einem jeder und jedem letztlich leichter macht, mit sich und seiner bzw. ihrer Umwelt klarzukommen.<br />
Bestärkt werden gleichgeschlechtlich liebende Menschen nicht zuletzt durch Vorbilder, die sich nicht zu schade sind, in der Öffentlichkeit zu sich zu stehen: Hier gibt es jetzt gleich zwei weiter Vorbilder, die als Rollencharakter für einen selbst dienen können.</p>
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		<title>Nachgelesen: Alle Ziele erreicht?</title>
		<link>http://queerbeet.org/2009/10/18/nachgelesen-alle-ziele-erreicht/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 20:07:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fenchurch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Schon gewusst? Eigentlich haben die Homosexuellen mit der rechtlichen Gleichstellung und der gesellschaftlichen Akzeptanz ihre Ziele erreicht. Das schrieb Philipp Gut gestern in einem Essay in der &#8222;Welt&#8220; mit dem Titel &#8222;Der Kult um die Schwulen&#8220;. Von Ächtung und Diskriminierung kann, nüchtern betrachtet, keine Rede mehr sein. Einst verlacht und verfolgt, üben Homosexuelle heute selbstverständlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon gewusst?</p>
<blockquote><p>Eigentlich haben die Homosexuellen mit der rechtlichen Gleichstellung und der gesellschaftlichen Akzeptanz ihre Ziele erreicht.</p></blockquote>
<p>Das schrieb Philipp Gut gestern in einem Essay in der &#8222;Welt&#8220; mit dem Titel <a title="Der Kult um die Schwulen" href="http://www.welt.de/die-welt/debatte/article4876545/Der-Kult-um-die-Schwulen.html">&#8222;Der Kult um die Schwulen&#8220;</a>.</p>
<blockquote><p>Von Ächtung und Diskriminierung kann, nüchtern betrachtet, keine Rede mehr sein. Einst verlacht und verfolgt, üben Homosexuelle heute selbstverständlich alle erdenklichen Bürgerrechte aus.</p></blockquote>
<p><span id="more-1055"></span>Und was schlägt er uns konsequenterweise vor?</p>
<blockquote><p>Nach der erfolgreichen Emanzipation dürfte man eigentlich erwarten, dass die Homosexuellenbewegung etwas lockerer wird und die penetrante &#8222;Sichtbarkeit&#8220; zurückstellt.</p></blockquote>
<p>Philipp Gut ist Kultur- und Gesellschaftschef des Schweizer Wochenmagazins &#8222;Weltwoche&#8220;, und dort findet man auch eine noch <a title="Handschellen in rosarot" href="http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2009-27/artikel-2009-27-handschellen-in-rosarot.html">ausführlichere Version</a> seines Artikels.</p>
<p>Nun, wie sieht&#8217;s denn aus, hat er vielleicht Recht, der Herr Gut? Mal schauen:</p>
<p>Der neue Vorsitzende der UNO hält <a title="Homosexualität für UNO-Vorsitzenden &quot;nicht akzeptabel&quot;" href="http://www.ggg.at/index.php?id=62&amp;tx_ttnews[tt_news]=2428">Homosexualität für &#8222;nicht akzeptabel&#8220;</a> und <a title="Von Toleranz bis Todesstrafe" href="http://www.welt-sichten.org/front_content.php?idart=956">steht damit nicht alleine</a>: In 80 Staaten sind einvernehmliche homosexuelle Handlungen verboten, in fünf davon droht die Todesstrafe. Aber auch in anderen Staaten ist die Situation der Homosexuellen nicht gerade rosig, viel zu häufig findet man willkürliche Verhaftungen, Schikanierung, Erpressung, Vergewaltigungen und brutale Morde &#8211; und der Staat drückt beide Augen zu. In Osteuropa werden Demonstrationen für die Rechte von Homosexuellen <a title="&quot;Belgrade Pride&quot;: Schwule im Visier der Gewalt" href="&quot;Belgrade Pride&quot;: Schwule im Visier der Gewalt">von rechtsradikalen Schlägertrupps angegriffen</a> oder <a title="Video von der Auflösung des verbotenen Gay-Pride in Moskau 2009" href="http://www.youtube.com/watch?v=e-wSUzcOSj0">gleich ganz verboten</a>.</p>
<p>Im Vergleich dazu lebt es sich als Schwuler in Deutschland tatsächlich relativ gut, aber auch hier steht nicht alles zum Besten. Herrn Gut</p>
<blockquote><p>erstaunt es, dass Lesben und Schwule Ehen schliessen und selbst Kinder adoptieren wollen (und sich so die letzten Eigenheiten der Heterosexualität aneignen).</p></blockquote>
<p>Der Wunsch nach der rechtlichen Absicherung einer Partnerschaft sowie der Kinderwunsch haben aber nun einmal nichts mit der sexuellen Ausrichtung der beiden Partner zu tun. In beiden Punkten sind homo- und heterosexuelle Partnerschaften aber eben <strong>nicht</strong> rechtlich gleichgestellt.  Und von &#8222;gesellschaftlicher Akzeptanz&#8220; kann man auch noch nicht wirklich reden, solange man sich sogar aus den Reihen der SPD noch anhören muss <a title="Langner entschuldigt sich für schwulenfeindliche Äußerung" href="http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/duisburg/2009/9/28/news-134906406/detail.html"> &#8222;Ich will keinen schwulen Außenminister&#8220;</a>,  und solange auf dem Schulhof &#8222;Schwuchtel&#8220; nach wie vor das häufigste Schimpfwort ist. Womit wir wieder bei Herrn Gut wären</p>
<blockquote><p>Selbst vor Kindern und Schulen machen die schwulen Pressure-Groups nicht halt.</p></blockquote>
<p>Da zumindest hat er Recht. Gerade an den Schulen ist noch viel zu tun. Das neulich hier gepostete <a title="You don't need to be afraid" href="http://www.stud.uni-karlsruhe.de/~queerbeet/2009/10/09/you-dont-need-to-be-afraid/">Video mit dem Titel &#8222;You don&#8217;t need to be afraid&#8220;</a> ist zwar süß, aber leider auch eher unrealistisch. Als Schüler muss man an vielen Schulen eben doch Angst haben, denn bei einem Outing an der Schule muss man nach wie vor damit rechnen, dass <a title="Rosa Strippe will Schüler für Homosexualität sensibilisieren " href="http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/bochum/Bochum-Rosa-Strippe-will-Schueler-fuer-Homosexualitaet-sensibilisieren;art932,684698">die Mitschüler einem das Leben zur Hölle machen</a>.</p>
<p>Es ist also noch viel zu tun &#8211; da brauchen wir uns von Herrn Gut wirklich nicht &#8222;ziellos gewordenen Aktivismus&#8220; vorwerfen lassen.</p>
<p><strong><span style="color: #993300;">Update: </span></strong><span style="color: #000000;">Auch andere Autoren haben sich diesen unsäglichen Artikeln des Herrn Gut gewidmet:</span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;"><a title="Spiels nicht noch mal, Anita" href="http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2009-28/artikel-2009-28-homosexualitaet-spiels-nicht-noch-mal-anita.html">Philipp Tingler</a> als Reaktion auf den ursprünglichen Artikel in der Weltwoche. Seiner Meinung nach ist der Artikel von Herrn Gut </span>&#8222;ein prüdes, kleinbürgerliches Sittenpamphlet, getragen von Klischees, Behauptungen und Paranoia.&#8220;</li>
<li><span style="color: #000000;"><a title="Die Schwulen sollen wieder verschwinden" href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/die-schwulen-sollen-wieder-verschwinden/">Stefan Niggemeier</a> auf seinem Blog</span></li>
<li><span style="color: #000000;"><a title="Homo-Gurke für Philipp Gut" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=11228">Christian Scheuß</a> auf queer.de </span></li>
<li><span style="color: #000000;"><a title="Jenseits der Opfer-Rhetorik - Warum wir selbstbewusste Schwule brauchen" href="http://www.welt.de/die-welt/debatte/article4905280/Jenseits-der-Opfer-Rhetorik.html">Marko Martin</a> in der Welt<br />
</span></li>
</ul>
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