Artikel in der Kategorie „Aktionen“

CSD Stuttgart 2010

Queerbeet-Mitglieder vor unserem Banner beim CSD Stuttgart

Die Queerbeet beim CSD Stuttgart

Samstag, 31. Juli 2010, kurz vor 14:00 Uhr. Am Karlsruher Hauptbahnhof hat sich eine bunte Menge von knapp 30 Personen versammelt, um zu einem besonderen Ereignis aufzubrechen:
Es ist Christopher Street Day in Stuttgart!

Während einige die Parade nur sehen wollten, waren viele dem Aufruf von Queerbeet sowie Schwung Karlsruhe und Rosa Rauschen gefolgt, in unserer Karlsruher Fußgruppe mitzulaufen. Alle drei genannten Gruppen hatten diesen „Karlsruher Block“ innerhalb der CSD-Parade gemeinsam organisiert. Kurz nach 14:00 Uhr fuhr unser Zug los Richtung Stuttgart. Die Stimmung war schon jetzt super! Nach unserer Ankunft am Stuttgarter Hbf machte sich eine gut gelaunte Truppe von Karlsruher Schwulen & Lesben auf den Weg in die Böblinger Straße, in der bei Nummer 41 schon eine kleine Delegation mit unseren Schildern und Bannern auf uns wartete. Kurz vor Beginn der Parade trafen wir auch dort ein, was die auf uns Wartenden sichtlich erleichterte 🙂

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Diskussionsabend „Homosexualität in der Bibel“

„Homosexualität ist Sünde“ – habt ihr diesen Spruch schonmal gehört? Wie kann man damit umgehen, wenn jemand so etwas sagt? Es lohnt sich, sich dazu etwas in der Bibel auszukennen und genau zu wissen, was darin über Homosexualität steht – und was nicht.

über 40 Besucher beim Bibelabend

über 40 Besucher beim Bibelabend

Gemeinsam mit der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) und Norbert Wölfle vom Homosexuellenpastoral Freiburg haben wir bei einem Diskussionsabend am 1. Juli Bibelstellen genauer unter die Lupe genommen, die Homosexuelle betreffen (könnten). Neben Mitgliedern der Queerbeet und der KHG waren auch viele Mitglieder der SMD, sowie Besucher des Queer-Gottesdienstes dabei. Besonders haben wir uns darüber gefreut, dass auch Manfred Bruns vom LSVD mit dabei war und uns aus seinem reichen Erfahrungsschatz wertvolle Diskussionsbeiträge liefern konnte.

Zunächst führte Herr Wölfle in das Thema ein, und stellte mit einem Flyer kurz die Arbeit des Homosexuellenpastorals vor. Er ging dann näher auf einzelne Bibelstellen ein:

Herr Wölfle vom Homosexuellenpastoral

Herr Wölfle vom Homosexuellenpastoral

  • In den Heiligkeitsgesetzen steht „Du darfst nicht mit einem Mann schlafen, wie man mit einer Frau schläft“ (Lev 18,22), dort finden sich aber auch viele andere Verbote (z.B. „Ihr sollt euer Kopfhaar nicht rundum abschneiden. Du sollst deinen Bart nicht stutzen.“, Lev 19, 27) die heute nicht mehr ernst genommen werden, weil sie früher hauptsächlich dazu dienten, sich von anderen Religionen abzugrenzen, und Männer deutlich von den ihnen untergeordneten Frauen zu unterscheiden.
  • In den Paulusbriefen findet man „Männer trieben mit Männern Unzucht“ (Röm 1, 27). Paulus kannte jedoch nicht unser heutiges Konzept von Homosexualität (als auf Dauer angelegte liebevolle gleichberechtigte Partnerschaft), sondern bezog sich auf den im antiken Griechenland üblichen Verkehr von (heterosexuellen) Männern mit untergeordneten Sklaven oder Jugendlichen.
  • Die Stadt Sodom (Gen 19, 4-9) wurde nicht zerstört, weil ihre Bewohner homosexuell waren. Viel mehr ging es um eine versuchte Vergewaltigung und eine Verletzung des (damals sehr wichtigen) Gastrechts.

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ne gute Mischung – Unifest 2010

Noch nix los...

Noch nix los...

Am Samstag war das große UStA-Sommerfest, und da durfte natürlich auch die Queerbeet nicht fehlen. Nachdem das Sommerfest vor einem Jahr die erste Aktion der neuen Queerbeet war, und wir beim letzten Winterfest erstmals mit einem eigenen Stand dabeiwaren, haben wir auch diesmal wieder den „Stand ohne Gewissen“ in der Uni-Mensa geschmissen, und dort Longdrinks verkauft.

Vollbetrieb

Vollbetrieb

Wie beim Sommerfest üblich ging die Party drinnen gegen elf los, nachdem im Außenbereich die letzte Band aufgehört hatte zu spielen, und das Fußballspiel abgepfiffen war. Dann strömten die Besucher nach drinnen, um dort noch weitere fünf Stunden zu feiern. Und das bedeutete für uns: Hochbetrieb bis nachts um vier der letzte Tropfen Wodka über die Theke wanderte.

Vielen Dank an alle, die am Stand so engagiert mitgeholfen haben! Obwohl der Betrieb natürlich zeitweise ziemlich stressig sein kann, hat es doch allen wieder viel Spaß gemacht. Bis zum nächsten Mal!

Rosa Rauschen feiert Jubiläum im Café XXX

Am 13. Juni ist wieder Café XXX. Wir haben ein besonderes Programm! Nein, nicht Fußball und Fernsehen, sondern schwules/lesbisches Engagement im Radio. Die Sendung Rosa Rauschen feiert Jubiläum, und tut dies bei uns.

Rosa Rauschen Logo

Rosa Rauschen

Live vom Café XXX und aus dem Z10 in den Karlsruher Äther gibt es Rosa Rauschen, das schwule Magazin im Querfunk, mit einer Sondersendung anläßlich dessen 15jährigen Bestehens. Es wird eine zweistündige Sondersendung geben zum Thema „Schwules und lesbisches Engagement in der heutigen Zeit“. Hierzu sind vier Gäste eingeladen, einer davon von der Queerbeet, die anderen von der Schwulen Bewegung Karlsruhe, vom lesbisch-schwulen Kulturfestival Schrill im April und vom Sportverein Uferlos.
Selbstverständlich gibt es die Möglichkeit, sich einzubringen, hierzu werden Saalmikrofone bereitgestellt.
Die Livesendung gibt es von 20 bis 22 Uhr frisch vom Podium, in der Zeit davor und danach gibt es vom Team von Rosa Rauschen ausgewählte Musik, sowie ein Best-Of aus den vergangenen 15 Jahren Sendebetrieb.

Wo zu empfangen? Im Querfunk, dem freien Radio Karlsruhe, 104,8 MHz.
Wann? Am 13.6.2010, 20-22 Uhr Livesendung, Café geöffnet ab 18 Uhr.
Miterleben? Im Café XXX im Z10 in der Zähringerstr. 10, Karlsruhe.

Hochschulgruppenmesse Sommersemester 2010

Am Dienstag, 20. April fand im Festsaal des KIT eine Hochschulgruppenmesse statt. Solch eine Hochschulgruppenmesse stellt im Endeffekt nichts anderes als eine Plattform für die verschiedenenen Hochschulgruppen dar, wo diese sich präsentieren und die unwissenden Studenten über ihre Arbeit informieren können. Natürlich konnten wir als Queerbeet-Hochschulgruppe uns diese Gelegenheit nicht entgehen lassen und waren dort mit einem Stand vertreten – wie übrigens auch schon bei der Hochschulgruppenmesse im vergangenen Herbst.

Queerbeet-Stand auf der Hochschulgruppen-Messe

Queerbeet-Stand auf der Hochschulgruppen-Messe

Aus Erfahrung von dieser vergangenen Hochschulgruppenmesse wussten wir schon im Voraus, dass sich doch viele Studenten nicht trauen, allzu auffällig oder allzu lange an unserem Stand stehen zu bleiben – man könnte ja als Heterosexueller oder als Ungeouteter in eine ganz ganz böse Gerüchteküche geraten, wenn Bekannte einen an unserem Stand entdecken. Um dieses Problem zu umgehen, hatten wir eine ebenso einfache wie geniale Taktik: Wir verschenkten an unserem Stand Waffeln, welche wir den Vorbeigehenden aktiv anboten. Und wie es bei Waffeln nun einmal so ist, benötigen die eine gewisse Zeit, bis sie fertig gebacken sind. Während nun der hungrige Student auf seine Waffel wartet, bleibt ihm quasi gar nichts anderes übrig, als sich von uns informieren zu lassen.

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180° – andersrum feiern im AKK

Disko (3)

Voller Erfolg: Die erste Party der Queerbeet

180° – das war das Motto unserer ersten großen Party im AKK. Nachdem es jahrelang nichts vergleichbares auf dem Karlsruher Campus gegeben hatte, entschloss sich unsere noch junge Hochschulgruppe, sich auf dieses Abenteuer einzulassen. Nicht zuletzt, weil uns Sebastian von Schrill im April dazu ermuntert hatte, einen Veranstaltung im Rahmen des Festivals 2010 zu organisieren. Übrigens: Schrill im April feierte in diesem Jahr sein Jubiläum zum 20-jährigen Bestehen. Der Verein hat auch (wie einige andere schwul-lesbische Vereine in Karlsruhe) Wurzeln im Unigelände. Von daher war es natürlich etwas ganz Besonderes, dass der Verein nach 20 Jahren zusammen mit unserer 2009 gegründeten Hochschulgruppe auf den Karlsruher Campus zurückkehrte!

Nach ausgiebiger Planung und viel Kopfzerbrechen war es dann am 24. April soweit: Um 20:00 Uhr öffneten sich die Pforten zum AKK, um die ersten Gäste zu empfangen. Die Stimmung bei den Helfern wurde etwas nervöser…
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Demo „Schwule und Lesben ins Standesamt“

Beginn der Demo in der Hildapromenade

Beginn der Demo in der Hildapromenade

Am Samstag haben wir wie angekündigt in der Karlsruher Innenstadt für die Gleichstellung homosexueller Partnerschaften demonstriert. Unter dem Motto „Schwule und Lesben ins Standesamt“ trafen sich gegen 14:00 bei strahlendem Sonnenschein rund 300 Demonstranten am Ökumeneplatz (nördlich vom Mühlburger Tor).

Demo am Mühlburger Tor

Rathaus West - vor dem Standesamt

Mit Polizeieskorte ging es dann zunächst am Rathaus West vorbei, wo sich das besagte Standesamt befindet. Dieses ist derzeit nur für Heterosexuelle zuständig, gleichgeschlechtliche Paare müssen sich an das Amt für Bürgerservice und Sicherheit wenden. Das ist nur eine von vielen kleinen Ungleichbehandlungen, die uns in Karlsruhe insgesamt das Gefühl geben, als Paare zweiter Klasse behandelt zu werden. Dagegen wollten wir uns mit dieser Aktion wehren.
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Wochenrückblick

Sonntag morgen, 9:30. Eine ereignisreiche Woche liegt hinter uns. Die hat sogar die legendäre Queer-Woche der letzten Semesters getopt.

Queerbeet-Stand bei der Hochschulgruppenmesse

Queerbeet-Stand bei der Hochschulgruppenmesse

Los ging’s mit der Hochschulgruppenmesse. Am Dienstag hatten im Festsaal des Studentenhauses alle Hochschulgruppen die Möglichkeit, sich mit einem Stand zu präsentieren. Dies haben wir natürlich genutzt, und ich würde sagen, unser Stand war definitiv der bunteste. Nicht nur weil wir rosa Waffeln verschenkt haben…

der Demonstrationzug südlich der Postgalerie

der Demonstrationzug südlich der Postgalerie

Danach kam die Demo „Schwule und Lesben ins Standesamt“: Gemeinsam mit der Schwung und Rosa Rauschen haben wir diese Demo organisiert, um für die Gleichstellung von eingetragenen Lebenspartnerschaften zu demonstrieren. Etwa 280 Teilnehmer sind bei strahlendem Sonnenschein vom Mühlburger Tor zum Kronenplatz gezogen. Es war ein Samstag nachmittag wie aus dem Bilderbuch, gleichzeitig Frühlingsfest in der Stadt, daher war die Innenstadt gerappelt voll von Passanten. Bei ka-news gibt es bereits einen Bericht, sowie jede Menge Fotos. Update: Inzwischen gibt es auch von uns einen Bericht von der Demo.

Sonntag morgen, 10:00. Mein Wecker klingelt.

180°-Party, Teil 1: Konzert von But not Grey

180°-Party, Teil 1: Konzert von But not Grey

Direkt im Anschlusss an die Demo ging es am Abend gleich weiter mit unserer 180°-Party. Nachdem wir am Abend zuvor die Sporthalle des alten Stadions der Uni in einen überdimensionierten Party-Keller verwandelt hatten, konnte nun der erste Teil der After-Demo-Party beginnen: Die Band „But not Grey“ – bestehend aus JPDinardo und Martin Whylee – gaben ein zweistündiges Konzert; sowohl mit eigenen Songs als auch mit Coverversionen bekannter Stücke.

180°-Party, Teil 2: Disko mit DJ Novonic

180°-Party, Teil 2: Disko mit DJ Novonic

Nach dem Konzert konnte noch bis in die frühen Morgenstunden gefeiert werden. DJ Novonic heizte uns bei der anschließenden Disko ordentlich ein. Er war es übrigens auch, der uns die beieindruckende Lichttechnik hierfür besorgt und programmiert hat, die den Abend für uns alle zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht hat.

So eine Woche, und insbesondere so ein Wochenende wie dieses wäre unmöglich ohne die vielen Helfer, die uns dabei unterstützt haben. An dieser Stelle ein Riesen-Dankeschön an alle, die mitgeholfen haben, dass alles so reibungslos funktionieren konnte. Und natürlich an Viri und Rafa, die als Hauptorganisatoren hoffentlich nicht allzuviele graue Haare davongetragen haben…

Sonntag morgen, 10:30. Ich muss jetzt langsam los: um elf treffen wir uns, um die Halle des AKK wieder in eine Sporthalle umzubauen. Zu all den genannten Events werden wir hier natürlich auch noch ausführlich, und mit viel mehr Fotos berichten. Aber vorher werden wir uns mal ausschlafen…

Die Queerbeet beim diesjährigen Unifest

... und zwei Stunden später

einiges los beim Uniwinterfest

Am diesjährigen Winterfest des KIT konnten wir nach anfänglichen Unklarheiten doch den „Stand ohne Gewissen“ ergattern. Warum „Stand ohne Gewissen“? Ein kurzer Blick auf die Getränkeliste gibt Antworten: Jacky Cola, Vodka Lemon und Vodka Energy schenkten unsere fleissigen Thekenhelfer den Abend über in der Disko in der neuen Mensa aus. Somit hatten wir nicht nur einen sehr guten Ort, nein, auch aufgrund unserer Regenbogenfahnen, unseres Infomaterials und selbstverständlich unseres schön illuminierten Banners waren wir nicht zu übersehen.

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Queer-Krümel am 29.01. im Z10

Alle Lesben laufen in Latzhosen rum, alle Schwulen tragen rosa Handtaschen, alle Heteros trinken Bier und schauen Fußball. Wirklich? Findet’s raus!

Am 29. Januar ab 20:00 Uhr im Z10!

Schwules Plakat für den Krümel

Schwules Plakat für den Krümel

Lesbisches Plakat für den Krümel

Lesbisches Plakat für den Krümel

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