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	<title>Queerbeet &#187; Homosexualität</title>
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	<description>Die Hochschulgruppe für Schwule, Lesben, Bi-, Trans- und Intersexuelle in Karlsruhe</description>
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		<title>Elternabend für Eltern schwuler und lesbischer Kinder</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Apr 2011 21:51:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kepler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Coming-out Ihres Kindes bedeutet, dass auch Sie als Eltern mit dem Thema Homosexualität konfrontiert sind: Wie gehen wir damit in unserer Familie und im Freundeskreis um? Wie sieht die Zukunft unseres Kindes aus? Ist das vielleicht nur eine pubertäre Phase? Vielleicht hat sich Ihr Kind in den letzten Jahren von Ihnen immer weiter entfernt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.schwung-karlsruhe.de/wp-content/uploads/2011/03/Flyer_Elternabend_2011_April.pdf"><img src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2011/04/Flyer_Elternabend_2011_April-142x300.jpg" alt="" title="Flyer_Elternabend_2011_April" width="142" height="300" class="alignright size-medium wp-image-1611" /></a>Das Coming-out Ihres Kindes bedeutet, dass auch Sie als Eltern mit dem Thema <strong>Homosexualität</strong> konfrontiert sind: Wie gehen wir damit in unserer <strong>Familie</strong> und im <strong>Freundeskreis</strong> um? Wie sieht die Zukunft unseres Kindes aus? Ist das vielleicht nur eine pubertäre Phase?</p>
<p>Vielleicht hat sich Ihr Kind in den letzten Jahren von Ihnen immer weiter entfernt und Sie hatten <strong>Angst</strong> den Kontakt zu verlieren. Doch mit dem Coming-out hat Ihr Kind Mut gezeigt und den ersten Schritt auf Sie zu gemacht, nutzen Sie diese Chance!</p>
<p>Bei dieser Veranstaltung wollen wir versuchen, all Ihre Fragen zu beantworten, Ihnen Hilfestellung zu geben und verschiedene Themen gemeinsam zu diskutieren. Bei all dem soll der Erfahrungsaustausch mit anderen Eltern nicht zu kurz kommen.</p>
<blockquote>
<table style="border: none;">
<tbody>
<tr>
<td style="border: none;"><strong>Termin:</strong></td>
<td style="border: none;">Mittwoch, 13.04.2011<br />um 19 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: none;"><strong>Ort:</strong></td>
<td style="border: none;">Volkshochschule, Kaiserallee 12e, 76133&nbsp;Karlsruhe, Raum 7, EG</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: none; padding-right: 10px;"><strong>Referenten:</strong></td>
<td style="border: none;">Viridiana Alcántara, Andreas Müller und Markus Elbert</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: none;" colspan="2">Kostenlos, keine Anmeldung erforderlich</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<p>Diese Veranstaltung wird in Zusammenarbeit von der Sozial- und Jugendbehörde der Stadt Karlsruhe, Volkshochschule Karlsruhe, Schrill im April und der Schwung &#8211; Schwule Bewegung Karlsruhe e.V. durchgeführt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Aus dem Abseits &#8211; schwule Fußballer</title>
		<link>http://queerbeet.org/2010/11/26/aus-dem-abseits/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Nov 2010 20:03:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fenchurch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein schwuler Amateurfußballer outet sich. Reaktion der Mannschaft: &#8222;Das ist kein Unterschied&#8230; Nur die Schwulenwitze lassen wir jetzt weg.&#8220; Zwei Fachjournalistik-Studenten aus Bremen haben als Bachelorarbeit einen Film über homosexuelle Amateur-Fußballer gedreht: Bei 11freunde.de gibt&#8217;s ein Interview mit den Machern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein schwuler Amateurfußballer outet sich. Reaktion der Mannschaft:</p>
<p><strong>&#8222;Das ist kein Unterschied&#8230; Nur die Schwulenwitze lassen wir jetzt weg.&#8220;</strong></p>
<p>Zwei Fachjournalistik-Studenten aus Bremen haben als Bachelorarbeit einen Film über homosexuelle Amateur-Fußballer gedreht:</p>
<p><object width="500" height="281" data="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=16614782&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=16614782&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /></object></p>
<p>Bei <a title="11freunde.de: Schwule Fußballer in der Provinz - eine lange Suche" href="http://www.11freunde.de/bundesligen/134370/eine_lange_suche">11freunde.de</a> gibt&#8217;s ein Interview mit den Machern.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>It gets better</title>
		<link>http://queerbeet.org/2010/10/26/it-gets-better/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Oct 2010 22:28:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fenchurch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[09.07. Justin Aaberg (15), 09.09. Billy Lucas (15), 13.09. Cody Barker (17), 22.09. Tyler Clementi (18), 25.09. Harrison Chase Brown (15), 27.09. Seth Walsh (13), 28.09. Asher Brown (13), 29.09. Raymond Chase (19), 30.09. Caleb Nolt (14), 05.10. Zach Harrington (19), 12.10. Aiyisha Hassan (19), 20.10. Felix Sacco (17) Neun von zehn schwulen oder lesbischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>09.07. Justin Aaberg (15), 09.09. Billy Lucas (15), 13.09. Cody Barker (17), 22.09. Tyler Clementi (18), 25.09. Harrison  Chase Brown (15), 27.09. Seth Walsh (13), 28.09. Asher Brown (13), 29.09. Raymond Chase (19), 30.09. Caleb Nolt (14), 05.10. Zach Harrington (19), 12.10. Aiyisha Hassan (19), 20.10. Felix Sacco (17)</p>
<p>Neun von zehn schwulen oder lesbischen Schülern wurden in der Schule gemobbt. Mehr als 30% von ihnen haben einen Selbstmordversuch hinter sich. </p>
<p>In den letzten Wochen wurden vermehrt Selbstmorde von schwulen und lesbischen Teenagern bekannt &#8211; oder solchen die dafür gehalten wurden. Sie wurden gemobbt &#8211; in der Schule, der Kirche, zu Hause &#8211; und sahen keine Perspektive für ihr weiteres Leben. Um dagegen etwas zu tun, wurden unter dem Motto &#8222;It gets better&#8220; mittlerweile mehr als 2,000 Videos unter <a title="It Gets Better Project" href="http://www.itgetsbetterproject.com">www.itgetsbetterproject.com</a> veröffentlicht &#8211; und bereits über 10 Millionen mal angesehen. </p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" style="width:500px; height:306px;" data="http://www.youtube-nocookie.com/v/ax96cghOnY4?fs=1&amp;hl=de_DE"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/ax96cghOnY4?fs=1&amp;hl=de_DE" /></object></p>
<p>Die wichtige Message in jedem von ihnen: Egal wie schlimm es ist, und wie aussichtlos die Lage auch sein mag: Es wird besser werden. Ihr werdet Leute kennenlernen, die so sind wie ihr, und die euch so lieben, wie ihr seid. Gebt euch selbst die Chance, das zu erleben.</p>
<p>Auch Prominente wie <a title="Adam Lambert: 'It gets better!'" href="http://www.itgetsbetterproject.com/video/entry/a_qvknv-m6u/">Adam Lambert</a>, <a title="Hillary Clinton: 'It gets better!'" href="http://www.itgetsbetterproject.com/video/entry/zxbpw8gcdty/">Hillary Clinton</a> und <a title="Barack Obama: 'It gets better!'" href="http://www.itgetsbetterproject.com/video/entry/geyafbsdpvk/">Barack Obama</a> haben Videos beigesteuert. Die meisten Videos wurden aber von <a title="It gets better: The other Tyler" href="http://www.itgetsbetterproject.com/video/entry/SB_VNjsCGcA">jungen</a> und <a title="It gets better: Wisdom from our elders" href="http://www.itgetsbetterproject.com/video/entry/IZ-tPsv1tBI">älteren</a> Schwulen und Lesben aufgenommen, die erzählen, wie sie selbst Mobbing erlebt, und/oder Selbstmordversuche überlebt haben. Und dass das Leben besser wird!</p>
<p><a title="It Gets Better Project" href="http://www.itgetsbetterproject.com">www.itgetsbetterproject.com</a> &#8211; einfach mal ein bisschen stöbern&#8230;</p>
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		<title>17. lesbisch-schwule Filmtage Karlsruhe</title>
		<link>http://queerbeet.org/2010/09/21/lesbisch-schwule-filmtage-karlsruhe-2010/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Sep 2010 19:49:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>scott</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die 17. lesbisch-schwulen Filmtage finden vom 5. bis 10. Oktober 2010 in der Fleischmarkthalle statt. Weil der Kinematheks-Umzug in die Kurbel noch in vollem Gange ist, weicht das Festival aufs Schlachthofgelände an der Durlacher Allee aus. Das Programm selbst bietet nach wie vor eine unterhaltsame und informative Mischung von Spielfilmen und Dokumentationen sowie die beliebten internationalen Kurzfilmprogramme.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1443" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://queerbeet.org/2010/09/21/lesbisch-schwule-filmtage-karlsruhe-2010/logo-filmtage-2010/" rel="attachment wp-att-1443"><img src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/09/Filmtage-2010-300x161.jpg" alt="Logo Filmtage Karlsruhe 2010" title="17. lesbisch-schwule Filmtage Karlsruhe" width="300" height="161" class="size-medium wp-image-1443" /></a><p class="wp-caption-text">Filmtage Karlsruhe 2010</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die 17. <a href="http://www.filmtage-karlsruhe.de" title="Homepage der Filmtage Karlsruhe">lesbisch-schwulen Filmtage</a> finden vom 5. bis 10. Oktober 2010 in der Fleischmarkthalle statt. Weil der Kinematheks-Umzug in die Kurbel noch in vollem Gange ist, weicht das Festival aufs Schlachthofgelände an der Durlacher Allee aus. Das Programm selbst bietet nach wie vor eine unterhaltsame und informative Mischung von Spielfilmen und Dokumentationen sowie die beliebten internationalen Kurzfilmprogramme. <span id="more-1442"></span></p>
<p style="text-align: justify;">„Mysterious Islands“, dieser Titel des Eröffnungsprogrammes (5.10. um 20.15 Uhr) spielt nur zufällig auf den ungewöhnlichen Kinosaal an, vielmehr sind echte und eingebildete Inselbewohner die Protagonisten dieser vier absurden, ungewöhnlichen und amüsanten Kurzgeschichten. Die Filmtage freuen sich auf den isländischen Regisseur Bar∂i Gu∂mundsson, der seinen Film „Mother knows best“ persönlich vorstellen und jene Mama sogar mitbringen wird: die Schauspielerin Helga Braga Jónsdóttir. Eine gescheiterte Mutter ist hingegen „Miss Kicki“ aus dem gleichnamigen Abschlussfilm von Håkon Liu (10.10. um 20.15 Uhr). Die Schwedin spürt in Taiwan erfolglos ihrem Chat-Liebhaber aus dem Internet hinterher, während ihr Sohn sich ganz real in einen armen Jungen aus Taipeh verliebt.</p>
<div id="attachment_1447" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://queerbeet.org/2010/09/21/lesbisch-schwule-filmtage-karlsruhe-2010/die-singende-nonne/" rel="attachment wp-att-1447"><img src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/09/Filmtage-2010-Die-singende-Nonne-150x150.jpg" alt="DIE SINGENDE NONNE – SŒUR SOURIRE, Belgien/Frankreich 2009" title="Filmtage 2010: Die singende Nonne" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-1447" /></a><p class="wp-caption-text">Die singende Nonne</p></div>
<p style="text-align: justify;">Ältere Semester erinnern sich vielleicht noch an „Dominique“, den Ohrwurm der „Singenden Nonne“ (8.10. um 20.15 Uhr, 9.10. um 16.00 Uhr), der sogar die Beatles von Platz 1 der Hitparaden verdrängte. Der Spielfilm zeichnet die Vita der Sängerin nach, die als lesbische Ordensschwester nicht immer ein glückliches Leben führte.</p>
<div id="attachment_1445" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://queerbeet.org/2010/09/21/lesbisch-schwule-filmtage-karlsruhe-2010/patrik/" rel="attachment wp-att-1445"><img src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/09/Filmtage-2010-Patrik-150x150.jpg" alt="PATRIK 1.5, Schweden 2008" title="Filmtage 2010: Patrik 1.5" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-1445" /></a><p class="wp-caption-text">Patrik 1.5</p></div>
<p style="text-align: justify;">Eine heile Welt, zumindest vordergründig, herrscht in der bürgerlichen Vorstadt-Idylle der Eltern von „Patrik 1.5“ (9.10. um 20.15 Uhr): Die beiden schwulen Väter haben eigentlich den eineinhalb-jährigen Patrik adoptieren wollen, durch einen Fehler der Behörde steht plötzlich ein schwererziehbarer, homophober 15-jähriger vor der Tür, der seine neue Familie ganz schön aufmischt. Heftige Turbulenzen gibt es auch im Leben von Jorgelina, die in „Der letzte Sommer der Boyita“ (8.10. um 18.30 Uhr) mit ihren eigenen Empfindungen zu kämpfen hat, die in krassem Gegensatz zu den Erwartungen ihrer Eltern stehen.</p>
<div id="attachment_1444" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://queerbeet.org/2010/09/21/lesbisch-schwule-filmtage-karlsruhe-2010/edie-and-thea/" rel="attachment wp-att-1444"><img src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/09/Filmtage-2010-Edie-and-Thea-150x150.jpg" alt="EDIE &amp; THEA, USA 2009" title="Filmtage 2010: Edie &amp; Thea" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-1444" /></a><p class="wp-caption-text">Edie &#038; Thea</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die eigentlichen Höhepunkte des diesjährigen Programms sind allerdings die vielfältigen Dokumentarfilme. „Edie &#038; Thea“ (10.10. um 18.30 Uhr) ist eine sympathische Liebesgeschichte eines Paares, das bereits seit 42 Jahren zusammen ist, in der auch die Lesbengeschichte der 60er Jahre bis heute beleuchtet wird. In „Frauenzimmer“ (9.10. um 18.30 Uhr) stehen ebenfalls drei reife Damen im Mittelpunkt, die als Großmütter immer noch als Prostituierte arbeiten.</p>
<div id="attachment_1446" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://queerbeet.org/2010/09/21/lesbisch-schwule-filmtage-karlsruhe-2010/die-schwestern/" rel="attachment wp-att-1446"><img src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/09/Filmtage-2010-Die-Schwestern-150x150.jpg" alt="DIE SCHWESTERN, Österreich 2009" title="Filmtage 2010: Die Schwestern" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-1446" /></a><p class="wp-caption-text">Die Schwestern</p></div>
<p style="text-align: justify;">Andere ungewöhnliche „Frauen“ stehen im Fokus der vergnüglichen Dokumentation „Die Schwestern“ (6.10. um 18.30 Uhr): Er besucht Mitglieder des (Spaß-)Ordens der Perpetuellen Indulgenz in Paraguay, den USA und in Berlin. Eine schlechterdings ganz andere Welt queeren Lebens zeigt „The Kuchus of Uganda“ (7.10. um 18.30 Uhr). Dort wird gerade ein Gesetzentwurf diskutiert, der die Verschärfung von Strafen für Homosexuelle vorsieht.</p>
<p class="clear" style="text-align: justify;">Das vollständige Programm findet sich auf der Homepage <a href="http://www.filmtage-karlsruhe.de" title="Homepage der Filmtage Karlsruhe">www.filmtage-karlsruhe.de</a> und liegt ab Mitte September in Karlsruhe aus.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>CSD Rhein-Neckar in Mannheim 2010</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 22:51:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>scott</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beim diesjährigen CSD Rhein-Neckar in Mannheim war die Queerbeet mit einer eigenen Fußgruppe angemeldet. Wie schon beim CSD Stuttgart zwei Wochen zuvor zogen wir zusammen mit den anderen Gruppen aus Karlsruhe durch die Quadratestadt. Während der Parade wurden wir vom SWR gefilmt. Zu sehen sind wir ungefähr von Sekunde 40 bis 47 in diesem Videobeitrag, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1433" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/08/DSCF2252.jpg"><img src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/08/DSCF2252-300x225.jpg" alt="CSD-Parade in Mannheim am 14.08.2010" title="CSD in Mannheim 2010" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-1433" /></a><p class="wp-caption-text">Queerbeet beim CSD in Mannheim 2010</p></div>
<p style="text-align: justify;">Beim diesjährigen <a title="CSD Rhein-Neckar" href="http://www.csd-rhein-neckar.de/">CSD Rhein-Neckar</a> in Mannheim war die Queerbeet mit einer eigenen Fußgruppe angemeldet. Wie schon beim <a title="Wir beim CSD Stuttgart 2010" href="http://queerbeet.org/2010/08/11/csd-stuttgart-2010/">CSD Stuttgart zwei Wochen zuvor</a> zogen wir zusammen mit den anderen Gruppen aus Karlsruhe durch die Quadratestadt.</p>
<p style="text-align: justify;">Während der Parade wurden wir vom SWR gefilmt. Zu sehen sind wir ungefähr von Sekunde 40 bis 47 <a title="Video vom CSD in Mannheim am 14.08.2010 bei swr.de" href="http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/did=6773370/pv=video/nid=1622/7yf7dv/index.html">in diesem Videobeitrag,</a> der auch im Fernsehen ausgestrahlt wurde. Der Beitrag liefert eine sehr gute Zusammenfassung darüber, warum heute CSDs überhaupt noch notwendig sind, gemischt mit den Eindrücken von der CSD-Parade in Mannheim. Sehenswert!</p>

<a href='http://queerbeet.org/2010/08/17/csd-rhein-neckar-2010/mannheim-hbf/' title='Ankunft in Mannheim'><img width="150" height="150" src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/08/DSCF2195-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Queerbeet, Schwung &amp; Rosa Rauschen vor dem Mannheimer Hbf" title="Ankunft in Mannheim" /></a>
<a href='http://queerbeet.org/2010/08/17/csd-rhein-neckar-2010/die-zukunft-ist-bunt/' title='CSD in Mannheim 2010'><img width="150" height="150" src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/08/DSCF2235-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSD Mannheim" title="CSD in Mannheim 2010" /></a>
<a href='http://queerbeet.org/2010/08/17/csd-rhein-neckar-2010/queerbeet-csd-mannheim-2010-1/' title='CSD in Mannheim 2010'><img width="150" height="150" src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/08/DSCF2245-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CSD-Parade in Mannheim am 14.08.2010" title="CSD in Mannheim 2010" /></a>

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		<title>CSD Stuttgart 2010</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 10:58:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>scott</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beim CSD Stuttgart am 31.07.2010 war Karlsruhe mit einer eigenen Fußgruppe vertreten, die gemeinsam von Queerbeet, Schwung Karlsruhe und Rosa Rauschen organisiert wurde. Passend zum Motto des CSDs "Schön wär's!" demonstrierten wir mit den Schildern, mit denen wir schon im April die Öffnung der Karlsruher Standesämter sowie die grundsätzliche Gleichstellung von Schwulen und Lesben in allen Lebensbereichen gefordert hatten. Hier findest du einen Bericht mit einer Bildergalerie vom CSD Stuttgart 2010.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1420" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/08/csd-stuttgart-2010-6.jpg"><img src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/08/csd-stuttgart-2010-6-300x200.jpg" alt="Queerbeet-Mitglieder vor unserem Banner beim CSD Stuttgart" title="Die Laufgruppe der Queerbeet" width="300" height="200" class="size-medium wp-image-1420" /></a><p class="wp-caption-text">Die Queerbeet beim CSD Stuttgart</p></div>
<p style="text-align: justify;">Samstag, 31. Juli 2010, kurz vor 14:00 Uhr. Am Karlsruher Hauptbahnhof hat sich eine bunte Menge von knapp 30 Personen versammelt, um zu einem besonderen Ereignis aufzubrechen:<br />Es ist Christopher Street Day in Stuttgart!</p>
<p style="text-align: justify;">Während einige die Parade nur sehen wollten, waren viele dem Aufruf von Queerbeet sowie <a title="Homepage der Schwung Karlsruhe e.V." href="http://www.schwung-karlsruhe.de/">Schwung Karlsruhe</a> und <a title="Homepage von Rosa Rauschen" href="http://www.rosarauschen.de/">Rosa Rauschen</a> gefolgt, in unserer Karlsruher Fußgruppe mitzulaufen. Alle drei genannten Gruppen hatten diesen &#8222;Karlsruher Block&#8220; innerhalb der CSD-Parade gemeinsam organisiert. Kurz nach 14:00 Uhr fuhr unser Zug los Richtung Stuttgart. Die Stimmung war schon jetzt super! Nach unserer Ankunft am Stuttgarter Hbf machte sich eine gut gelaunte Truppe von Karlsruher Schwulen &#038; Lesben auf den Weg in die Böblinger Straße, in der bei Nummer 41 schon eine kleine Delegation mit unseren Schildern und Bannern auf uns wartete. Kurz vor Beginn der Parade trafen wir auch dort ein, was die auf uns Wartenden sichtlich erleichterte <img src='http://queerbeet.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><span id="more-1414"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Passend zum diesjährigen CSD-Motto &#8222;Schön wär&#8217;s!&#8220; hatten wir die Schilder, mit denen wir schon einmal im April gegen die <a title="Demo: Schwule und Lesben ins Standesamt!" href="/2010/04/27/demo-schwule-und-lesben-ins-standesamt/">Ungleichbehandlung von Schwulen und Lesben in Karlsruhe</a> demonstriert hatten, nach Stuttgart mitgenommen. Kurz nach Beginn der Parade kam dann das einzige Negative an diesem CSD: Die Pius-Bruderschaft. Am Beginn der Strecke (auf dem Marienplatz) hatte sie sich wie erwartet zur Gegendemonstration versammelt. Diese konservativen Zeitgenossen konnten uns die Laune jedoch nicht verderben. Angesichts von 250.000 CSD-Besuchern, die am Straßenrand der Parade zujubelten, waren die 100 Pius-Brüder (und -Schwestern?) unwichtig. Es war ein tolles Gefühl, mitten in der Parade zu laufen und aller Welt zu zeigen, dass wir stolz darauf sind, wer bzw. was wir sind!</p>
<p style="text-align: jusitfy;">Mehr Infos &#038; Bilder von der Parade gibt&#8217;s in der nachfolgenden Bildergalerie:</p>

<a href='http://queerbeet.org/2010/08/11/csd-stuttgart-2010/ankunft-boeblinger-strasse/' title='Ankunft in der Böblinger Straße'><img width="150" height="150" src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/08/csd-stuttgart-2010-1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Queerbeet-Mitglieder kurz nach der Ankunft in der Böblinger Straße" title="Ankunft in der Böblinger Straße" /></a>
<a href='http://queerbeet.org/2010/08/11/csd-stuttgart-2010/aufstellung-csd-parade/' title='Aufstellung der CSD-Parade'><img width="150" height="150" src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/08/csd-stuttgart-2010-2-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Die Böblinger Straße kurz vor Beginn der Parade" title="Aufstellung der CSD-Parade" /></a>
<a href='http://queerbeet.org/2010/08/11/csd-stuttgart-2010/pius-bruderschaft/' title='Die Pius-Brüder auf dem Marienplatz'><img width="150" height="150" src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/08/csd-stuttgart-2010-3-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Die Pius-Brüder mit ihren Plakaten demonstrieren gegen den CSD" title="Die Pius-Brüder auf dem Marienplatz" /></a>
<a href='http://queerbeet.org/2010/08/11/csd-stuttgart-2010/beginn-der-parade/' title='Beginn der Parade'><img width="150" height="150" src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/08/csd-stuttgart-2010-4-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Die Interessengemeinschaft CSD Stuttgart e.V. führt die Parade an" title="Beginn der Parade" /></a>
<a href='http://queerbeet.org/2010/08/11/csd-stuttgart-2010/schwung-karlsruhe/' title='Die Laufgruppe der Schwung Karlsruhe e.V.'><img width="150" height="150" src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/08/csd-stuttgart-2010-5-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Die Schwung Karlsruhe mit ihrem Banner beim CSD Stuttgart 2010" title="Die Laufgruppe der Schwung Karlsruhe e.V." /></a>
<a href='http://queerbeet.org/2010/08/11/csd-stuttgart-2010/queerbeet/' title='Die Laufgruppe der Queerbeet'><img width="150" height="150" src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/08/csd-stuttgart-2010-6-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Queerbeet-Mitglieder vor unserem Banner beim CSD Stuttgart" title="Die Laufgruppe der Queerbeet" /></a>
<a href='http://queerbeet.org/2010/08/11/csd-stuttgart-2010/lieb-doch-wen-du-willst/' title='Lieb&#039; doch wen du willst!'><img width="150" height="150" src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/08/csd-stuttgart-2010-7-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Queerbeet-Mitglieder beim CSD Stuttgart" title="Lieb&#039; doch wen du willst!" /></a>
<a href='http://queerbeet.org/2010/08/11/csd-stuttgart-2010/rosa-rauschen/' title='Die Laufgruppe von Rosa Rauschen'><img width="150" height="150" src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/08/csd-stuttgart-2010-8-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Rosa Rauschen beim CSD Stuttgart 2010" title="Die Laufgruppe von Rosa Rauschen" /></a>
<a href='http://queerbeet.org/2010/08/11/csd-stuttgart-2010/gruppenfoto-auf-dem-schlossplatz/' title='Gruppenfoto vor der Abschluss-Kundgebung'><img width="150" height="150" src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/08/csd-stuttgart-2010-9-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Gruppenfoto der Karlsruher Laufgruppen Schwung und Queerbeet" title="Gruppenfoto vor der Abschluss-Kundgebung" /></a>
<a href='http://queerbeet.org/2010/08/11/csd-stuttgart-2010/abschlusskundgebung/' title='Abschlusskundgebung auf dem Schlossplatz'><img width="150" height="150" src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/08/csd-stuttgart-2010-10-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Abschlusskundgebung auf dem Schlossplatz" title="Abschlusskundgebung auf dem Schlossplatz" /></a>

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		<title>Zweiteilige Veranstaltungen für Eltern homosexueller Kinder</title>
		<link>http://queerbeet.org/2010/07/14/zweiteilige-veranstaltungen-fuer-eltern/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 19:39:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kepler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn sich Töchter als lesbisch oder Söhne als schwul offenbaren, ist das für Eltern zunächst keine leichte Situation und sie haben viele Fragen. Wie gehen wir damit in unserer Familie und im Freundeskreis um? Wie sieht die Zukunft unseres Kindes aus? Und ist das vielleicht nur eine pubertäre Phase? Bei einer zweiteiligen Veranstaltung für Väter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://queerbeet.org/2010/07/14/zweiteilige-veranstaltungen-fuer-eltern/logo-stadt-karlsruhe/" rel="attachment wp-att-1394"><img src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/07/Logo__Stadt_Karlsruhe_farbe.42-276x300.jpg" alt="Logo der Stadt Karlsruhe" title="Stadt Karlsruhe" width="184" height="200" class="alignright size-medium wp-image-1394" /></a>Wenn sich Töchter als lesbisch oder Söhne als schwul offenbaren, ist das für Eltern zunächst keine leichte Situation und sie haben viele Fragen. Wie gehen wir damit in unserer Familie und im Freundeskreis um? Wie sieht die Zukunft unseres Kindes aus? Und ist das vielleicht nur eine pubertäre Phase? </p>
<p>Bei einer zweiteiligen Veranstaltung für Väter und Mütter homosexueller Kinder am Freitag, 16. Juli, von 20 bis 22.30 Uhr und am Samstag, 24. Juli, von 14 bis 16.30 Uhr will das städtische Kinderbüro in Kooperation mit der Volkshochschule und den beiden Referenten Andreas Müller und Markus Elbert vom Verein <a href="http://www.schwung-karlsruhe.de">Schwung &#8211; Schwule Bewegung Karlsruhe</a> Hilfestellungen geben und verschiedene Aspekte des Themas gemeinsam diskutieren.</p>
<p>Eine Anmeldung für die Zusammenkünfte im Kinderbüro (Kaiserstraße 99) ist nicht erforderlich.</p>
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		<title>Diskussionsabend &#8222;Homosexualität in der Bibel&#8220;</title>
		<link>http://queerbeet.org/2010/07/02/diskussionsabend-homosexualitaet-in-der-bibel/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 15:09:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fenchurch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8222;Homosexualität ist Sünde&#8220; &#8211; habt ihr diesen Spruch schonmal gehört? Wie kann man damit umgehen, wenn jemand so etwas sagt? Es lohnt sich, sich dazu etwas in der Bibel auszukennen und genau zu wissen, was darin über Homosexualität steht &#8211; und was nicht. Gemeinsam mit der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) und Norbert Wölfle vom Homosexuellenpastoral Freiburg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Homosexualität ist Sünde&#8220; &#8211; habt ihr diesen Spruch schonmal gehört? Wie kann man damit umgehen, wenn jemand so etwas sagt? Es lohnt sich, sich dazu etwas in der Bibel auszukennen und genau zu wissen, was darin über Homosexualität steht &#8211; und was nicht.</p>
<div id="attachment_1386" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://queerbeet.org/2010/07/02/diskussionsabend-homosexualitaet-in-der-bibel/publikum2/" rel="attachment wp-att-1386"><img src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/07/publikum2-150x150.jpg" alt="über 40 Besucher beim Bibelabend" title="Viele Besucher" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-1386" /></a><p class="wp-caption-text">über 40 Besucher beim Bibelabend</p></div>
<p>Gemeinsam mit der <a title="KHG Karlsruhe" href="http://khg-karlsruhe.de/">Katholischen Hochschulgemeinde (KHG)</a> und Norbert Wölfle vom <a title="Homosexuellenpastoral der Erzdiözese Freiburg" href="http://erzbistum-freiburg.de/html/homosexuellenpastoral.html">Homosexuellenpastoral Freiburg</a> haben wir bei einem Diskussionsabend am 1. Juli <a title="Unser Bibelstellen-Handout als pdf" href='http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/07/Bibelstellen_Handout.pdf'>Bibelstellen</a> genauer unter die Lupe genommen, die Homosexuelle betreffen (könnten). Neben Mitgliedern der Queerbeet und der KHG waren auch viele Mitglieder der <a title="SMD (Studenten Mission Deutschland) Karlsruhe" href="http://www.smd-karlsruhe.de/">SMD</a>, sowie Besucher des <a title="Queer-Gottesdienst in Karlsruhe" href="http://queergottesdienst-ka.de/">Queer-Gottesdienstes</a> dabei. Besonders haben wir uns darüber gefreut, dass auch <a title="Wikipedia: Manfred Bruns" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_Bruns">Manfred Bruns</a> vom <a title="Lesben- und Schwulenverband in Deutschland" href="http://www.lsvd.de/">LSVD</a> mit dabei war und uns aus seinem reichen Erfahrungsschatz wertvolle Diskussionsbeiträge liefern konnte. </p>
<p>Zunächst führte Herr Wölfle in das Thema ein, und stellte mit einem <a title="Den Menschen sehen - Seelsorge für homosexuelle Männer und Frauen" href="http://www2.erzbistum-freiburg.de/fileadmin/gemeinsam/erwachsene/flyer-homosexuellenpatoral.pdf">Flyer</a> kurz die Arbeit des Homosexuellenpastorals vor. Er ging dann näher auf einzelne Bibelstellen ein:</p>
<div id="attachment_1384" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://queerbeet.org/2010/07/02/diskussionsabend-homosexualitaet-in-der-bibel/woelfle/" rel="attachment wp-att-1384"><img src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/07/woelfle-150x150.jpg" alt="Herr Wölfle vom Homosexuellenpastoral" title="Vortrag von Herrn Wölfle" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-1384" /></a><p class="wp-caption-text">Herr Wölfle vom Homosexuellenpastoral</p></div>
<ul>
<li>In den Heiligkeitsgesetzen steht &#8222;Du darfst nicht mit einem Mann schlafen, wie man mit einer Frau schläft&#8220; (<a title="Einheitsübersetzung: Levitikus 18, 22" href="http://alt.bibelwerk.de/bibel/at/mos3018.htm#a21">Lev 18,22</a>), dort finden sich aber auch viele andere Verbote (z.B. &#8222;Ihr sollt euer Kopfhaar nicht rundum abschneiden. Du sollst deinen Bart nicht stutzen.&#8220;, <a title="Einheitsübersetzung: Levitikus 19, 27" href="http://alt.bibelwerk.de/bibel/at/mos3019.htm#a26">Lev 19, 27</a>) die heute nicht mehr ernst genommen werden, weil sie früher hauptsächlich dazu dienten, sich von anderen Religionen abzugrenzen, und Männer deutlich von den ihnen untergeordneten Frauen zu unterscheiden.</li>
<li>In den Paulusbriefen findet man &#8222;Männer trieben mit Männern Unzucht&#8220; (<a title="Einheitsübersetzung: Römer 1, 27" href="http://alt.bibelwerk.de/bibel/nt/roem001.htm#a26">Röm 1, 27</a>). Paulus kannte jedoch nicht unser heutiges Konzept von Homosexualität (als auf Dauer angelegte liebevolle gleichberechtigte Partnerschaft), sondern bezog sich auf den im antiken Griechenland üblichen Verkehr von (heterosexuellen) Männern mit untergeordneten Sklaven oder Jugendlichen.</li>
<li>Die Stadt Sodom (<a title="Einheitsübersetzung: Genesis 19, 4-9" href="http://alt.bibelwerk.de/bibel/at/mos1019.htm#a4">Gen 19, 4-9</a>) wurde nicht zerstört, weil ihre Bewohner homosexuell waren. Viel mehr ging es um eine versuchte Vergewaltigung und eine Verletzung des (damals sehr wichtigen) Gastrechts.</li>
</ul>
<p><span id="more-1383"></span></p>
<div id="attachment_1385" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://queerbeet.org/2010/07/02/diskussionsabend-homosexualitaet-in-der-bibel/publikum1/" rel="attachment wp-att-1385"><img src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/07/publikum1-150x150.jpg" alt="Wasserversorgung" title="Wasserversorgung" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-1385" /></a><p class="wp-caption-text">Wasser für die durstigen Gäste</p></div>
<p>Nachdem wir diese und noch weitere Bibelstellen auch noch einmal gemeinsam laut gelesen hatten, begann eine interessante Diskussion mit den über 40 Teilnehmern. Die Arbeitsgruppe <a title="Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK) e.V." href="http://www.huk.org/">Homosexuelle und Kirche</a> hatte zusätzlich  Faltblätter mit <a title="Es ist nicht gut, dass der Mensch alleine sei - Was die Bibel homosexuellen Christen mit auf den Weg gibt" href="http://www.huk.org/allgem/faltblatt-positive-bibelstellen.pdf">weiteren Bibelstellen für homosexuelle Christen</a> sowie einer kritischen Auseinandersetzung mit <a title="Unsere Hoffnung heißt Gerechtigkeit - Lesben und Schwule unter Benedikt XVI." href="http://huk.org/aktuell/benedikt_flyer.pdf">Äußerungen von Papst Benedikt XVI</a> mitgebracht. Wir lösten uns schnell von den Bibelstellen und diskutierten noch lange über die Akzeptanz von Homosexuellen in christlichen Gemeinden und in der katholischen Kirche. </p>
<p>Der Abend hat sicherlich für viele interessante Impulse zum Thema Homosexualität und Christ sein gegeben. Wir danken Herrn Wölfle und der KHG für die gute Zusammenarbeit, sowie allen Teilnehmern für die positive Diskussionsatmosphäre. </p>
<p>Weitere Infos zum Thema:</p>
<ul>
<li>bei der schon erwähnten Arbeitsgruppe <a title="HUK: Homosexuelle und Kirche" href="http://huk.org/allgem/index.htm">Homosexuelle und Kirche</a></li>
<li><a title="Zwischenraum" href="http://www.zwischenraum.net/themenframe.htm">zwischenraum.net</a> wurde auch bei der Diskussion erwähnt </li>
<li><a title="religioustolerance.org" href="http://www.religioustolerance.org/hom_bibl.htm">religioustolerance.org: What the bible says <em>and means</em> about homosexuality</a> stellt verschiedene Interpretationen wertungsfrei gegenüber</li>
<li><a title="Lesbische und Schwule Basiskirche Basel" href="http://www.lsbk.ch/religion/bibel_themen.asp">lsbk.ch: Homosexualität in der Bibel</a> </li>
<li><a title="Soulforce" href="http://www.soulforce.org/article/homosexuality-bible-gay-christian">soulforce.org: What the Bible Says &#8211; And Doesn&#8217;t Say &#8211; About Homosexuality</a> </li>
</ul>
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		<title>Vorbildcharakter: Outing</title>
		<link>http://queerbeet.org/2010/03/07/vorbildcharakter-outing/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 16:12:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kepler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ist ein Outing heute noch nötig? Diese Frage stellt sich jeder und jedem immer wieder. Dieses mal wird sie von Anne Will und ihrer Freundin beantwortet: Anne Will? Genau die! Bekannt aus dem Fernsehen, insbesondere der Tagesschau, hat sich mit ihrer Freundin bereits im November 2007 geoutet. Warum wird jetzt schon zu Vorgängen aus 2007 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist ein Outing heute noch nötig? Diese Frage stellt sich jeder und jedem immer wieder. Dieses mal wird sie von Anne Will und ihrer Freundin beantwortet: Anne Will? Genau die! Bekannt aus dem Fernsehen, insbesondere der Tagesschau, hat sich mit ihrer Freundin bereits im November 2007 geoutet.</p>
<p>Warum wird jetzt schon zu Vorgängen aus 2007 geschrieben? Es gibt dann doch einen aktuellen Anlass, den ich bei Spiegel Online gefunden hat: Die Lebensgefährtin Miriam Meckel hat ein Buch herausgegeben. Nein, kein speziell lesbisches. Dennoch ist das für den <a href="http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,682189,00.html">Spiegel</a> Grund genug, auch ein paar Hintergründe wieder ins Gedächtnis zu rufen; und für mich bietet es genug Anlass, zum Thema Outing ein paar Sätze zu schreiben.</p>
<blockquote><p>&#8222;Wir wollten einfach in der Lage sein, auf eine öffentliche Veranstaltung zu gehen und am selben Tisch zu sitzen.&#8220;</p></blockquote>
<p>Dieser Satz von Anne Will und Miriam Meckel beschreibt und fasst ganz gut zusammen, weswegen ein Outing immer noch nötig ist: Lesbische und auch schwule Paare in der Öffentlichkeit sind leider noch immer nicht so selbstverständlich, wie es eigentlich sein sollte. Die besondere Aufmerksamkeit der Medien macht es hier leider auch nicht leichter. Jedoch auch ohne Medien bedarf oft genug immer noch Überweindung, den Schritt zu gehen, der es einem jeder und jedem letztlich leichter macht, mit sich und seiner bzw. ihrer Umwelt klarzukommen.<br />
Bestärkt werden gleichgeschlechtlich liebende Menschen nicht zuletzt durch Vorbilder, die sich nicht zu schade sind, in der Öffentlichkeit zu sich zu stehen: Hier gibt es jetzt gleich zwei weiter Vorbilder, die als Rollencharakter für einen selbst dienen können.</p>
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		<title>Ist Homosexualität heilbar?</title>
		<link>http://queerbeet.org/2010/02/18/ist-homosexualitaet-heilbar/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 17:21:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fenchurch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Viele Leute landen versehentlich auf unserem Blog, nachdem Sie in Suchmaschinen nach Begriffen wie &#8222;xxx&#8220; oder &#8222;Gayromeo&#8220; gesucht haben. Auf Platz vier der häufigsten Suchbegriffe findet sich traurigerweise &#8222;homosexualität heilbar&#8220;. Den derartig Hilfesuchenden möchte ich an dieser Stelle ein paar Gedanken mit auf den Weg geben&#8230; Bevor man sich fragt, ob Homosexualität heilbar ist, sollte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Leute landen versehentlich auf unserem Blog, nachdem Sie in Suchmaschinen nach Begriffen wie &#8222;xxx&#8220; oder &#8222;Gayromeo&#8220; gesucht haben. Auf Platz vier der häufigsten Suchbegriffe findet sich traurigerweise &#8222;homosexualität heilbar&#8220;. Den derartig Hilfesuchenden möchte ich an dieser Stelle ein paar Gedanken mit auf den Weg geben&#8230;</p>
<p>Bevor man sich fragt, ob Homosexualität heilbar ist, sollte man sich zunächst die Frage stellen: Warum sollte man überhaupt versuchen, Homosexuelle zu &#8222;heilen&#8220;?</p>
<p><span id="more-1191"></span><strong>&#8222;Homosexuelle sind krank.&#8220;</strong></p>
<p>Nein. Früher wurde Homosexualität zwar als Krankheit betrachtet, aber bereits 1968 war Homosexualität als Krankheitsbild umstritten. Seit 1992 ist Homosexualität von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) endgültig von der Liste der Krankheitsbilder (International Classification of Diseases &#8211; ICD) gestrichen. Als Krankheitsbild vorhanden sind nur noch <a title="ICD 10 Code F66" href="http://www.icd-code.de/suche/icd/code/F66.-.html">&#8222;Psychische und Verhaltensstörungen in Verbindung mit der sexuellen Entwicklung und Orientierung (ICD-10 F66)&#8220; </a>, insbesondere die sogenannte Ichdystone Sexualorientierung:</p>
<blockquote><p>Die Geschlechtsidentität oder sexuelle Ausrichtung (heterosexuell,<br />
homosexuell, bisexuell oder präpubertär) ist eindeutig, aber die<br />
betroffene Person hat den Wunsch, dass diese wegen begleitender<br />
psychischer oder Verhaltensstörungen anders wäre und unterzieht<br />
sich möglicherweise einer Behandlung, um diese zu ändern.</p></blockquote>
<p><strong>&#8222;Homosexualität ist unnatürlich.&#8220;</strong></p>
<p>Nein. Bei über 450 Tierarten wurde <a title="GEO: Homosexualität: War Flipper schwul?" href="http://www.geo.de/GEO/natur/tiere/287.html">homosexuelles Verhalten nachgewiesen</a> &#8211; von gelegentlichen Seitensprüngen bis zu fast lebenslangen Binddungen. Aber widerspricht das nicht der Evolutionstheorie? Homosexuelle können sich doch nicht fortpflanzen, müssten also aussterben&#8230; Der Soziobiologe E. Wilson meint dazu: &#8222;Beteiligen sich Homosexuelle etwa an der Aufzucht der Kinder von Verwandten, dann fördern sie indirekt auch die Verbreitung des eigenen Erbguts.&#8220;</p>
<p><strong>“Homosexualität ist Sünde.”</strong></p>
<p>Auch wenn die katholische Kirche uns das weismachen will &#8211;  ob man Homosexualität als Sünde betrachtet, ist eine Frage der Interpretation von <a title="Religious Tolerance: A very brief glance at major passages that appear to discuss homosexuality" href="http://www.religioustolerance.org/homglance.htm">nur wenigen Bibelstellen</a>. Dazu muss man wissen, dass zu der Zeit, in der die Bibel geschrieben wurde, unser heutiges Konzept von Homosexualität nicht existierte: eine liebevolle(!) Beziehung(!) zweier erwachsener(!) Menschen. Nimmt man die Bibelstellen <a title="Zwischenraum: Hammerverse - Was sagt die Bibel zu Homosexualität?" href="http://www.zwischenraum.net/2007-06-08.htm">genauer unter die Lupe</a>, so stellt man fest, dass dort die Rede von Vergewaltigung, Pädophilie und heidnischen Ritualen ist &#8211; aber nicht von einer homosexuellen Beziehung im heutigen Sinne.</p>
<p><strong>&#8222;Homosexualität ist nicht normal.&#8220;</strong></p>
<p>Ja, Homosexuelle sind in der Tat eine Minderheit. Genauso geht es Linkshändern und Rothaarigen. All diese Personengruppen sind eben <em>anders</em> als die Mehrheit. Früher wurden Linkshänder &#8222;geheilt&#8220; indem sie auf die Benutzung der rechten Hand umerzogen wurden. Inzwischen weiß man, dass diese Behandlung bei den Betroffenen zu psychischen Problemen, schlechteren Schulleistungen, Gedächtnis- oder Sprachstörungen geführt hat. Und warum wurde diese &#8222;Umerziehung&#8220; überhaupt versucht? Nur weil Linkshändigkeit nicht die gesellschaftliche Norm war. Genauso geht es uns heute mit der sexuellen Orientierung&#8230;</p>
<p><strong>&#8222;Aber ich will meine / mein Kind soll seine Homosexualität trotzdem loswerden!&#8220;</strong></p>
<p>Warum? Liegt das vielleicht daran, dass Homosexualität im konkreten sozialen Umfeld (Familie, Freunde, Kirchengemeinde, Dorfgemeinschaft) nicht akzeptiert wird? Man sollte sich klarmachen, dass in diesem Fall das Problem nicht beim Homosexuellen zu suchen ist, sondern beim homophoben Umfeld. Die naheliegenden Lösung dieses Problems wäre entweder die Konfrontation mit dem Umfeld und die Bekämpfung der Homophobie, oder der Wechsel des Umfelds, zum Beispiel durch einen Wohnsitzwechsel. Auch wenn ein Outing den Verlust von Freundschaften zur Folge hat: Freunde, die einen Menschen nicht mit allen seinen Eigenarten (insbesondere der sexuellen Orientierung) akzeptieren, sind keine Freunde. Wenn Eltern mit der Homosexualität des Kindes ein Problem haben, hilft vielleicht die Elternbroschüre <a title="Sozialnetz Hessen: Da fiel ich aus allen Wolken - Neue Broschüre für Eltern homosexueller Kinder" href="http://projekte.sozialnetz.de/homosexualitaet/news/elternbroschuere.html">&#8222;Da fiel ich aus allen Wolken&#8220;</a> des hessischen Sozialministeriums.</p>
<p><strong>&#8222;Ich aber unbedingt heterosexuell werden! Wer kann mir helfen?&#8220;</strong></p>
<p>Wer jetzt immer noch den Wunsch hat, seine/ihre sexuelle Ausrichtung zu verändern, dem kann man nur raten sich an einen der vom LSVD gelisteten <a title="LSVD: Liste von Therapeutinnen und Therapeuten" href="http://www.lsvd.de/link/therap_liste.php">Therapeuten</a> zu wenden, die alle angeben, sich den Problemen von Lesben und Schwulen vorurteilsfrei zu widmen. Wer allerdings hofft, dass diese tatsächlich die sexuelle Ausrichtung verändern können, der wird enttäuscht werden: Führende Psychologen sind der Ansicht, dass sogenannte <a title="Wikipedia: Konversionstherapie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Konversionstherapie">reparative Therapien</a> nicht nur nicht zum Erfolg führen, sondern potentiell schädigende Wirkung für die Therapierten haben. In einer <a title="BMC Psychiatry: The response of mental health professionals to clients seeking help to change or redirect same-sex sexual orientation" href="http://www.biomedcentral.com/1471-244X/9/11">Studie zum Verhalten von Psychologen</a> gaben nur 4% der Therapeuten an, sie würden auf Nachfrage versuchen, die sexuelle Ausrichtung eines Patienten zu ändern. Ziel einer sogenannten <a title="Wikipedia: Gay Affirmative Psychotherapy" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gay_Affirmative_Psychotherapy">affirmativen Therapie</a> ist vielmehr, dass der Betroffene seine sexuelle Ausrichtung erforscht, akzeptiert, und in sein Leben integriert.</p>
<p><strong>&#8222;Aber ich habe gehört, neuste wissenschaftliche Erkenntnisse behaupten, dass eine Heilung möglich ist.&#8220;</strong></p>
<p>Vertreter der sogenannten Ex-Gay-Bewegung behaupten, sie könnten helfen, eine vorhandene homosexuelle in eine heterosexuelle Orientierung zu ändern. Wer psychisch halbwegs gesund bleiben will, sollte sich von derartigen &#8222;Behandlungen&#8220; unbedingt fernhalten! Unter <a title="Beyong ExGay: Ex-Gay Harm - Let Me Count the Ways" href="http://www.beyondexgay.com/article/harm1">beyondexgay.com</a> wird sehr gut zusammengestellt, welchen Schaden solche &#8222;Therapien&#8220;  anrichten: Viele Patienten haben nach jahrelanger Behandlung zwar nicht ihre Homosexualität, dafür aber ihre geistige Gesundheit, ihre Freunde, ihren Partner, ihren Glauben, ihren Job und jede Menge Geld verloren. Grund genug, um <a title="ExGay-Observer: Englischer Therapietester gründet Task Force gegen Exgay-Bewegung" href="http://exgay-observer.blogspot.com/2010/02/englischer-therapietester-grundet-task.html">aktiv gegen Psychologen vorzugehen</a>, die mit solch &#8222;wertlosen Therapien Menschenleben zerstören&#8220;. </p>
<p>Diese Gruppen berufen sich oft auf <a title="Zwischenraum: Spitzerstudie, Amsterdam-Studie, etc. - was steht dort wirklich (nicht)?" href="http://www.zwischenraum.net/wirklich_spitzer.htm">wissenschaftliche Studien</a>, deren Aussagen dann jedoch fehlinterpretiert werden, wie zum Beispiel:</p>
<blockquote><p>Die neue &#8222;Spitzer-Studie&#8220; [...], an der 200 hochmotivierte Personen mit dem Wunsch nach Veränderung teilnahmen, zeigt: Vor der therapeutischen Begleitung sehnten sich 78% (Männer) bzw. 81% (Frauen) erotisch-sexuell nach einem Menschen gleichen Geschlechts, nach der Therapie waren dies nur noch 8% [...] bzw. 4%&#8220;.</p></blockquote>
<p>Die zitierte Studie befasst sich jedoch in Wirklichkeit nicht mit allen Personen, die eine solche Therapie versucht haben, sondern nur solche &#8222;die beanspruchen, ihre sexuelle Orientierung von homosexuell nach heterosexuell geändert zu haben&#8220; &#8211; also denen, bei denen die Therapie nach eigenen Angaben erfolgreich war. Es konnten in den ganzen USA gerade einmal 200 &#8222;Geheilte&#8220; gefunden werden &#8211; diejenigen, bei denen eine Therapie nicht erfolgreich war, wurden in der Studie überhaupt nicht erwähnt.</p>
<p>Es werden auch gerne <a title="Zwischenraum: Grotesk - Ex-Gay-Literatur und die Wissenschaftler, auf die sie sich beruft" href="http://www.zwischenraum.net/grotesk.htm">international anerkannte Organisationen zitiert</a><br />
und dabei die Aussagen verdreht. So wird beispielsweise eine Aussage des Alfred Adler Instituts</p>
<blockquote><p>wenn ein Klient den Wunsch äußert, seine sexuelle Orientierung zu ändern, dann dient uns diese Äußerung als Leitlinie für den weiteren [...] therapeutischen Prozeß.</p></blockquote>
<p>dahingehend interpretiert, dass der &#8222;weitere therapeutische Prozeß&#8220; eine Änderung der sexuellen Orientierung zum Ziel habe &#8211; dem widerspricht das zitierte Institut entschieden:</p>
<blockquote><p>&#8222;Leider hat [...] nur zwei Sätze zitiert, nicht unseren ganzen Brief [...] Dann würde deutlich herauskommen, dass wir gerade keine grundsätzliche Therapiebedürftigkeit annehmen&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>&#8222;Ich glaube das alles nicht.&#8220;</strong></p>
<p>Vielleicht erscheint ja dieser sehr gute und ausführliche <a title="SZ-Magazin: Natürlich schwul" href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/1731/1/1">Artikel im Magazin der Süddeutschen Zeitung</a> glaubwürdiger. Und unter <a title="Mission: Aufklärung - Netzwerk gegen religiös begründete Diskriminierung" href="http://www.mission-aufklaerung.de/stellungnahmen.html">mission-aufklaerung.de</a> findet man außerdem eine Reihe von Gutachten und Stellungnahmen zum Thema &#8222;Umpolung&#8220;.</p>
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