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	<title>Queerbeet &#187; Kirche</title>
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	<description>Die Hochschulgruppe für Schwule, Lesben, Bi-, Trans- und Intersexuelle in Karlsruhe</description>
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		<title>Diskussionsabend &#8222;Homosexualität in der Bibel&#8220;</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 15:09:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fenchurch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8222;Homosexualität ist Sünde&#8220; &#8211; habt ihr diesen Spruch schonmal gehört? Wie kann man damit umgehen, wenn jemand so etwas sagt? Es lohnt sich, sich dazu etwas in der Bibel auszukennen und genau zu wissen, was darin über Homosexualität steht &#8211; und was nicht. Gemeinsam mit der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) und Norbert Wölfle vom Homosexuellenpastoral Freiburg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Homosexualität ist Sünde&#8220; &#8211; habt ihr diesen Spruch schonmal gehört? Wie kann man damit umgehen, wenn jemand so etwas sagt? Es lohnt sich, sich dazu etwas in der Bibel auszukennen und genau zu wissen, was darin über Homosexualität steht &#8211; und was nicht.</p>
<div id="attachment_1386" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://queerbeet.org/2010/07/02/diskussionsabend-homosexualitaet-in-der-bibel/publikum2/" rel="attachment wp-att-1386"><img src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/07/publikum2-150x150.jpg" alt="über 40 Besucher beim Bibelabend" title="Viele Besucher" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-1386" /></a><p class="wp-caption-text">über 40 Besucher beim Bibelabend</p></div>
<p>Gemeinsam mit der <a title="KHG Karlsruhe" href="http://khg-karlsruhe.de/">Katholischen Hochschulgemeinde (KHG)</a> und Norbert Wölfle vom <a title="Homosexuellenpastoral der Erzdiözese Freiburg" href="http://erzbistum-freiburg.de/html/homosexuellenpastoral.html">Homosexuellenpastoral Freiburg</a> haben wir bei einem Diskussionsabend am 1. Juli <a title="Unser Bibelstellen-Handout als pdf" href='http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/07/Bibelstellen_Handout.pdf'>Bibelstellen</a> genauer unter die Lupe genommen, die Homosexuelle betreffen (könnten). Neben Mitgliedern der Queerbeet und der KHG waren auch viele Mitglieder der <a title="SMD (Studenten Mission Deutschland) Karlsruhe" href="http://www.smd-karlsruhe.de/">SMD</a>, sowie Besucher des <a title="Queer-Gottesdienst in Karlsruhe" href="http://queergottesdienst-ka.de/">Queer-Gottesdienstes</a> dabei. Besonders haben wir uns darüber gefreut, dass auch <a title="Wikipedia: Manfred Bruns" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_Bruns">Manfred Bruns</a> vom <a title="Lesben- und Schwulenverband in Deutschland" href="http://www.lsvd.de/">LSVD</a> mit dabei war und uns aus seinem reichen Erfahrungsschatz wertvolle Diskussionsbeiträge liefern konnte. </p>
<p>Zunächst führte Herr Wölfle in das Thema ein, und stellte mit einem <a title="Den Menschen sehen - Seelsorge für homosexuelle Männer und Frauen" href="http://www2.erzbistum-freiburg.de/fileadmin/gemeinsam/erwachsene/flyer-homosexuellenpatoral.pdf">Flyer</a> kurz die Arbeit des Homosexuellenpastorals vor. Er ging dann näher auf einzelne Bibelstellen ein:</p>
<div id="attachment_1384" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://queerbeet.org/2010/07/02/diskussionsabend-homosexualitaet-in-der-bibel/woelfle/" rel="attachment wp-att-1384"><img src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/07/woelfle-150x150.jpg" alt="Herr Wölfle vom Homosexuellenpastoral" title="Vortrag von Herrn Wölfle" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-1384" /></a><p class="wp-caption-text">Herr Wölfle vom Homosexuellenpastoral</p></div>
<ul>
<li>In den Heiligkeitsgesetzen steht &#8222;Du darfst nicht mit einem Mann schlafen, wie man mit einer Frau schläft&#8220; (<a title="Einheitsübersetzung: Levitikus 18, 22" href="http://alt.bibelwerk.de/bibel/at/mos3018.htm#a21">Lev 18,22</a>), dort finden sich aber auch viele andere Verbote (z.B. &#8222;Ihr sollt euer Kopfhaar nicht rundum abschneiden. Du sollst deinen Bart nicht stutzen.&#8220;, <a title="Einheitsübersetzung: Levitikus 19, 27" href="http://alt.bibelwerk.de/bibel/at/mos3019.htm#a26">Lev 19, 27</a>) die heute nicht mehr ernst genommen werden, weil sie früher hauptsächlich dazu dienten, sich von anderen Religionen abzugrenzen, und Männer deutlich von den ihnen untergeordneten Frauen zu unterscheiden.</li>
<li>In den Paulusbriefen findet man &#8222;Männer trieben mit Männern Unzucht&#8220; (<a title="Einheitsübersetzung: Römer 1, 27" href="http://alt.bibelwerk.de/bibel/nt/roem001.htm#a26">Röm 1, 27</a>). Paulus kannte jedoch nicht unser heutiges Konzept von Homosexualität (als auf Dauer angelegte liebevolle gleichberechtigte Partnerschaft), sondern bezog sich auf den im antiken Griechenland üblichen Verkehr von (heterosexuellen) Männern mit untergeordneten Sklaven oder Jugendlichen.</li>
<li>Die Stadt Sodom (<a title="Einheitsübersetzung: Genesis 19, 4-9" href="http://alt.bibelwerk.de/bibel/at/mos1019.htm#a4">Gen 19, 4-9</a>) wurde nicht zerstört, weil ihre Bewohner homosexuell waren. Viel mehr ging es um eine versuchte Vergewaltigung und eine Verletzung des (damals sehr wichtigen) Gastrechts.</li>
</ul>
<p><span id="more-1383"></span></p>
<div id="attachment_1385" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://queerbeet.org/2010/07/02/diskussionsabend-homosexualitaet-in-der-bibel/publikum1/" rel="attachment wp-att-1385"><img src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/07/publikum1-150x150.jpg" alt="Wasserversorgung" title="Wasserversorgung" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-1385" /></a><p class="wp-caption-text">Wasser für die durstigen Gäste</p></div>
<p>Nachdem wir diese und noch weitere Bibelstellen auch noch einmal gemeinsam laut gelesen hatten, begann eine interessante Diskussion mit den über 40 Teilnehmern. Die Arbeitsgruppe <a title="Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK) e.V." href="http://www.huk.org/">Homosexuelle und Kirche</a> hatte zusätzlich  Faltblätter mit <a title="Es ist nicht gut, dass der Mensch alleine sei - Was die Bibel homosexuellen Christen mit auf den Weg gibt" href="http://www.huk.org/allgem/faltblatt-positive-bibelstellen.pdf">weiteren Bibelstellen für homosexuelle Christen</a> sowie einer kritischen Auseinandersetzung mit <a title="Unsere Hoffnung heißt Gerechtigkeit - Lesben und Schwule unter Benedikt XVI." href="http://huk.org/aktuell/benedikt_flyer.pdf">Äußerungen von Papst Benedikt XVI</a> mitgebracht. Wir lösten uns schnell von den Bibelstellen und diskutierten noch lange über die Akzeptanz von Homosexuellen in christlichen Gemeinden und in der katholischen Kirche. </p>
<p>Der Abend hat sicherlich für viele interessante Impulse zum Thema Homosexualität und Christ sein gegeben. Wir danken Herrn Wölfle und der KHG für die gute Zusammenarbeit, sowie allen Teilnehmern für die positive Diskussionsatmosphäre. </p>
<p>Weitere Infos zum Thema:</p>
<ul>
<li>bei der schon erwähnten Arbeitsgruppe <a title="HUK: Homosexuelle und Kirche" href="http://huk.org/allgem/index.htm">Homosexuelle und Kirche</a></li>
<li><a title="Zwischenraum" href="http://www.zwischenraum.net/themenframe.htm">zwischenraum.net</a> wurde auch bei der Diskussion erwähnt </li>
<li><a title="religioustolerance.org" href="http://www.religioustolerance.org/hom_bibl.htm">religioustolerance.org: What the bible says <em>and means</em> about homosexuality</a> stellt verschiedene Interpretationen wertungsfrei gegenüber</li>
<li><a title="Lesbische und Schwule Basiskirche Basel" href="http://www.lsbk.ch/religion/bibel_themen.asp">lsbk.ch: Homosexualität in der Bibel</a> </li>
<li><a title="Soulforce" href="http://www.soulforce.org/article/homosexuality-bible-gay-christian">soulforce.org: What the Bible Says &#8211; And Doesn&#8217;t Say &#8211; About Homosexuality</a> </li>
</ul>
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		<title>Des Lästerers Fegefeuer</title>
		<link>http://queerbeet.org/2010/06/16/des-laesterers-fegefeuer/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 09:27:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mark</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>

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		<description><![CDATA[Mixa, Rücktritt, Sünde, Missbrauch, Christentum, Menschlichkeit, Gott und die Ewigkeit]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Er fühlt sich verkauft und verraten! Das Sinnbild des katholischen Konservatismus, der einstige Gralshüter der kirchlichen Moralvorstellungen sieht sich wie durch ein &#8222;Fegefeuer&#8220; gegangen. <a title="Spiegel über Mixas Rücktritt" href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,700949,00.html">Der Spiegel berichtet jüngst über die neuen Leiden des Walter Mixa.</a> Man habe ihm seine Resignation vorgesetzt, ihn zum Rücktritt gezwungen. Alles sei ein abgekartetes Spiel gewesen, so erscheint es, wenn man diesen Artikel liest.</p>
<p>Sei&#8217;s drum, wenn es um Vorwürfe sexuellen Missbrauchs geht. (Diese sind nicht bewiesen.) Wichtig ist dem zurückgetretenen Bischof vor allem klarzustellen, dass die Prügelstrafe seinerzeit akzeptiert und sogar legal war.<span id="more-1373"></span></p>
<p>Nun, verstanden hat er nichts: Es geht nicht darum, was legal, es geht nicht darum, was akzeptiert war. Er, Bischof Mixa selbst, hat sich allzu häufig als moralische Instanz über Menschen erhoben, hat gerade auch Homosexuellen das Leben schwer gemacht. Er hat dabei auch gerne ignoriert, was mittlerweile gesellschaftlich akzeptiert &#8230; und hoffentlich auch bald in Gänze rechtlich festgeschrieben &#8230; ist: dass Schwule und Lesben die gleichen Rechte haben müssen wie Heterosexuelle, ja dass Schwule und Lesben (bis auf ein kleines Detail) genauso <strong>sind</strong> wie Heterosexuelle.</p>
<p>Was &#8222;modern&#8220; ist, also nicht dem traditionellen Familienbegriff entspricht, ist für ihn wohl einfach nur &#8222;eine gesellschaftliche Fehlentwicklung&#8220; vor der man (insbesondere die CSU) nicht kapitulieren darf. (<a title="Spiegel über Neuausrichtung der Union" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,443788,00.html">Spiegel berichtete in anderem Zusammenhang darüber</a>.) Und wenn sich schon mal die Gelegenheit bietet, wird gleich die gesamte sexuelle Revolution zum ursächlichen <a title="Sexuelle Revolution schuld an Übergriffen in katholischer Kirche" href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,678203,00.html">Grund für Übergriffe in der katholischen Kirche</a> hochstilisiert.</p>
<p>Kurz: Er ist einer unserer liebsten Hassobjekte, dieser Mann, der unter dem Deckmantel der &#8222;Christlichkeit&#8220; die Unmenschlichkeit starrer Gesellschaftsregeln zu Grundfesten für die Ewigkeit erklären wollte. Ja nichts ändern an tradierten Idealbildern, egal wieviele Menschen man damit aus der Gemeinschaft ausschließt. Sollen sie sich doch anpassen an das, was &#8222;gute Christen&#8220; tun!</p>
<p>Nun: wenn man dieser Logik folgt, dann ist es also recht, Kinder zu prügeln. Dann erst zu behaupten, man habe es nicht getan, dann doch langsam zugegeben, dass da was war, dann sich aber nicht mehr an die Details zu erinnern (&#8230; wie war das noch: &#8222;Du sollst nicht falsch Zeugnis ablegen wider Deinem Nächsten &#8230;&#8220;?) Es ist also solange recht, wie es nicht eine Gesellschaft gibt, die (obwohl durchzogen von Atheisten, Schwulen und alleinerziehenden Müttern) besser erkannt hat, was faierer, was menschlicher Umgang miteinander bedeutet, als der Augsburger Bischof selbst. Denn für ihn war es ja recht &#8230; weil damals akzeptiert (und legal!), doch heute?</p>
<p>Wenn Gottes Reich die Ewigkeit ist, dann muss das, was damals unrecht war, es auch heute noch sein. Dann muss das, was damals recht war, es auch heute noch sein. Und wenn der Bischof erkannt hat, dass die Gesellschaft sich weiterentwickelt hat &#8230; hin zu der Erkenntnis, dass Kinder prügeln offenbar doch nicht &#8222;recht&#8220; ist &#8230; und dies implizit auch so sieht, dann gibt es nur eine logische Antwort auf die Frage, warum er es damals getan hat: Er hatte eben nicht recht! Und das wirft die Frage auf, inwiefern die katholische Kirche als einzig rechtmäßige Interpretatorin der göttlichen Lehre ihren gerechtfertigten Platz hat.</p>
<p>Das Christentum brach einst auf, um überalterte Traditionen zu brechen und einen Weg zu ebenen, der hin zu mehr Menschlichkeit führte. Doch irgendwo auf dem Weg entwickelte sich eine Organisation &#8222;Kirche&#8220;, die ihrerseits wiederum Traditionen bewahrte und den Weg zu mehr Menschlichkeit durch starre Regeln verstellte. In der Tradition derjenigen, die immer noch an mehr Menschlichkeit glauben &#8230; und sich auch dafür einsetzen &#8230; wurden die kirchlichen Würdenträger schon lange von sozial und liberal denkenden Menschen ersetzt, die auf starre Regeln verzichten können, weil sie den Menschen sehen: seine Gefühle, sein Sein und seine Vielfalt!</p>
<p>Gott, wenn es ihn denn gibt, kann sich die Ewigkeit Zeit nehmen. Und wenn es ihn gibt, dann glaube ich zumindest daran, dass er ein Gott ist, dem die Menschlichkeit als das wichstigste Element seiner Schöpfung gilt. Und diesen Gott braucht es nicht zu interessieren, was die Kirche davon hält. Er wird mit Milde auf diejenigen schauen, die ihre Nächsten solange so sein lassen, wie die nunmal sind, solange sie sich nicht gegen andere Menschen unmenschlich zeigen.</p>
<p>Somit ist es passend, dass Mixa von einem &#8222;Fegefeuer&#8220; spricht, durch das er gehen musste. In seiner Welt hat Gott nämlich das &#8222;Fegefeuer&#8220; für diejenigen erfunden, die sich versündigt haben an ihren Mitmenschen. Und so gesehen ist der Metapher des &#8222;Fegefeuers&#8220; eine Art Eingeständnis, dass er, Bischof Mixa höchstselbst, ein Sünder ist.</p>
<p>Und soll man wirklich auf das hören, was Sünder zum Thema &#8222;Moral&#8220; von sich geben?</p>
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		</item>
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		<title>Kann denn Liebe Sünde sein?</title>
		<link>http://queerbeet.org/2010/06/16/kann-denn-liebe-suende-sein/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 23:08:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fenchurch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ankündigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Queerbeet]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
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		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[KHG]]></category>
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		<description><![CDATA[„Wenn ein Mann bei einem Manne liegt&#8220;&#8230; dann hat er nix zu lachen. Steht in der Bibel. Aber wo? Ist (ausgelebte) Homosexualität wirklich eine Sünde (nach wie vor offizieller Standpunkt der katholischen Kirche)? Kann man Christ sein und gleichzeitig homosexuell? Oder ist das Problem eigentlich die (Fehl-)Interpretation einzelner Bibelstellen durch die katholische Kirche oder evangelikale [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://queerbeet.org/wp-content/uploads/2010/06/bibel-klein.png" alt="Bibel" title="Bibel" width="150" height="150" class="alignright size-full wp-image-1371" />„Wenn ein Mann bei einem Manne liegt&#8220;&#8230; dann hat er nix zu lachen. Steht in der Bibel. Aber wo? Ist (ausgelebte) Homosexualität wirklich eine Sünde (nach wie vor offizieller Standpunkt der katholischen Kirche)? Kann man Christ sein und gleichzeitig homosexuell? Oder ist das Problem eigentlich die (Fehl-)Interpretation einzelner Bibelstellen durch die katholische Kirche oder evangelikale Gruppen?</p>
<p><strong>Diskussionsabend &#8222;Homosexualität in der Bibel&#8220; am 1. Juli</strong> </p>
<p>Gemeinsam mit der <a title="KHG Karlsruhe" href="http://khg-karlsruhe.de/">Katholischen Hochschulgemeinde (KHG)</a> und Norbert Wölfle vom <a title="Homosexuellenpastoral der Erzdiözese Freiburg" href="http://erzbistum-freiburg.de/html/homosexuellenpastoral.html">Homosexuellenpastoral Freiburg</a> wollen wir die Bibelstellen genauer unter die Lupe nehmen, die Homosexuelle betreffen (könnten), und deren heutige Relevanz diskutiert werden. </p>
<p><strong>20:00 Uhr, im Haus der KHG, Hirschstr. 103</strong></p>
<p>Diese Veranstaltung ist ganz bewusst für alle offen: Wir freuen uns über heterosexuelle Christen aller Konfessionen (egal wie sie zur Homosexualität stehen) genauso wie über Homosexuelle (auch die, die mit der Bibel nichts anfangen können oder wollen). </p>
<p>Die KHG gehört wie auch die Queerbeet zu den studentischen Gruppen in Karlsruhe. Bisher hatte die KHG nichts mit Schwulen und Lesben zu tun &#8211; genauso wie die Queerbeet nichts mit Religion zu tun hat. Daher kam uns die Idee eines gemeinsamen Diskussionsabends über ein Thema, welches beide Gruppen betrifft &#8211; auch um die jeweils andere Gruppe einmal kennenzulernen und möglicherweise gegenseitige Vorurteile abzubauen. </p>
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		<title>Queerer Jahresrückblick</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 01:30:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fenchurch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein frohes neues Jahr all unseren Blog Lesern! Es ist viel passiert im vergangenen Jahr. Das wichtigste Ereignis 2009 war natürlich die Neugründung der Queerbeet-Hochschulgruppe am 27. Mai. Über unsere ersten sechs Monate wurde an dieser Stelle ja schon berichtet. Aber auch außerhalb der Hochschulgruppe gab es viele Ereignisse in der queeren Welt, die man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein frohes neues Jahr all unseren Blog Lesern!</strong></p>
<p>Es ist viel passiert im vergangenen Jahr. Das wichtigste Ereignis 2009 war natürlich die Neugründung der Queerbeet-Hochschulgruppe am 27. Mai. Über <a title="Queerbeet-Blog: Sechs Monate Queerbeet. Eine Bilanz." href="http://queerbeet.org/2009/11/27/bilanz-sechs-monate-queerbeet/">unsere ersten sechs Monate</a> wurde an dieser Stelle ja schon berichtet.</p>
<p>Aber auch außerhalb der Hochschulgruppe gab es viele Ereignisse in der queeren Welt, die man in den täglichen (Hetero-)Nachrichten meist vergeblich sucht. Für alle, die nicht regelmäßig die queeren Nachrichten verfolgen (z.B. beim <a title="Pressespiegel des LSVD" href="http://www.lsvd.de/7.0.html">Pressespiegel des LSVD</a>) hier mal eine <span style="text-decoration: line-through;">kurze</span> Zusammenfassung, was im Jahr 2009 in der schwul-lesbisch-bi-trans-Welt so los war.</p>
<p><span id="more-1146"></span></p>
<p><strong>Deutschland:</strong></p>
<p>In Berlin ist &#8222;gayfriendly&#8220; nicht mehr optional: Nachdem der Betreiber einer Eisdiele angeblich schwule und lesbische Gäste beleidigt hatte, haben etwa 2000 Schwule und Lesben <a title="Queer.de: Protest gegen Dolce Freddo" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=10390">dagegen protestiert</a> &#8211; direkt vor seiner Tür. Ähnliches Szenario <a title="Queer.de: Demo gegen gewaltsamen Übergriff in Berlin Kreuzberg" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=10621">vor einem Falafel-Restaurant</a>: der Betreiber hatte angeblich zwei Schwule mit einer Eisenstange angegriffen. Das kann im neueröffneten <a title="Queer.de: Homo-Herberge mit Heten und Gleitgel" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=10147">Hotel der schwulen Kette &#8222;Axel&#8220;</a> (natürlich heterofriendly) nicht passieren. Ebenfalls in Berlin konnte der geplante Auftritt des homophoben jamaikanischen Reggae-Sängers Sizzla <a title="Queer.de: Sizzla-Konzert gleich zweimal abgesagt" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=11435">verhindert werden</a> &#8211; hier demonstrierten etwa 500 Menschen. Auftritte in <a title="Queer.de: Wuppertal vereint gegen Sizzla" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=11432">anderen deutschen Städten</a> fanden jedoch trotz Protesten statt.</p>
<p>Ein <a title="Queer.de: Protest gegen Homo-Heiler" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=10454">Psychologen-Kongress</a> in Marburg hat im Vorfeld massive Proteste ausgelöst, weil dort auch zwei Referenten auftreten sollten, die die &#8222;Umpolung&#8220; von Homosexuellen propagieren. Als Reaktion auf die Proteste entstand auf der Gegenseite die sogenannte <a title="Wikipedia: Marbuger Erklärung 2009" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marburger_Erkl%C3%A4rung_(2009)">Marburger Erklärung</a> <em>&#8222;Für Freiheit und Selbstbestimmung &#8211; gegen totalitäre Bestrebungen der Lesben- und Schwulenverbände&#8220;, </em>in welcher gefordert wird, die Forschung und den Diskurs über sowie die Durchführung von Umpolungs-Therapien zuzulassen. Nach dem Kongress wurde heftig gegen eine der Unterzeichnerinnen &#8211; die Philosophie-Professorin Edith Düsing &#8211; <a title="Queer.de: Protest gegen homophobe Professorin" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=11509">protestiert</a>. Einen weiteren Bericht dazu gibt es beim <a title="Kölner Stadt-Anzeiger: Küsse im Hörsaal" href="http://www.ksta.de/html/artikel/1260194903824.shtml">Kölner Stadt-Anzeiger</a>.</p>
<p><strong>Politik:</strong></p>
<p>Das Bundesverfassungsgericht hat in einem <a title="Queerbeet.org: BVG-Urteil - Ungleichbehandlung verfassungswidrig" href="http://queerbeet.org/2009/10/24/bvg-urteil-ungleichbehandlung-verfassungswidrig/">Urteil</a> festgehalten, dass Ungleichbehandlungen von Ehe und Lebenspartnerschaft grundsätzlich nicht verfassungsgemäß sind und insbesondere nicht allein durch den Verweis auf den besonderen Schutz der Ehe gerechtfertigt werden können. Viele Bundesländer haben daraufhin angekündigt, ihr Landesrecht entsprechend anzupassen.</p>
<p>Eine Initiative, den Artikel drei des Grundgesetzes um ein Diskriminierungsverbot aufgrund der sexuellen Identität zu erweitern, wurde leider im Bundesrat <a title="Queerbeet.org: Bundesrat lehnt Änderung von Artikel 3 GG ab" href="http://queerbeet.org/2009/12/03/bundesrat-gegen-aenderung-von-artikel-3-grundgesetz/">abgelehnt</a>. Dennoch ist dieser Diskriminierungsschutz durch die im Dezember in Kraft getretene <a title="Queer.de: EU-Grundrechtecharta in Kraft" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=11467">EU-Grundrechtecharta</a> ebenfalls abgedeckt.</p>
<p>Eine vom Justizministerium in Auftrag gegebene <a title="Queer.de: &quot;Zypries-Studie: Homo-Recht auf Adoption gut für Kinder&quot;" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=10798">Studie</a> zeigt, dass Kinder in Regenbogenfamilien keine Nachteile haben. Übrigens: das Wort &#8222;Regenbogenfamilie&#8220; findet man jetzt auch im <a title="Queer.de: &quot;Regenbogenfamilie&quot; in Duden aufgenommen" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=10788">Duden</a>. Auf ein allgemeines <a title="Queerbeet.org: Volles Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare? Nicht mit der CDU!" href="http://queerbeet.org/2009/07/29/cdu-gegen-volles-adoptionsrecht-fuer-homosexuelle-paare/">Adoptionsrecht</a> werden wir aber wohl trotzdem noch warten müssen.</p>
<p>Island hat nun eine <a title="L-Talk: Jóhanna Sigurdardóttir und die armen Medien" href="http://www.l-talk.de/gesellschaften/johanna-sigurdardottir-und-die-armen-medien.html">lesbische Premierministerin</a>, Deutschland einen schwulen Außenminister und Vizekanzler. Von den 622 neuen Bundestagsabgeordneten sind übrigens immerhin <a title="Queer.de: Schwule stürmen den Bundestag" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=11112">zehn offen schwul oder lesbisch</a>. Leider ist auch der CSU-Politiker Norbert Geis wieder mit dabei &#8211; einer der <a title="Queer.de: Fossil Norbert Geis lästert bei Maischberger" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=11314">lautstärksten Homo-Gegner</a>.</p>
<p><strong>Ausland:</strong></p>
<p>Im <a title="Queer.de: Iran verurteilt drei Minderjährige wegen Vorwurfs der Homosexualität zum Tode" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=11339">Iran</a> wurden drei Minderjährige wegen Homosexualität zum Tode verurteilt, auch aus dem <a title="Queer.de: Irak exekutiert Schwule" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=10202">Irak</a> gab es Berichte von Exekutionen. Im <a title="Queer.de: Langjährige Haftstrafen für neun schwule HIV-Aktivisten im Senegal" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=9832">Senegal</a> wurden Schwule zu acht Jahren Haft verurteilt, in <a title="Queer.de: 67 Personen bei Homo-Party in Riad verhaftet" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=10628">Saudi-Arabien</a> wurden 67 Philippiner bei einer Schwulenparty verhaftet &#8211; ihnen drohen Peitschenhiebe und Haftstrafen &#8211; und das nur wegen &#8222;Zurschaustellung von Homosexualität&#8220; &#8211; auf homosexuelle Handlungen steht dort die Todesstrafe. Diese wurde auch für <a title="Queer.de: &quot;Uganda: Lebenslang statt Todesstrafe?&quot;" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=11572">Uganda</a> angekündigt nach heftigen internationalen Protesten rudert die dortige Regierung jedoch wieder zurück &#8211; jetzt sind &#8222;nur&#8220; noch lebenslange Haftstrafen im Gespräch. In der <a title="Queer.de: Provinz in Indonesien beschließt Auspeitschung von Schwulen" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=11040">indonesischen Provinz Aceh</a> werden Schwule künftig mit Auspeitschung und Gefängnis bestraft &#8211; während Homosexualität im übrigen Indonesien legal bleibt. Ebenso in <a title="Queer.de: Senat in Burundi verhindert Homo-Verbot" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=10022">Burundi</a>, wo der Senat in letzter Sekunde ein Homo-Verbot verhindert hat. In <a title="Queer.de: &quot;Litauen: Thema Homosexualität in Schulen tabu&quot;" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=10601">Litauen</a> wurde ein Gesetz beschlossen, welches die Erwähnung des Themas &#8222;Homosexualität&#8220; in Schulen verbieten soll &#8211; dieses wurde jedoch vom Präsidenten <a title="Queer.de: &quot;Litauen: Präsident stoppt homophobes Gesetz&quot;" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=10659">nicht unterzeichnet</a>. In <a title="Queer.de: Indien legalisiert Homosexualität" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=10688">Indien</a> wurde ein 150 Jahre altes Gesetz zum Verbot von Homosexualität aufgehoben.</p>
<p>Während dem &#8222;Eurovision Song Contest&#8220; in <a title="Queer.de: Polizei stoppt schwulen Protest, Aktivisten verhaftet" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=10431">Moskau</a> wurde eine geplante Demonstration von Schwulen und Lesben gewaltsam aufgelöst, die Demonstranten verhaftet. Auch in der <a title="Queer.de: CSD durch Polizei aufgelöst" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=10693">Dominikanischen Republik</a> wurde ein CSD aufgelöst, in <a title="Queer.de: CSD nach Gewaltdrohungen abgesagt" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=11065">Belgrad</a> nach Gewaltdrohungen abgesagt.</p>
<p>Bei einem Angriff auf ein schwul-lesbisches Jugendzentrum in <a title="Queer.de: Bewaffneter tötet 2 Menschen bei Coming-out-Treff in Tel-Aviv" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=10837">Tel-Aviv</a> wurden ein 16-jähriges Mädchen und ein 26-jähriger Gruppenleiter getötet, 15 weitere Besucher des Coming-Out-Treffs wurden verletzt. Die Tat erregte internationales Aufsehen, es kam weltweit zu Solidaritätsbekundungen mit den Opfern.</p>
<p>In der Türkei wurde das drohende Verbot der Gruppe <a title="Queer.de: Verbot von Homo-Gruppe &quot;Lambda Istanbul&quot; abgewendet" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=10352">Lambda-Istanbul</a> verhindert. Das &#8222;Werben für Homosexualität&#8220; ist der Gruppe jedoch nach wie vor untersagt. Außerdem begann der <a title="Bericht auf Queer.de" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=11008">Ehrenmord-Prozess</a> gegen den Vater des 26-jährigen Ahmet Yildiz, der im Juli 2008 in Istanbul auf offener Straße erschossen wurde.</p>
<p>In <a title="Queer.de: Mexiko-Stadt öffnet die Ehe" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=11566">Mexiko-Stadt</a> wurde die Ehe für Homosexuelle geöffnet, in <a title="Queer.de: Erste Homo-Ehe in Südamerika" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=11579">Argentinien</a> hat das erste schwule Paar geheiratet, in  <a title="Queer.de: Uruguay beschließt Homo-Adoption" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=11019">Uruguay</a> dürfen Schwule und Lesben von jetzt an Kinder adoptieren, in <a title="Queer.de: Oberstes Gericht in Kolumbien verordnet gleiche Rechte" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=9936">Kolumbien</a> haben Homo-Paare nun zumindest die gleichen Rechte wie (nicht verheiratete) Hetero-Paare. Auch in <a title="Queer.de: Schweden öffnet die Ehe" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=10214">Schweden</a>, <a title="Queer.de: US-Bundesstaat Iowa öffnet Ehe" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=10225">Iowa</a>, <a title="Queer.de: Auch Vermont öffnet die Ehe" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=10238">Vermont</a> und  <a title="New Hampshire öffnet Ehe" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=10524">New-Hampshire</a> kann jetzt geheiratet werden, in <a title="Queer.de: Doch keine Homo-Ehe in New York" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=11472">New York </a>wurde die Öffnung der Ehe allerdings verhindert. <a title="Queer.de: Ehe-Öffnung in Portugal voraussichtlich im April" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=11551">Portugal</a> plant ebenfalls die Eheöffnung, in <a title="Queer.de: Washington führt Eingetragene Partnerschaften ein" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=10279">Washington</a>, <a title="Queer.de: Regierung in Irland beschließt Partnerschaftsgesetz" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=10680">Irland</a> und <a title="Queer.de: &quot;Österreich: Homo-Ehe wird Gesetz&quot;" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=11388">Österreich</a> wurden eingetragene Partnerschaften eingeführt, und <a title="Queer.de: &quot;Lichtenstein: Homo-Ehe kommt nächstes Jahr&quot;" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=11547">Liechtenstein</a> plant dies für dieses Jahr.</p>
<p><strong>Sport:</strong></p>
<p>Kurz vor Weihnachten hat sich <a title="Queer.de: Coming-out für britischen Rugby-Star" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=11558">Gareth Thomas</a> als schwul geoutet und ist damit der einzige noch aktive offen schwule Rugby-Profi. Erfreulicherweise war das Echo auf sein Outing bisher durchweg positiv. Natürlich ist er <a title="Artikel bei NZ Herald" href="http://www.nzherald.co.nz/rugby/news/article.cfm?c_id=80&amp;objectid=10616803">nicht der erste</a> offen homosexuelle Profisportler. Aber insbesondere in den Sportarten Rugby, Fußball und Football werden Outings von noch aktiven Spielern noch mit Spannung erwartet. Trotzdem ist ein Outing eines Profi-Fußballers laut DFB-Präsident <a title="Welt Online: Warum homosexuelle Profis Outings ablehnen" href="http://www.welt.de/sport/fussball/article5621512/Warum-homosexuelle-Profis-Outings-ablehnen.html">Theo Zwanziger</a> nach wie vor nicht zu empfehlen. Aber der italienische Nationaltrainer Marcello Lippi ist sowieso der Meinung, dass es <a title="Queer.de: &quot;Italiens Trainer: Keine Schwulen im Profifußball&quot;" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=9846">schwule Profifußballer gar nicht gibt</a>.</p>
<p>Nun soll verstärkt gegen Homophobie in deutschen Stadien vorgegangen werden. So war der VfB-Präsident Erwin Staudt <a title="Queer.de: VfB-Präsident Schirmherr des CSD Stuttgart" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=9885">Schirmherr des Stuttgarter CSD</a>, das DSF strahlte eine Dokumentation über <a title="Schwule im Fußball: &quot;Es widert mich an, über so etwas zu reden&quot; bei Queer.de" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=10416">Homosexualität im Fußball</a> aus, der DFB stellte ein Länderspiel unter das Motto <a title="Queer.de: DFB kämpft gegen Homophobie" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=11199">&#8222;Gegen Homophobie im Fußball&#8220;</a>. Wenig hilfreich ist es dann allerdings, wenn selbst ein Co-Trainer einen Schiedsrichter als <a title="Queer.de: Fußball-Trainer sauer auf &quot;schwulen Schiri&quot;" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=11495">&#8222;schwule Sau&#8220;</a> beschimpft.</p>
<p><strong>Kirche:</strong></p>
<p>Auf dem Kirchentag in Bremen vertrat Alfred Buß, der Präses der evangelischen Kirche von Westfalen, die Meinung, Gottes Liebe gelte allen, unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung. Homosexualität sei weder eine Fehlentwicklung noch eine Krankheit. Dies löste eine <a title="DerWesten: Homosexualität und Kirche - Breite Unterstützung für den Präses" href="http://www.derwesten.de/wr/Breite-Unterstuetzung-fuer-den-Praeses-id2173430.html">größere Diskussion in der westfälischen Landeskirche</a> aus.</p>
<p>Der ultrakonservative Gerhard Maria Wagner sollte in Linz zum Weihbischof ernannt werden, hat nach massiven Protesten aber <a title="Queer.de: Homo-Heiler Wagner gibt auf" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=10008">darauf verzichtet</a>.<br />
<em> </em></p>
<p>Und wie üblich verkünden verschiedene katholische Bischöfe, dass Lesben und Schwule <a title="Bischof Laun: &quot;Homosexuelle Ideologen&quot; denken wie Moslems auf Queer.de" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=9854">geheilt werden sollten</a>, Homo-Ehe und -Adoption <a title="Fuldaer Bischof: Homo-Ehe &quot;abartig&quot; bei Queer.de" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=9940">&#8222;abartig&#8220;</a> sind, und dass Homosexuelle <a title="Queer.de: &quot;Kardinal: Homos kommen nicht in den Himmel&quot;" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=11471">nicht in den Himmel</a> kommen &#8211; aber daran sind wir ja gewöhnt.</p>
<p>Und dann gibt es ja noch die Mormonen: In Utah hat sich im Juli ein schwules Paar auf einem öffentlichen Platz geküsst &#8211; dummerweise hatte die Stadt Utah diesen Platz vorher an die Mormonen verkauft. Der Sicherheitsdienst der Mormonen war sofort zur Stelle, führte die beiden Küssenden ab, rief die Polizei und erstattete Anzeige. Aus Protest dagegen wurden in etwa 50 amerikanischen Städten <a title="Spiegel Online: Homosexuelle gegen Mormonen - Kirchen-Kampf mit Küsschen" href="http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,643069,00.html">Kiss-Ins</a> organisiert: es trafen sich zwischen 20 und 100 Schwule und Lesben, um sich auf öffentlichen Plätzen demonstrativ zu küssen.</p>
<p><strong>Ein etwas ausführlicherer Jahresrückblick </strong>findet sich bei queer.de:</p>
<ul>
<li><a title="Der Queer.de-Jahresrückblick: Januar bis März" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=11576">Januar bis März</a></li>
<li><a title="Der Queer.de-Jahresrückblick: April bis Juni" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=11577">April bis Juni</a></li>
<li><a title="Der Queer.de-Jahresrückblick: Juli bis September" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=11585">Juli bis September</a></li>
<li><a title="Der Queer.de-Jahresrückblick: Oktober bis Dezember" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=11587">Oktober bis Dezember</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Homosexualität in der Bibel</title>
		<link>http://queerbeet.org/2009/08/11/homosexualitat-in-der-bibel/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 13:52:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fenchurch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[queer]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Artikel &#8222;Volles Adoptionsrecht für homosexuelle Paare? Nicht mit der CDU!&#8220; endete mit der Aussage, die CDU sei &#8222;zumindest für Schwule und Lesben unwählbar&#8220;. Hier Svetlas Kommentar dazu: A propos unwählbar… tschuldigung ich bin grad sehr amüsiert, der Artikel ist ohne Frage super und auch deine Haltung finde ich richtig: selbstverständlich schneidet sich ein Homosexueller [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Artikel <a href="http://queerbeet.org/2009/07/29/cdu-gegen-volles-adoptionsrecht-fuer-homosexuelle-paare/">&#8222;Volles Adoptionsrecht für homosexuelle Paare? Nicht mit der CDU!&#8220;</a> endete mit der Aussage, die CDU sei &#8222;zumindest für Schwule und Lesben unwählbar&#8220;. Hier Svetlas Kommentar dazu:</em></p>
<p>A propos unwählbar… tschuldigung ich bin grad sehr amüsiert, der Artikel ist ohne Frage super und auch deine Haltung finde ich richtig: selbstverständlich schneidet sich ein Homosexueller ins eigene Fleisch, wenn er schwarz wählt (sprechen ja schon für Heteros mehr als genug gute Gründe gegen diese Partei).<br />
Nur sind unter uns doch auch genug, die sich trotz genau gleicher Argumentation für Kirche aussprechen… wäre am besten ein eigenes Thema geworden, aber ich find deinen Artikel nen guten Übergang, außerdem bin ich grad zu bequem um einen unter den abertausenden artikeln in denen uns Christen verwünschen, genauer gesagt den Tot an den Hals wünschen, zufällig auszusuchen.<br />
Gibt es eigentlich noch eine Stelle in der Bibel, die sich an unsereins richtet, außer… ach was soll’s ich find grad ein paar belustigende, obwohl wenn man bedenkt, dass viel sie ernst nehmen wohl besser gesagt beängstigende…</p>
<p><span id="more-725"></span>Gen. 19,4-13<br />
Lot, der in Sodom wohnt, bekommt Besuch von zwei Boten Gottes (Engeln), die er gastlich bei sich aufnimmt:<br />
Sie hatten sich noch nicht zur Ruhe begeben, als schon die Männer der Stadt, jung und alt, das ganze Volk bis auf den letzten Mann, das Haus umringten. Sie riefen Lot und sagten zu ihm: “Wo sind die Männer, die heute abend zu dir gekommen sind? Bringt sie zu uns heraus, damit wir sie erkennen (d.h. sexuellen Verkehr mit ihnen haben)!” Da ging Lot zu ihnen hinaus vor den Eingang, während er die Tür hinter sich schloß und sprach: “Meine Brüder, begeht doch nicht einen solchen Frevel! Da habe ich noch zwei Töchter, die noch keinen Mann erkannt haben. Diese will ich zu euch herausbringen, und tut mit ihnen was euch beliebt. Diesen Männern aber dürft ihr nichts tun; denn sie haben sich unter den Schatten meines Daches begeben.”</p>
<p>… und was war die sinnige Lektion der Geschicht: die Männer wollen andere nötigen und Frauen sind wertlos… blabla ungeheurer Mist… also lasst uns alle gemeinsam ein fröhliches verblendendes Weihnachtslied singen!</p>
<p>Leviticus 18, 22:<br />
Du darfst mit einem Manne keinen geschlechtlichen Umgang haben wie mit einer Frau; es wäre ein Greuel.<br />
Leviticus 20, 13:<br />
Wenn ein Mann sich mit einem anderen Mann wie mit einer Frau vergeht, haben beide Schändliches begangen. Sie sollen mit dem Tode bestraft werden; es lastet Blutschuld auf ihnen.<br />
… ist ziemlich unmissverständlich, oder?… da kriegt man nochmal so richtig Lust auf Sonntag morgens</p>
<p>Römer 1, 18-27:<br />
Deshalb überließ sie Gott den schimpflichsten Leidenschaften. Ihre Frauen vertauschten den natürlichen Geschlechtsverkehr mit dem widernatürlichen. Ebenso gaben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in ihrer Begierde gegeneinander: Männer trieben mit Männern Unzucht und empfingen so den gebührenden Lohn für ihre Verirrung.</p>
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