Archiv-Seite 10

It gets better

09.07. Justin Aaberg (15), 09.09. Billy Lucas (15), 13.09. Cody Barker (17), 22.09. Tyler Clementi (18), 25.09. Harrison Chase Brown (15), 27.09. Seth Walsh (13), 28.09. Asher Brown (13), 29.09. Raymond Chase (19), 30.09. Caleb Nolt (14), 05.10. Zach Harrington (19), 12.10. Aiyisha Hassan (19), 20.10. Felix Sacco (17)

Neun von zehn schwulen oder lesbischen Schülern wurden in der Schule gemobbt. Mehr als 30% von ihnen haben einen Selbstmordversuch hinter sich.

In den letzten Wochen wurden vermehrt Selbstmorde von schwulen und lesbischen Teenagern bekannt – oder solchen die dafür gehalten wurden. Sie wurden gemobbt – in der Schule, der Kirche, zu Hause – und sahen keine Perspektive für ihr weiteres Leben. Um dagegen etwas zu tun, wurden unter dem Motto „It gets better“ mittlerweile mehr als 2,000 Videos unter www.itgetsbetterproject.com veröffentlicht – und bereits über 10 Millionen mal angesehen.

Die wichtige Message in jedem von ihnen: Egal wie schlimm es ist, und wie aussichtlos die Lage auch sein mag: Es wird besser werden. Ihr werdet Leute kennenlernen, die so sind wie ihr, und die euch so lieben, wie ihr seid. Gebt euch selbst die Chance, das zu erleben.

Auch Prominente wie Adam Lambert, Hillary Clinton und Barack Obama haben Videos beigesteuert. Die meisten Videos wurden aber von jungen und älteren Schwulen und Lesben aufgenommen, die erzählen, wie sie selbst Mobbing erlebt, und/oder Selbstmordversuche überlebt haben. Und dass das Leben besser wird!

www.itgetsbetterproject.com – einfach mal ein bisschen stöbern…

Regenbogen-Waffeln für alle

Bunte Waffeln

Bunte Waffeln

„Seid ihr eine Hochschulgruppe, die Waffeln backt?“
Diese Frage wurde uns gestern öfter mal gestellt. Und man hätte wirklich meinen können, Waffeln backen sei unser Spezialgebiet. Immerhin hatten wir fünf Schüsseln mit Teig in Regenbogenfarben an unserem Stand aufgestellt, und der Duft von frisch gebackenen Waffeln lockte die interessierten Besucher direkt an unseren Stand. Was war los?

Alle Jahre wieder, in der O-Phasen-Woche für die neuen Studis an der Uni Karlsruhe, veranstalten die Wiwis eine Hochschulgruppenmesse, bei der sich die verschiedenen Gruppen vorstellen und auf sich aufmerksam machen können. Weiterlesen und Bilder anschauen »

Queer-O-Phase im November 2010

Anders? Oder vielleicht doch ganz normal?

Flyer Queer-O-Phase 2010

Nach der erfolgreichen Queer-Woche im letzten Jahr haben wir beschlossen, auch dieses Mal zum Wintersemester eine queere O-Phase zu veranstalten, damit neue Studis, die noch nicht in der Karlsruher Szene unterwegs waren, einen Überblick über ebensolche bekommen.

Und weil es in Karlsruhe – für eine Stadt dieser (schnuckligen) Größe – durchaus einige interessante Events gibt, ist unsere O-Phase auch gleich über einen ganzen Monat verteilt. Nebenbei gibt das dem Körper die Möglichkeit, zwischen den einzelnen Terminen Alkohol abzubauen 😉

Alle Termine der Queer-O-Phase im November »

offener Brief an Westerwelle aus Südafrika

warum Toleranz nicht ausreicht und sich zu outen, überall auf der Welt, so wichtig ist…

hier lesen

17. lesbisch-schwule Filmtage Karlsruhe

Logo Filmtage Karlsruhe 2010

Filmtage Karlsruhe 2010

Die 17. lesbisch-schwulen Filmtage finden vom 5. bis 10. Oktober 2010 in der Fleischmarkthalle statt. Weil der Kinematheks-Umzug in die Kurbel noch in vollem Gange ist, weicht das Festival aufs Schlachthofgelände an der Durlacher Allee aus. Das Programm selbst bietet nach wie vor eine unterhaltsame und informative Mischung von Spielfilmen und Dokumentationen sowie die beliebten internationalen Kurzfilmprogramme. Weiterlesen…

Fernsehbeitrag: Homo-Ehe in BaWü

Gestern wurde in dem Satiremagazin „extra 3″ im NDR ein kleiner Beitrag zur Diskrimierung bei der Eintragung von Lebenspartnerschaften in Baden-Württemberg gezeigt – mit einem Lesbenpaar aus Bretten:

PS: Danke an Anya für den Hinweis 🙂

Und zum gleichen Thema: ein Artikel auf Spiegel-Online vom 9. August (also kurz nach dem CSD Stuttgart). Na also; so langsam dringt die Thematik auch zu den Mainstream-Medien durch…

3:2 für die Lebenspartnerschaft

Das Bundesverfassungsgericht hat diese Woche ein Urteil vom 21. Juli 2010 veröffentlicht, nach der die Ungleichbehandlung von eingetragenen Lebenspartnern und Ehegatten bei der Erbschaft- und Schenkungsteuer verfassungswidrig ist – und zwar rückwirkend seit Einführung der eingetragenen Lebenspartnerschaft im August 2001.

Das Urteil wurde in den vergangenen Tagen in der Presse breit diskutiert, u.a. bei Spiegel, Zeit, Welt, FAZ, taz und Financial Times (diese hat auch noch weitere Pressestimmen zusammengestellt). Der einzige nennenswerte negative Kommentar findet sich in der FAZ: „die Überzeugung der Bürgermehrheit ist in der Demokratie entscheidend – nur nicht wenn das Bundesverfassungsgericht spricht.“ Soll wohl heißen: Die Mehrheit der Deutschen will Schwule und Lesben diskriminieren, aber das böse Verfassungsgericht ist halt undemokratisch und interessiert sich nicht dafür, was die Mehrheit will…

Hörenswert ist auch das Interview mit Dorothee Bär von der CSU-Bundestagsfraktion im Deutschlandfunk. Man bekommt fast Mitleid, wenn sie zur ebenfalls nötigen Neuregelung der Einkommensteuer ausgequetscht wird:

DLF: Sie sagen einerseits, wir warten jetzt erst mal ab, was Karlsruhe sagt. Andererseits sagen Sie jetzt, wir können ja nicht anders, als uns immer wieder Karlsruhe zu beugen. Hat die CSU denn da keine eigene Position?

Bär: Das hat ja damit nichts zu tun. [...] Wir sind ja gezwungen, dann auf die Urteile des Bundesverfassungsgerichts auch einzugehen. [...] Wenn es nach uns gegangen wäre, wäre das sicherlich nicht in dieser Art und Weise in den Koalitionsvertrag gekommen.

Das Bundesverfassungsgericht hat jedenfalls nun schon zum dritten Mal die eingetragene Lebenspartnerschaft gestärkt und den Weg zur völligen Gleichstellung weiter geebnet:
Weiterlesen „3:2 für die Lebenspartnerschaft“

Adoption für homosexuelle Ehepaare

In Mexiko City ist es seit gestern für Homo-Ehepaare gesetzlich erlaubt, Kinder zu adoptieren! 😀

weiterlesen hier:
http://www.queer.de/detail.php?article_id=12603
http://www.jornada.unam.mx/2010/08/17/index.php?section=politica&article=002n1pol

CSD Rhein-Neckar in Mannheim 2010

CSD-Parade in Mannheim am 14.08.2010

Queerbeet beim CSD in Mannheim 2010

Beim diesjährigen CSD Rhein-Neckar in Mannheim war die Queerbeet mit einer eigenen Fußgruppe angemeldet. Wie schon beim CSD Stuttgart zwei Wochen zuvor zogen wir zusammen mit den anderen Gruppen aus Karlsruhe durch die Quadratestadt.

Während der Parade wurden wir vom SWR gefilmt. Zu sehen sind wir ungefähr von Sekunde 40 bis 47 in diesem Videobeitrag, der auch im Fernsehen ausgestrahlt wurde. Der Beitrag liefert eine sehr gute Zusammenfassung darüber, warum heute CSDs überhaupt noch notwendig sind, gemischt mit den Eindrücken von der CSD-Parade in Mannheim. Sehenswert!

CSD Stuttgart 2010

Queerbeet-Mitglieder vor unserem Banner beim CSD Stuttgart

Die Queerbeet beim CSD Stuttgart

Samstag, 31. Juli 2010, kurz vor 14:00 Uhr. Am Karlsruher Hauptbahnhof hat sich eine bunte Menge von knapp 30 Personen versammelt, um zu einem besonderen Ereignis aufzubrechen:
Es ist Christopher Street Day in Stuttgart!

Während einige die Parade nur sehen wollten, waren viele dem Aufruf von Queerbeet sowie Schwung Karlsruhe und Rosa Rauschen gefolgt, in unserer Karlsruher Fußgruppe mitzulaufen. Alle drei genannten Gruppen hatten diesen „Karlsruher Block“ innerhalb der CSD-Parade gemeinsam organisiert. Kurz nach 14:00 Uhr fuhr unser Zug los Richtung Stuttgart. Die Stimmung war schon jetzt super! Nach unserer Ankunft am Stuttgarter Hbf machte sich eine gut gelaunte Truppe von Karlsruher Schwulen & Lesben auf den Weg in die Böblinger Straße, in der bei Nummer 41 schon eine kleine Delegation mit unseren Schildern und Bannern auf uns wartete. Kurz vor Beginn der Parade trafen wir auch dort ein, was die auf uns Wartenden sichtlich erleichterte 🙂

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